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18

Jun

2019

Wollen Sie mit dem Rauchen aufhören?

Bereits zahlreichen Rauchern ist es gelungen, mit dem Rauchen aufzuhören, indem sie zur E-Zigarette gewechselt sind. Bisher konnten Ärzte dies nicht empfehlen, da keine Belege durch klinische Studien vorlagen. Jüngste Untersuchungen bestätigen jedoch, dass E-Zigaretten wirklich ein wirksames Mittel sind, um Rauchern bei der Rauchentwöhnung zu helfen.
In der Studie, die im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde, wurden fast 900 Raucher, die aufhören wollten, zufällig einer von zwei Gruppen zugeordnet. Eine Gruppe erhielt eine Nikotinersatztherapie (NRT) – meist Kombinationen von Nikotinpflastern mit einem kürzer wirkenden Medikament wie Nikotinkaugummi, Inhalator oder Mundspray. Die andere Gruppe erhielt eine nachfüllbare E-Zigarette mit ein oder zwei Flaschen E-Liquid und lernte den Umgang mit dem Gerät.
Die Teilnehmer der Gruppe, die die E-Zigarette erhielten, wurden dazu motiviert, noch weitere Liquids mit Aromen und der Nikotinstärke ihrer Wahl zu kaufen. Beide Gruppen erhielten außerdem in den ersten vier Wochen Unterstützung.
Insbesondere starken Rauchern fällt die Umstellung sehr schwer. Sie fühlen sich eine Zeit lang schlecht und leiden unter dem Entzug. Sie sind oft gereizt und haben schlechte Laune. Es ist auffällig, dass die Gruppe, die E-Zigaretten verwendet, weniger dieser Symptome bemerkte als die Gruppe, die mit der Nikotinersatztherapie behandelt wurde. Sie fanden auch E-Zigaretten hilfreicher und befriedigender. Auf der anderen Seite fanden sie E-Zigaretten oder NRT nicht so befriedigend wie die klassischen Zigaretten.
Die Dampfer konnten aus ihrem Vorteil Nutzen ziehen. Am Ende der Studie zum Jahresende waren aus der Gruppe, die E-Zigaretten konsumierte, fast doppelt so viele Personen abstinent wie in der Vergleichsgruppe, die NRT verwendeten.
 

Der Unterschied ist groß

Als die Studie begann, nutzten die Teilnehmer beider Gruppen ihre Ersatzstoffe fast täglich. Im Laufe der Zeit zeigte sich allerdings ein starker Unterschied. Rund 40 % der Raucher, die in der E-Zigaretten-Gruppe war, dampfte auch noch nach einem Jahr, während nur 4 % der Vergleichsgruppe mit der NRT–Behandlung ihr Ersatzprodukt auch weiterhin verwendeten. In der E-Zigaretten-Gruppe lag der Anteil der Personen, die ein Jahr lang nicht rauchten, bei 80 %. Nur 4 % der Teilnehmer aus der NRT Gruppe schaffte es, ein Jahr lang rauchfrei zu bleiben.
In beiden Gruppen gab es auch Raucher, die nicht gänzlich aufhören konnten. Aber immerhin gab es in beiden Gruppen Teilnehmer, die ihren Tabakkonsum um mindestens 50 % reduzieren konnten. Allerdings lag ihr Anteil höher in der Gruppe der E-Zigaretten-Nutzer (13 %) im Vergleich zur NRT–Gruppe (7 %).
Könnte das Dampfen negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben, wenn es über einen längeren Zeitraum praktiziert wird? Diese Frage ist noch offen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Risiko des Dampfens im Vergleich zum Rauchen sich auf etwa 5 % beläuft. In einer Studie, die über zwei Jahre lief, konnte keine Auswirkung auf die Gesundheit festgestellt werden.
Die Tatsache, dass es vielen starken Rauchern gelungen ist, mit dem Dampfen ihrem Laster zu entsagen, ist positiv. Auch ehemalige Raucher, die mit NRT aufhören konnten, können das Risiko eines Rückfalls verringern, indem sie zur E-Zigarette greifen. Der längere Gebrauch der E-Zigarette kann auch dafür sorgen, dass die Entzugserscheinungen gemildert werden. So ist der Betroffene weniger gereizt und nimmt auch nicht so viel an Gewicht zu.
Ein weiterer Aspekt, der nicht zu verachte ist, ist auch die Tatsache, dass einige Raucher tatsächlich gern rauchen und dass das Dampfen dabei helfen kann, auch künftig diesen Genuss zu erleben.
Sicherlich konsumieren die ehemaligen Raucher auch weiterhin das Nervengift Nikotin, wenn sie auf E-Zigaretten umsteigen. Allerdings hat Nikotin nicht die größten negativen Auswirkungen auf die Gesundheit. Die schwersten Schäden werden durch die Chemikalien, die durch die Verbrennung des Tabaks freigesetzt werden, verursacht. Wie es scheint, haben Nikotinersatzprodukte wie Nikotinkaugummis, Nikotinspray oder Nikotinpflaster langfristig keine oder zumindest kaum negative Auswirkungen auf die Gesundheit, während das Rauchen bei etwa der Hälfte der Raucher mittleren Alters einen vorzeitigen Tod verursachen kann.
Um genauere Ergebnisse zu erhalten und um auch die langfristigen Auswirkungen des Dampfens auf die Gesundheit zu ermitteln, ist es notwendig, die Teilnehmer der Studie auch weiterhin zu beobachten. Mit den Daten zu den Langzeit-Dampfern ist es dann möglich, die Folgen und die Rückfallquote genauer zu bestimmen. Bis dahin können Ärzte ihre Patienten dahingehend beraten, dass es Anzeichen dafür gibt, dass das Dampfen dabei helfen kann, mit dem Rauchen aufzuhören.

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