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10

Jul

2019

Fünf wahre Fakten zum Dampfen

Zahlreiche Raucher wollen ihr Laster aufgeben. Befragungen haben ergeben, dass 7 von 10 Rauchern gern aufhören wollen. In der Regel wollen sie dies aus gesundheitlichen Gründen tun, denn das Rauchen schadet fast allen Organen des Körpers. Dazu gehören unter anderem Herzerkrankungen. Fast ein Drittel der Todesfälle aufgrund von Herzleiden gehen auf das Rauchen oder auf das Passivrauchen zurück.
Darüber hinaus ist das Rauchen kostenintensiv und hat zahlreiche kosmetische Nachteile, zum Beispiel der unangenehme Geruch, die Zigarettenkippen, die sich in den Aschenbechern häufen und die Verfärbung von Zähnen, Gardinen und Tapeten.
Nun gibt es die elektronische Zigarette, um den Übergang vom Rauchen in ein rauchfreies Leben zu erleichtern. Doch ist der Konsum von E-Zigaretten wirklich die ideale Lösung? Ist das Dampfen wirklich besser als die klassischen Tabakprodukte? Dazu äußerte sich Michael Blaha, M.D., M.P.H., Direktor für klinische Forschung am Johns Hopkins Ciccarone Center zur Vorbeugung von Herzerkrankungen.
 

Wahrheit Nr. 1: Das Dampfen ist weniger schädlich als die klassische Tabakzigarette

In der E-Zigarette wird Nikotin, das aus Tabak gewonnen wird, erhitzt. Aromen und andere Chemikalien, mit denen man den Dampf erzeugt, werden hinzugefügt. Diese Stoffe werden eingeatmet.
Eine herkömmliche Tabakzigarette enthält 7.000 Chemikalien, von denen viele hochgiftig sind. Welche Chemikalien genau im Dampf der E-Zigarette enthalten sind, ist noch nicht genau bekannt. Dennoch sagte Blaha dazu, dass kein Zweifel daran bestehe, dass der Dampf der E-Zigarette weniger schädliche Chemikalien enthalte als die klassische Tabakzigarette.
 

Wahrheit Nr. 2: Dampfen ist immer noch schädlich für die Gesundheit

Der Hauptwirkstoff in normalen Zigaretten sowie bei E-Zigaretten ist Nikotin. Das ist ein Nervengift, das stark abhängig machen kann. Wer das Verlangen nach Nikotin ignoriert, hat mit Entzugserscheinungen zu kämpfen. Nikotin ist auch giftig, denn es erhöht den Blutdruck und erhöht den Adrenalinspiegel. Das hat eine Erhöhung der Herzfrequenz zur Folge, was die Gefahr eines Herzinfarkts erhöht.
Es gibt immer noch viele unbekannte Faktoren. Dazu gehört auch die Frage, was in den Dämpfen enthalten ist und wie sich diese Stoffe langfristig auf die Gesundheit auswirken. Blaha sagte, dass die Menschen verstehen müssten, dass E-Zigaretten potenziell schädlich für die Gesundheit seien.
 

Wahrheit Nr. 3: Elektronische Zigaretten machen genauso süchtig wie die klassischen Tabakzigaretten

Sowohl elektronische Zigaretten als auch die klassischen Tabakzigaretten enthalten Nikotin. Das Nervengift kann laut Untersuchungen ebenso süchtig machen wie Heroin oder Kokain. Blaha sagte, dass viele E-Zigaretten-Konsumenten noch mehr Nikotin zu sich nähmen als beim Rauchen einer Tabakzigarette, indem entweder Liquids mit höherer Nikotinkonzentration gekauft würden oder die Spannung erhöht werde, um mehr Nikotin zu inhalieren.

Wahrheit Nr. 4: Elektronische Zigaretten sind nicht das beste Mittel zur Raucherentwöhnung

Obwohl sie als Hilfsmittel zur Raucherentwöhnung vermarktet werden, haben E-Zigaretten keine Zulassung durch die Food and Drug Administration als Mittel zur Raucherentwöhnung erhalten.
Eine Studie, die kürzlich durchgeführt wurde, ergab, dass die meisten Menschen, die die Absicht hatten, mit E-Zigaretten von ihrer Sucht loszukommen, weiterhin rauchten, allerdings sowohl Tabakzigaretten als auch elektronische.


Wahrheit Nr. 5: Eine neue Generation ist süchtig nach Nikotin

Unter Jugendlichen sind E-Zigaretten beliebter als jedes traditionelle Tabakprodukt. Im Jahr 2015 berichtete der US-amerikanische Chirurg, dass der Konsum von E-Zigaretten bei Schülern um 900 % zugenommen habe und 40 Prozent der jungen E-Zigaretten-Konsumenten höchstwahrscheinlich niemals normalen Tabak geraucht hätten.
Laut Blaha gebe es drei Gründe, warum die E-Zigaretten besonders für junge Menschen so attraktiv seien. Erstens glaubten viele Jugendliche, dass das Dampfen weitaus weniger schädlich sei als das Rauchen. Zweitens seien E-Zigaretten weitaus preisgünstiger als Zigaretten. Der dritte Faktor, der das Dampfen für junge Menschen so attraktiv mache, seien die vielen Aromen. Den Liquids seien etwa Geschmacksrichtungen wie Apfelkuchen und Wassermelone hinzugefügt worden. Dies spreche laut dem Wissenschaftler junge Konsumenten besonders an.
Ein weiterer Grund für den Wechsel zur E-Zigarette liege auch darin, dass das Dampfen keine unangenehmen Gerüche verbreitet. Ohne den Geruch verringere das Dampfen auch das negative Stigma des Rauchens.
Blaha fügte hinzu, dass ihn besonders die Tatsache beunruhige, dass auch Menschen, die sonst nie geraucht hätten, zur E-Zigarette griffen. Insbesondere bei Jugendlichen sei dies zu beobachten.
Es sei die eine Sache, wenn man vom Rauchen zum Dampfen wechselt, um die Sucht zu bekämpfen, sagte Blaha. Allerdings sei es etwas völlig anderes, wenn man mit dem Dampfen in den Konsum von Nikotin einsteige. Dies könne unter anderem auch dazu führen, dass später zusätzlich traditionelle Tabakerzeugnisse konsumiert würden.

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