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28

Mar

2019

Britische Studie bestätigt: Dampfen ist besser als Rauchen

Die Diskussion darüber, ob das Dampfen besser für die Gesundheit ist als Rauchen, wird sehr kontrovers diskutiert. In Deutschland sehen Kritiker eine große Gefahr im Konsum der elektronischen Zigarette.
Ein Viertel der Raucher sagt aus, dass sie das Dampfen nicht ausprobieren wollten, da es ihrer Meinung nach genauso schädlich sei wie die klassische Tabakzigarette. Im Rahmen einer Studie des Yorkshire Cancer Research wurden 844 Raucher und 1.156 ehemalige Raucher befragt. Dabei ging hervor, dass zahlreiche Raucher den elektronischen Zigaretten gegenüber immer noch misstrauisch seien.
Die Studie brachte außerdem als Ergebnis, dass der typische Raucher etwa seit 22 Jahren rauche und es durchschnittlich viermal vergeblich versucht habe, mit dem Rauchen aufzuhören. Als Gründe für den Misserfolg, sich von der Sucht zu verabschieden, wurden unter anderem Stress, Gruppendruck und fehlende Unterstützung angeführt.
Obwohl der National Health Service den Rauchern empfiehlt, sich Unterstützung von einem Raucherentwöhnungs-Dienst zu holen, da die Erfolgsaussichten viermal größer seien, sagten 44 % der Raucher, dass es immer noch die beste Methode sei, einfach von heute auf morgen aufzuhören.
Allerdings wurde auch ermittelt, dass einer von zehn ehemaligen Rauchern es durch das Dampfen geschafft habe, mit dem Rauchen aufzuhören. Dabei hätten sie im Schnitt 337,80 Britische Pfund jährlich gespart.

Warum wollen viele mit dem Rauchen aufhören?

Die Teilnehmer gaben auch an, was sie dazu veranlasse, mit dem Rauchen aufzuhören. Dabei waren Mehrfachangaben möglich. 43 % sagten, Rauchen sei inzwischen zu teuer und sie wollten aus finanziellen Gründen aufhören. 30 % seien besorgt um ihre Gesundheit und wollten ihren Lebensstil ändern.
Für 23 % war der Druck, der von Freunden und Familie ausging, die entscheidende Motivation. 20 % gaben an, dass sie Eltern oder Großeltern geworden seien und sich aus diesem Grunde von der Sucht lösen wollten. Der Tod eines Familienangehörigen oder eines engen Freundes war für 16 % der Befragten der Auslöser.

Yorkshire Cancer Research bestätigt: Dampfen ist weniger schädlich als Rauchen

Dr. Kathryn Scott, die Leiterin der Studie, sagte, dass die elektronische Zigarette ein hervorragendes Mittel sei, mit dem Rauchen aufzuhören und fügte hinzu, dass das Dampfen um 95 % weniger schädlich sei. Doch nur weniger als die Hälfte aller Raucher sei sich dieser Tatsache bewusst.
Allerdings sei jeder Mensch anders. Daher empfiehlt die Wissenschaftlerin, zusätzliche Unterstützung im Rahmen eines Raucherentwöhnungs-Programms zu suchen.
In Deutschland hingegen sind sich Experten nicht einig. Die Deutsche Krebshilfe und die Bundesärztekammer äußerten sich kritisch dem Dampfen gegenüber und unterstreichen, dass auch der Konsum der E-Zigarette bedenklich sei.

Dampfen ist eine echte Alternative

Allein in Deutschland wollen rund 10 Millionen Menschen gern mit dem Rauchen aufhören. Allerdings schaffen es nur drei von 100 Rauchern, wirklich dauerhaft das Rauchen einzustellen. Die meisten greifen früher oder später wieder zur Zigarette.
Angebote, die gegen die Nikotinsucht angehen sollen, gibt es viele: Nikotinpflaster, Nikotinkaugummis oder bestimmte Hypnosetechniken. Doch kann dies wirklich helfen? Oder könnte die E-Zigarette eine echte Alternative sein?
Es ist hilfreich, sich zuerst den Unterschied zwischen dem Rauchen und dem Dampfen zu vergegenwärtigen. Dieser liegt beim Erhitzungsprozess. Eine elektronische Zigarette funktioniert mit einem Verdampfer, der die Flüssigkeit, das sogenannte Liquid, erhitzt. Es findet also keine Verbrennung wie bei einer Zigarette statt.
Dadurch, dass keine Verbrennung stattfindet, werden auch weniger Schadstoffe freigesetzt. Allerdings bemerken Kritiker, dass dennoch Nikotin enthalten sei und demnach auch in den Körper aufgenommen werde. Nikotin ist ein Gift, das sowohl körperlich als auch psychisch abhängig macht.
Doch die Fakten können nicht übersehen werden. Wird eine herkömmliche Zigarette verbrannt, entstehen 4.800 Schadstoffe, unter anderem Teer, Ammoniak und Benzol. Diese Stoffe gelangen in den Körper. Beim Dampfen werden hingegen nur das Nikotin sowie die Trägersubstanzen inhaliert.
Peter Hajek, der als klinischer Psychologe an der Queen Mary University in London tätig ist, sagte, dass das Dampfen eine sichere Alternative auf dem Weg zur Rauchfreiheit sei. Er sehe insbesondere Gefahren darin, dass Beweise falsch interpretiert und dargelegt würden, um den Raucher vor dem Konsum der E-Zigarette zu warnen. Für den Wissenschaftler sei dies eine vertane Chance, Leben zu retten.
Ob das Dampfen als alternative zum Rauchen in Frage kommt, muss jeder, der mit dem Rauchen aufhören möchte, selbst entscheiden. Die E-Zigarette hat bereits vielen Rauchern bei der Umstellung geholfen. Am Ende hängt der Erfolg allerdings von dem Willen und der Selbstdisziplin des Rauchers ab.

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