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11

Feb

2019

Studie warnt: selbst eine einzige Zigarette auszuprobieren macht die meisten Menschen zu Rauchern

Erinnern Sie sich noch an Ihre erste Zigarette? Für die meisten Raucher dürfte diese im Kreis der Freunde als Jugendlicher oder junger Erwachsener stattgefunden haben. Dem Gruppenzwang zu wiederstehen ist gar nicht so einfach – besonders als Jugendlicher. Und auch wer später im Leben anfängt, wollte am Anfang oft nur einmal ausprobieren, wie so eine Zigarette eigentlich schmeckt.
Der Großteil der Raucher hatte bei der ersten Zigarette wahrscheinlich nicht geplant, danach ein Leben lang weiter zu rauchen. Doch in vielen Fällen passierte genau das. Und nun haben Forscher endlich erste Beweise für die Suchtgefahr des Rauchens. Nach den Ergebnissen der Studie kann nämlich bereits eine einzige Zigarette dazu führen, dass eine Person später zum Raucher wird.
Heute sehen wir uns die Ergebnisse der Studie genauer an. Dabei wollen wir sehen, ob es wirklich so gefährlich ist, eine einzige Zigarette auszuprobieren. Was genau wurde untersucht, und was waren die genauen Ergebnisse? Lesen Sie weiter, um es herauszufinden.

Worum ging es in der Studie? 

In der Studie untersuchten Forscher der Queen Mary University of London die Verhaltensmuster von Rauchern. Dazu untersuchten sie Daten von mehr als 8 Einzelstudien, in denen insgesamt mehr als 215.000 Menschen untersucht wurden. Dazu zählten Personen aus den USA, Kanada, Australien, Neuseeland und dem vereinigten Königreich.
Der Schwerpunkt der Studie lag auf den Folgen des Experimentierens mit Zigaretten. Mit anderen Worten: wie wahrscheinlich war es, dass eine Person nach dem Ausprobieren einer einzigen Zigarette später zum Raucher wurde.   

Was waren die Erkenntnisse? 

Rund 60% der befragten Personen berichtete, dass sie ihre erste Zigarette als eine Art Experiment rauchten. Ob als Jugendlicher im Freundeskreis oder im Alkoholrausch auf einer Feier – der Großteil der Befragten fing mit dem Rauchen an, nachdem sie eine einzige Zigarette ausprobiert hatten.
Doch die Erkenntnisse sind sogar noch schlechter: 67% der oberen Personen erzählte, dass sie nach dem Ausprobieren am Ende täglich rauchten. Und das aus ihrem Experiment eine lebenslange Angewohnheit wurde.  
Der leitende Forscher der Studie, Prof. Peter Hajek, sagte zu den Erkenntnissen Folgendes: Es sei das erste Mal gewesen, dass die bemerkenswerte Anziehungskraft einer einzigen Zigarette gezeigt wurde. Der Umfang der Studie unterstreiche dabei ihre Aussagekraft. Die Umwandlungsrate von „erstmaligen Rauchern“ zu „täglichen Rauchern“ sei überraschend hoch und unterstreiche die Wichtigkeit davon, experimentellen Konsum von Zigaretten zu verhindern.

Positive Erkenntnisse der Studie 

Zum Glück hatte die Studie jedoch auch einige positive Erkenntnisse. So sei in den letzten Jahren eine dramatische Reduktion der Raucheranteile unter Jugendlichen zu erkennen. Im Vereinigten Königreich zum Beispiel läge der Anteil der 11- bis 15-jährigen, die jemals eine Zigarette geraucht haben, nur noch bei 19%. Damit ist für die Forscher klar, dass die Entwicklung in die richtige Richtung geht.
Der Grund für die drastische Reduktion der Zahlen an jugendlichen Rauchern ist selbstverständlich die steigende Popularität von E-Zigaretten. Auch wenn die Technologie schon länger auf dem Markt erhältlich ist, haben sich die Geräte erst in den letzten paar Jahren so richtig durchgesetzt.
Der größte Grund dafür dürfte die Tatsache sein, dass die gesundheitlichen Folgen des Konsums von elektronischen Zigaretten immer mehr erforscht werden. Besonders in den ersten Jahren nach der Einführung von E-Zigaretten hatten die Geräte mit viel Misstrauen der Menschen zu kämpfen. Viele Personen waren der Meinung, dass man nicht wüsste, wie sich E-Zigaretten langfristig auf die menschliche Gesundheit auswirken.
Durch mehrere Studien wurde mittlerweile jedoch bewiesen, dass E-Zigaretten nicht annähernd so schädlich sind wie Tabakzigaretten. Die Menschen scheinen dies zu erkennen, denn die Anzahl der Dampfer steigt konstant an.
Zudem hatten die Forscher der Studie noch eine weitere Erkenntnis zu E-Zigaretten. So zeigte die Studie eindeutig, dass nur sehr wenige Nichtraucher, die eine E-Zigarette ausprobieren, am Ende tägliche Nutzer werden. Die Situation ist hier also komplett anders als bei den Rauchern. Diese Tatsache lässt einige interessante Schlussfolgerungen zu.
So scheint die körperliche Sucht nach Nikotin nicht das Hauptproblem der Sucht nach Zigaretten zu sein. Stattdessen sieht es so aus, als wären die Verhaltensmuster der Raucher entscheidender dafür, wie wahrscheinlich sie später eine Sucht entwickeln. Dazu kommt wahrscheinlich auch noch der kulturelle Faktor. Zigaretten sind in den meisten Ländern der Erde wesentlich mehr akzeptiert als E-Zigaretten. Damit gibt es bei der Sucht nach Zigaretten nicht nur eine körperliche und geistige Komponente, sondern auch eine kulturelle. 

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