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28

Jan

2019

Elektronische Zigaretten aus zahnmedizinischer Perspektive

Die E-Zigarette erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Mehr und mehr Raucher entdecken das Dampfen für sich und steigen von der Tabakzigarette auf den Verdampfer um. Nun ist eine kontroverse Debatte entflammt, ob und wie gefährlich die elektronische Zigarette im Vergleich zum Rauchen ist. Selbst die Regierungen der verschiedenen Länder sind sich nicht einig.
Die Vor- und Nachteile der Zigarette werden auch im Bereich der Zahnmedizin diskutiert.

Die elektronische Zigarette stellt sich vor

Viele Menschen wissen noch gar nicht genau, was eine E-Zigarette eigentlich ist. Es handelt sich um ein Gerät, das Dampf produziert. Dabei wird das Liquid im Behälter des Verdampfers auf 200 Grad Celsius erhitzt. Dieser Dampf wird vom Anwender inhaliert. Dieser Prozess simuliert den Konsum einer herkömmlichen Tabakzigarette.
Diese Tatsache macht das Dampfen so attraktiv für Raucher, die damit eine Chance sehen, vom Rauchen loszukommen, was wahrlich sehr schwierig ist. Dabei sind diese Art der Zigaretten keinesfalls neu. Das erste Produkt wurde bereits im Jahre 1965 in den USA patentiert. Die moderne E-Zigarette, wie wir sie heute kennen, wurde von Hon Lik aus China entwickelt. Sie sollte seinem Vater, einem starken Raucher, dabei helfen, sein Laster abzulegen. Er patentierte seine Erfindung, einen elektronischen Verdampfer mit einem Behältnis für das Liquid, im Jahre 2005.

Die verschiedenen Modelle

Die erste Generation der E-Zigaretten sahen auch aus wie eine herkömmliche Zigarette. Sie ist auch heute noch erhältlich und wird häufig von Einsteigern aufgrund ihres niedrigen Preises gekauft.
Die zweite Generation sieht eher aus wie ein Kugelschreiber und hat einen auffüllbaren Tank. Die dritte Generation der modernen Verdampfer weist mehrere zusätzliche Funktionen auf. Zum Beispiel kann die Volt-Stärke eingestellt werden, damit die Dampfer das Gerät ihren Wünschen anpassen können. Heute sind knapp 500 verschiedene Modelle mit mehreren tausend Liquids unterschiedlicher Geschmacksrichtungen erhältlich.

Wer verwendet die E-Zigarette?

Die elektronische Zigarette dient vornehmlich Rauchern dazu, sich das Rauchen abzugewöhnen. In der Regel sind Dampfer ehemalige Raucher. Sehr viel seltener steigen Menschen mit dem Dampfen ein.
Allerdings gibt es auch Kritik, denn es wird angenommen, dass vor allem Jugendliche sich vom Dampfen anziehen lassen. Die Geräte sehen oft schick aus und die Liquids werden in schmackhaften Aromen angeboten. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass diese Konsumenten vom Dampfen aufs Rauchen umsteigen.
Ein weiteres Problem der E-Zigarette ist die fehlende Regulierung. Es gibt keine weltweit vorgegebenen Standards. In Europa gelten bislang folgende Regeln:
  • Die Behältnisse, die Nikotin enthalten, müssen über kindersichere Verschlüsse verfügen.
  • Auf den Verpackungen muss deutlich gekennzeichnet sein, dass Nikotin enthalten ist.
  • Den Herstellern ist es nicht erlaubt, positive gesundheitliche Aspekte zu bewerben.
  • Label der Tabakindustrie dürfen nicht verwendet werden.

E-Zigaretten aus zahnmedizinischer Sicht  

Es müssen zwar noch Langzeituntersuchungen durchgeführt werden, doch bis dato hat sich ergeben, dass die Anwendung der E-Zigarette sich dazu eignen kann, sich das Rauchen abzugewöhnen. Immerhin haben es 22,5 % der Raucher geschafft, das Rauchen der Tabakzigarette völlig einzustellen. Weitere 32,5 % haben ihren Konsum stark reduzieren können. Es gibt bis dato noch keine Studien, die aussagen, dass der kurzfristige Konsum der Liquids Gesundheitsschäden hervorruft.
Bisher wurde auf die zahlmedizinischen Aspekte nur wenig eingegangen. Das ist überraschend, denn nachweislich zieht der Tabakkonsum auch Schäden im Mundbereich nach sich.
Dennoch gibt es einige Studien, bei denen Probanden, die dampfen, befragt wurden. Am häufigsten wurde angegeben, Trockenheit oder Irritationen im Mundraum wahrzunehmen. Allerdings kann man davon ausgehen, dass die Schäden stark reduziert werden können, wenn es um Aspekte wie Mundkrebs oder Paradontal-Erkrankungen wie Paradontitis geht. Klinische Studien haben keine nennenswerten negativen Effekte des Nikotins aufzeigen können. Schäden werden in der Regel vom Teer und den anderen toxischen Stoffen, die bei der Verbrennung des Tabaks freigesetzt werden, verursacht.
Fakt ist, dass die Liquids weitaus weniger giftige Stoffe beinhalten als die Tabakzigarette. Ein weiterer positiver Aspekt ist die Tatsache, dass sich kein gelblicher Zahnbelag bildet, der unter anderem für Paradontitis verantwortlich sein kann.

Wie sieht die Zukunft der E-Zigarette aus?

In den kommenden Jahren könnte es interessant werden für die Entwicklung der elektronischen Zigarette. Da der Trend in diese Richtung zu gehen scheint, wird sich auch die Tabakindustrie an der Herstellung und der Forschung aufgrund des steigenden Marktanteils beteiligen.
Wenn Mediziner nach ihrer Meinung gefragt werden, sind sie in der Regel noch zurückhaltend mit ihren Antworten, da Langzeitstudien noch ausstehend sind. Außerdem ist der rechtliche Status dieses Produkts noch ungeklärt. Hierbei sind die Antworten der Mediziner auch abhängig vom jeweiligen Land. Während in Deutschland noch keine Regulierungen erfolgt sind, sieht es in Großbritannien anders aus. Dort ist die E-Zigarette legal.
Zusammenfassend kann jedoch gesagt werden, dass die elektronische Zigarette viele positive Eigenschaften aufweist, aber nur sehr wenige, die negativ sind. Die E-Zigarette könnte im Kampf gegen den Tabakkonsum eine ausschlaggebende Rolle spielen.

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