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11

Mar

2019

Politiker fordern: Rauchverbot sollte nicht für E-Zigaretten gelten

Die E-Zigarette ist nach wie vor eine der umstrittensten Technologien des 21. Jahrhunderts. Auch wenn mittlerweile mehrfach nachgewiesen wurde, dass die Geräte eine effektive Hilfe für Menschen darstellen können, die mit dem Rauchen aufhören wollen, werden E-Zigaretten in der Gesellschaft oft immer noch sehr kritisch beurteilt.
Der Grund sind anhaltende Vorurteile gegenüber den langfristigen Folgen des Konsums von E-Zigaretten für die Gesundheit. Das Interessante dabei ist jedoch, dass diese durch mehrere Langzeitstudien bereits mehr oder weniger wiederlegt wurden. So vermuten viele Experten, dass E-Zigaretten um bis zu 95 Prozent sicherer sind als Zigaretten mit Tabak.
Die Umstrittenheit von E-Zigaretten wird perfekt durch die verschiedenen Gesetzgebungen auf der Welt verdeutlicht. In Ländern wie Deutschland, England oder den USA können die Geräte legal im Handel gekauft werden. Auch der Konsum ist komplett legal, sowohl von Liquids mit Nikotingehalt wie auch ohne. In anderen Ländern wie Brasilien, Thailand oder Singapur ist dagegen sowohl der Verkauf wie auch der Konsum verboten. Und in wieder anderen Länder wie Australien herrscht derzeit ein Verbot von nikotinhaltigen Liquids, während die Geräte und Liquids ohne Nikotin gekauft werden dürfen.
Doch selbst wenn elektronische Zigaretten in einem Land legal sind, unterliegt die Nutzung in der Öffentlichkeit oft denselben Einschränkungen wie das Rauchen von normalen Zigaretten. In den meisten Restaurants, Bars und auch in öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Vapen streng untersagt. Die Nutzer der E-Zigaretten müssen daher zusammen mit den Rauchern nach draußen und dürfen ihre Geräte nur in den ausgeschilderten Raucherbereichen benutzen.
 

Politiker wünschen sich, dass das E-Zigaretten anders behandelt werden als Zigaretten mit Tabak

Das anhaltende Verbot des Konsums von E-Zigaretten in der Öffentlichkeit hat nun einige Politiker in England auf den Plan gerufen. Das Commons Science and Technology Committee wies kürzlich darauf hin, dass die falschen Annahmen hinsichtlich der Gefahren von E-Zigaretten auf Dauer die Leben vieler Raucher kosten könnten.
Da die Nutzer von E-Zigaretten in der Öffentlichkeit genauso behandelt werden wie Raucher, sei das Risiko für viele von ihnen, wieder zu normalen Zigaretten zu wechseln, um einiges höher als es sein müsste. So werden viele Vaper in der Gesellschaft genauso verurteilt wie Raucher. Auch der ständige Kontakt zu Rauchern steigere dieses Risiko.
Stattdessen legten die Politiker den öffentlichen Einrichtungen, den Betreibern der öffentlichen Verkehrsmittel und auch den Arbeitgebern nahe, ihre Haltung gegenüber des Konsums von elektronischen Zigaretten zu überdenken. Im Bezug auf öffentliche Verkehrsmittel könnte es zum Beispiel ein spezielles Abteil geben, in dem die Nutzung von elektronischen Zigaretten gestattet ist.
 

Woher kommen die Verbote von E-Zigaretten in der Öffentlichkeit?

Der Grund für die anhaltenden Verbote von E-Zigaretten in der Öffentlichkeit sei vor allem eine falsche Annahme hinsichtlich der Gefahren von passivem Liquiddampf. Laut dem Vorsitzenden des Komitees, Politiker Norman Lamb, sei der Dampf von E-Liquids zwar „unangenehm“, aber nicht unbedingt gefährlich. Da selbst der direkten Inhalation des Liquid-Dampfes bis jetzt kaum gesundheitliche Gefahren nachgewiesen werden konnten, sollte das Einatmen von Passivdampf zu vernachlässigen sein. Zudem sieht der Konsum von vielen Geräte durch die extreme Dampfentwicklung weitaus gefährlicher und dramatischer aus, als es in der Realität der Fall ist.  
 

Was sind die Vorschläge des Komitees?

Neben einer Lockerung des Verbots von E-Zigaretten an öffentlichen Orten präsentierte das Komitee noch eine Reihe von anderen Vorschlägen, die die Akzeptanz der Geräte ihrer Meinung nach verbessern würden:
Aufhebung der Obergrenzen für den Nikotingehalt von Liquids, da diese starke Raucher von der Nutzung der Geräte abhalten können
Umfassendere Lizenzierung von E-Zigaretten als medizinische Produkte, damit diese von mehr Menschen als Hilfe zum Aufhören genutzt werden können
Lockerung der teils sehr strengen Werbevorschriften für E-Zigaretten, um die gesundheitlichen Vorteile der Verwendung der Geräte hervorzuheben
Besteuerung der Geräte in Anbetracht des relativen Risikos verglichen mit normalen TabakzigarettenDurch diese Maßnahmen könnte laut dem Komitee ein großer Schritt in Richtung gesellschaftlicher Akzeptanz von elektronischen Zigaretten unternommen werden. Auch die Bedenken von vielen anderen Politikern hinsichtlich der Gefahren für junge Menschen seien laut dem Komitee relativ unbegründet. So sei der Anteil an Nutzern von E-Zigaretten unter jungen Menschen nicht höher als früher der Anteil der jungen Raucher. Im Gegensatz dazu sei jedoch die Zahl der minderjährigen Raucher auf dem niedrigsten Stand seit vielen Jahrzehnten.
Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis E-Zigaretten in der Gesellschaft vollständig akzeptiert sind. Wie bei jeder anderen Technologie braucht es Zeit und Geduld, bis Vorurteile und sinnlose Verbote aus der Welt geräumt werden. 

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