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12

Jun

2019

Vom Rauchen aufs Dampfen umsteigen

Eine kürzlich in Großbritannien durchgeführte Studie sagt aus, dass Raucher, die zur elektronischen Zigarette gewechselt sind, weniger häufig rückfällig würden.
An Silvester, dem letzten Tag des Jahres, gibt es in der Regel gute Vorsätze, zum Beispiel mehr Sport, eine Diät, weniger Arbeit und vieles mehr. Auch der Vorsatz, mit dem Rauchen aufzuhören, gehört zu den Top-Favoriten. Das ist auch gut, denn schließlich gehört das Rauchen zu den häufigsten Todesursachen der Welt. Fakt ist, dass Tabak die einzige Substanz ist, die legal erworben werden kann und zugleich so gefährlich ist. Immerhin verstirbt einer von zwei Menschen an den Folgen des Rauchens.
Der gesundheitliche Aspekt ist natürlich wichtig. Doch es gibt zahlreiche weitere Gründe, warum sich viele Menschen entscheiden, mit dem Rauchen aufzuhören. Dazu gehören unter anderem die hohen Kosten für Zigaretten, der unangenehme Geruch und die Tatsache, dass das Rauchen in unserer Gesellschaft mittlerweile verpönt ist. Selbst unter Jugendlichen gilt die Zigarette inzwischen als „uncool“.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, mit dem Rauchen aufzuhören. Einige versuchen es auf dem harten Weg und rauchen einfach von einem Tag auf den anderen nicht mehr. Andere wiederum benötigen etwas Hilfe in Form von Medikamenten oder anderen Hilfsmitteln wie Nikotinpflastern, Kaugummis oder Inhalatoren.
 

Mit der E-Zigarette mit dem Rauchen aufhören

Und es gibt eine weitere Möglichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören: der Umstieg auf die E-Zigarette. Allerdings sind sich Experten immer noch nicht einig darüber, ob und wie schädlich das Dampfen ist. Studien, die eventuelle Langzeitfolgen beleuchten, sind immer noch im Gange. Die fehlende Aufklärung ist auch ursächlich dafür, dass sich nur wenige Menschen für den Umstieg vom Rauchen aufs Dampfen entschieden haben.
Über die Folgen des Rauchens gibt es bereits zahlreiche und umfangreiche Forschungsergebnisse. Das ist hinsichtlich des Dampfens nicht der Fall, denn die elektronische Zigarette ist gerade erst seit einem Jahrzehnt auf dem Markt. Es war also faktisch nicht möglich, Menschen in Forschungen einzubinden, die bereits seit längerer Zeit E-Zigaretten konsumieren und noch nie Tabak geraucht haben.
Public Health England, die britische Gesundheitsbehörde, berichtet, dass die E-Zigarette etwa um 95 % weniger schädlich ist als die klassische Tabakzigarette.
Professor John Newton, Director of Health Improvement bei Public Health England, sagt jedoch: „Unsere Position zu dieser Zahl ist, dass es sich um die beste verfügbare veröffentlichte Schätzung handelt. Es ist eine nützliche Zahl, aber keine genaue wissenschaftliche Schätzung.“
E-Zigaretten enthalten zwar nicht einige der gefährlichen Bestandteile wie Teer und Kohlenmonoxid, in der Tabakzigarette enthalten sind, dennoch kann es einige gefährliche Substanzen geben, zum Beispiel bestimmte Schwermetalle. Die mangelnde Regulierung erschwert die Forschung, da sich die Unterschiede zwischen den Marken auf die Forschungsergebnisse auswirken können.
 

Immer noch viele Wissenslücken

Schätzungen zufolge konsumieren 2,9 Millionen Menschen in Großbritannien regelmäßig E-Zigaretten. Dies geht aus einem aktuellen Parlamentsbericht hervor. Im Jahr 2016 nutzten laut dem Tabakkontrollplan, einer Initiative des Ministeriums für Gesundheit und Soziales, die darauf abzielt, das Rauchen in England zu reduzieren, schätzungsweise mehr als 470.000 Menschen E-Zigaretten, um mit dem Rauchen aufzuhören.
In dem Bericht wird jedoch nicht weiter ausgeführt, wie viele Personen, die E-Zigaretten als Hilfsmittel zur Raucherentwöhnung verwenden, dieses Ziel erreicht haben. Auch gibt es keine Studien hinsichtlich der Auswirkungen auf kleinere Venen und Arterien. Dies sind große Wissenslücken.
Newton sagt, er leite gerade eine Studie an der Sheffield Hallam University, in der die Vorteile und Risiken der Verwendung von E-Zigaretten zur Raucherentwöhnung untersucht werden. Die Wissenschaftler konzentrieren sich auf die kardiovaskuläre Gesundheit und untersuchen die Auswirkungen auf kleine Venen und Arterien.
Mit finanziellen Mitteln der Heart Research UK können die Studienteilnehmer ihre Fortschritte über einen Zeitraum von sechs Monaten überwachen. Die Teilnehmer werden in drei Gruppen eingeteilt: eine mit nikotinreichen E-Zigaretten, eine andere mit nikotinfreien E-Zigaretten und eine dritte Gruppe mit Nikotinersatztherapie, die von Sheffields Raucherentwöhnungsdiensten unterstützt wird.
Alle Teilnehmer erhalten eine identische Verhaltensunterstützung zur Raucherentwöhnung, die auf dem Unterstützungsrahmen der Raucherentwöhnungsdienste basiert. Voraussetzung ist, dass die Teilnehmer auch wirklich dazu bereit seien, mit dem Rauchen aufzuhören.
 

Endlich mit dem Rauchen aufhören

Das Forschungsteam misst im Rahmen der Studie den Cholesterinspiegel der Teilnehmer und ihre Nikotinabhängigkeit. Vorläufige Ergebnisse zeigen, dass Personen, die nach dem Zufallsprinzip den E-Zigaretten-Gruppen zugeordnet werden, mit hoher Wahrscheinlichkeit das Rauchen nicht wieder beginnen und ihren Versuch, mit dem Rauchen aufzuhören, im Rahmen des Studiengangs erfolgreich abschließen.
Um sicher zu gehen, werden die Teilnehmer am Ende in jene aufgeteilt, die erfolgreich waren und jene, die es nicht sind. Dabei wird auch geprüft, warum letztere Gruppe nicht erfolgreich abschließen konnte.
Es bleibt zu hoffen, dass die neuen Erkenntnisse in absehbarer Zeit dazu beitragen werden, neue Richtlinien für die Verwendung von E-Zigaretten zur Raucherentwöhnung festzulegen. Dabei ist auch wichtig, dass Raucher die Möglichkeit erhalten, sich besser zu informieren, um endlich mit dem Rauchen aufhören zu können.

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