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28

May

2019

Kolumbien verbietet Dampfen in Bars und Restaurants

In Kolumbien ist es jetzt verboten, in Bars und Restaurants zu dampfen. Zuwiderhandlungen werden mit Geldbußen von bis zu 500 US-Dollar bestraft.
Nach Diskussionen und Verhandlungen, die einige Monate dauerten, hat der Stadtrat von Kolumbien nun eine umfassende Aktualisierung der Rauchverbotsverordnung verabschiedet. Der Konsum von elektronischen Zigaretten ist an Orten wie Bars und Restaurants nun, genau wie der Konsum der klassischen Tabakzigarette, untersagt. 
Die neue Regelung wurde am 7. Mai 2019 einstimmig verabschiedet, nachdem bereits seit Anfang des Jahres Gespräche über die Verschärfung des Rauchverbots stattgefunden hatten. Das letzte Gesetz zum Rauchverbot wurde im Jahre 2006 erlassen.
Der Konsum der E-Zigaretten wie der beliebten Juul-Geräte nahm in den letzten Jahren dramatisch zu. Insbesondere Jugendliche haben das Dampfen für sich entdeckt.


Rauchen und Dampfen an öffentlichen Plätzen verboten

Die neu verabschiedete Verordnung definiert das Rauchen als „Inhalation, Ausatmen, Verbrennen oder Mitführen einer brennenden oder erhitzten Zigarette, Zigarre, Pfeife, Wasserpfeife oder eines anderen brennenden oder erhitzten Tabak- oder Pflanzenprodukts oder einer Flüssigkeit oder Substanz in allen Formen, die zur Inhalation vorgesehen ist. Das Verbot schließt auch die Verwendung eines elektronischen Geräts ein, das Aerosol oder Dampf erzeugt. Das Rauchen und Dampfen am Arbeitsplatz sowie in allen städtischen Einrichtungen sind untersagt.
Dem Nachrichtenmagazin Free Times gegenüber wies der Stadtrat Duvall darauf hin, dass sich das neue Gesetz auf alle öffentlichen Bereiche der Stadt beziehe. So sei das Dampfen auch bei öffentlichen Veranstaltungen im Freien nicht gestattet. Dies gelte beispielsweise für das alljährliche Hip-Hop Family Day Konzert oder den beliebten Soda City Market.
Es scheine sich als gängige Praxis durchgesetzt zu haben, nicht zu rauchen, wenn andere Leute in der Nähe seien, kommentierte der Politiker. Dies gelte etwa für Soda City. Dort sei das Rauchen früher zwar nicht verboten gewesen, aber es sei im Laufe der Zeit zur Gewohnheit geworden, dort nicht zu rauchen. Nun könne vom Gesetz her nicht geraucht oder gedampft werden.
Die neue Rauchverbotsverordnung bezieht sich auch auf die Hotels der Stadt. Während früher in 25 % der Zimmer das Rauchen erlaubt war, ist es nun in allen Zimmern verboten.
Duval kommentierte, dass sein erstmals eingereichter Vorschlag diesbezüglich 10 % der Hotelkapazitäten aufführe, wo das Rauchen zugelassen sein solle. Nun habe die Hotelbranche sich dazu entschlossen, das Rauchen gänzlich zu verbieten. So zeige sich, wie die öffentliche Meinung sich innerhalb von 15 Jahren verändert habe. 
Das neue Gesetz sieht auch eine Strafe bei Übertretung der Verordnung vor. Zuvor betrug die Geldstrafe 25 US-Dollar. Jetzt soll es ein dreistufiges Strafsystem geben. Bei der ersten Übertretung sollen 100 US-Dollar fällig werden. Der zweite Verstoß soll 200 US-Dollar Geldbuße nach sich ziehen. Bei der dritten Zuwiderhandlung sollen 500 US-Dollar Strafe gezahlt werden.
 

Anstieg des Konsums von E-Zigaretten bei Jugendlichen

Der Konsum nikotinhaltiger E-Zigaretten ist insbesondere bei Teenagern immer beliebter geworden. Laut der South Carolina Youth Tobacco Survey 2017 des SC Department of Health and Environmental Control habe der Anteil der Jugendlichen, die E-Zigaretten konsumieren, diejenigen sogar übertroffen, die klassische Tabakzigaretten rauchten. Es komme zum ersten Mal vor, dass in dieser Altersgruppe das Dampfen die traditionellen Zigaretten übertroffen hätten.
Duvall sagte, dass insbesondere die Tatsache, dass der Anteil jugendlicher Konsumenten der E-Zigarette der Stein des Anstoßes dafür gewesen sei, das Rauchverbot in der Stadt zu verschärfen.
Er sagte: „Das Dampfen ist für die Teenager zu einer Sucht geworden. Wenn man eine derartige Zunahme der Dampfens bereits unter Leuten sieht, die noch in der High School sind, dann ist es an der Zeit, etwas dagegen zu tun.“
 

E-Zigaretten: Unternehmen mit großem Einfluss

Dampfen und E-Zigaretten waren in diesem Jahr ein besonders heiß diskutiertes Thema in den Midlands. Dabei geht es nicht nur um die Verbote und Einschränkungen, sondern es ist auch zu einem wirtschaftlichen Problem geworden.
Wie die The Post and Courier schrieb, erwäge Juul die Eröffnung einer Produktionsstätte in den Midlands in der Nähe des Columbia Metropolitan Airports. Nach Angabe von Regierungsvertretern könnte das Unternehmen mehr als 800 Mitarbeiter beschäftigen. Anti-Raucher-Aktivisten sind besorgt über den möglichen Einfluss, den Juul ausüben könnte.

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