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18

Apr

2019

Vielerorts ist die E-Zigarette verboten

Politiker in San Francisco haben ein Gesetz vorgeschlagen, das vorsieht, den Verkauf von E-Zigaretten zu verbieten, bis die Auswirkungen auf die Gesundheit geklärt sind. Dieses Gesetz scheint das erste dieser Art zu sein, mit dem Ziel, den stetig ansteigenden Konsum von E-Zigaretten durch Jugendliche einzudämmen.
Die Food and Drug Administration (FDA) – die nationale Aufsichtsbehörde – veröffentlichte Vorschläge zu Richtlinien, wie Unternehmen bis zum Jahre 2021 ihre E-Zigaretten und die dazugehörenden Produkte bewerten lassen könnten.
Doch kommt diese Gesetzesvorlage nicht ein wenig zu spät? Diesbezüglich äußerte sich Dennis Herrera, einer der Co-Autoren des Gesetzes, das nun noch verabschiedet werden muss. Man hätte derartige Bewertungen veranlassen sollen, bevor die Produkte auf den Markt gekommen seien, sagte er. Die FDA wurde nun dazu aufgefordert, die Auswirkungen der E-Zigaretten in Studien zu untersuchen.
Allerdings wurden auch die Stimmen der Kritiker laut, denn durch ein derartiges Gesetz könnte es für Menschen, die von ihrer Nikotinsucht loskommen wollen, viel schwerer werden.


Sind E-Zigaretten eine Gefahr für Jugendliche?

Aktivisten, die sich gegen das Dampfen zusammengeschlossen haben, kritisieren, dass sich die Unternehmen speziell an junge Menschen richteten, indem sie Produkte mit wohlschmeckenden Aromen anböten.
Und wirklich, nach Angaben der US-amerikanischen Zentren für Seuchenkontrolle und -prävention stieg die Anzahl der Jugendlichen, die angaben, Tabakprodukte konsumiert zu haben, zwischen 2017 und 2018 um 36 % an. Dies sei auf die Zunahme des Konsums von E-Zigaretten zurückzuführen.
Experten sind der Meinung, dass einige E-Zigaretten sehr attraktiv für Jugendliche seien, denn sie sähen besonders schick aus und seien in den verschiedensten Farben und Designs erhältlich. Sie könnten diskret verwendet werden, da sie keinen unangenehmen Geruch hinterließen, und die Liquids seien in zahlreichen Geschmacksrichtungen erhältlich, zum Beispiel Frucht- oder Karamellaromen, was auf Jugendliche eine besondere Anziehungskraft zu haben scheint. Ein weiterer Grund für die hohe Attraktivität der E-Dampf-Produkte könnte die leichte Verfügbarkeit sein. Außerdem sind diese Produkte weitaus günstiger als herkömmliche Zigaretten.
Im Jahre 2018 verbot San Francisco als erste Stadt in den Vereinigten Staaten den Verkauf von aromatisierten Tabakprodukten und Liquids. Der Konsum von Dampfern ist auch auf Spielplätzen untersagt.
Juul, einer der größten und beliebtesten Hersteller von Verdampfern, sieht sich in Bedrängnis und kritisierte an dieser Maßnahme, dass der Staat zwar den Konsum von E-Zigaretten verböte, es allerdings immer noch zulasse, dass echte Tabakzigaretten in den Regalen stünden, die immerhin mehr als 480.000 US-Amerikaner jährlich töteten.
 

Wo ist das Dampfen erlaubt? - Die Gesetzeslage in Deutschland

In Deutschland haben viele Raucher das Dampfen als Alternative zur Tabakzigarette für sich entdeckt. Zahlreiche teilweise starke Raucher haben es dank der E-Zigarette bereits geschafft, ihren Tabakkonsum zu reduzieren oder gar gänzlich einzustellen.
Die klassische Tabakzigarette gilt als out, die E-Zigarette ist stark im Kommen. Allerdings ist nicht genau geklärt, wo das Dampfen erlaubt ist und wo nicht. Es herrscht die immer noch weit verbreitete Meinung vor, dass das Dampfen doch niemandem schade und auch keine Geruchsbelästigung entstünde. Auch das Gesetz ist in diesem Fall eindeutig: Das Dampfen einer Zigarette fällt nicht unter das Nichtraucherschutzgesetz, heißt es in einem Beschluss des Oberverwaltungsgerichts.
Aber wie sieht es in der Realität aus? Mitunter könnte den ehemaligen Rauchern das Leben wahrlich schwer gemacht werden, denn in vielen Büros ist das Dampfen bereits untersagt und die Dampfer werden auf die Raucherbereiche verwiesen. Die Dampfer hingegen fühlen sich diskriminiert und unverstanden, da sie doch versuchten, vom Rauchen loszukommen. Separate Bereiche für Dampfer gibt es hingegen nicht.
Zwar ist es seitens des Gesetzes nicht geregelt, aber viele Einrichtungen und Unternehmen integrieren das Verbot des Dampfens mittlerweile in ihre Hausordnung, zum Beispiel die Deutsche Bahn und andere öffentliche Transporteinrichtungen. An Flughäfen und auch in Flugzeugen ist der Konsum der E-Zigarette untersagt.
Für den Dampfer, der von der Tabakzigarette umgestiegen ist, könnte die aktuelle Situation frustrierend sein, schließlich haben viele den E-Zigaretten den Vorzug gegeben, da sie der Meinung waren, dass sie ungestört überall dampfen könnten.
Die gesundheitlichen Auswirkungen der elektronischen Zigaretten sind noch nicht geklärt, da noch keine nachhaltigen Langzeitstudien vorliegen. Die aktuelle Situation dürfte wahrscheinlich so lange anhalten, bis endgültig feststeht, ob die E-Zigarette wirklich so schädlich ist, wie die Kritiker behaupten. Es stellt sich allerdings die Frage, wie die Kritiker reagieren könnten, wenn sich am Ende der Studien herausstellt, dass die E-Zigarette wirklich weitaus weniger schädlich ist als die klassische Tabakzigarette.

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