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26

Nov

2018

Experten empfehlen: E-Zigaretten sollten aktiver eingesetzt werden, um Rauchern beim Aufhören zu helfen

Es ist schon ein wenig seltsam. Nach jahrelangen Versuchen, Hilfsmittel zu finden, die Rauchern beim Aufhören helfen können, scheint es nun endlich ein effektives Werkzeug zu geben. Dinge wie Nikotinpflaster oder -kaugummis sind erwiesenermaßen nicht besonders effektiv, da bei ihnen nur die physische Komponente der Sucht befriedigt wird. Allerdings gibt es auch den psychologischen Aspekt. In einfachen Worten: Raucher vermissen das Gefühl, an einer Zigarette zu ziehen und den Rauch einzuatmen.
Und genau diese Komponente macht E-Zigaretten zu einer so effektiven Methode der Rauchentwöhnung. Es gibt mittlerweile zahlreiche Erfolgsgeschichten von ehemaligen Rauchern, die auf elektronische Zigaretten umgestiegen sind. Das Interessante dabei ist, dass der Großteil von ihnen berichtet, wie einfach der Umstieg war. Vom einen Tag auf den anderen seien sie Nichtraucher geworden, und das komplett ohne Suchterscheinungen.
Trotzdem steht die E-Zigarette bei vielen Menschen nach wie vor stark in der Kritik. Ein Großteil der Bevölkerung hält die neue Technologie immer noch für mindestens genauso gefährlich wie normale Tabakzigaretten. Diese Meinungen basieren fast immer auf veralteten Berichten aus dem Internet, die in den ersten Jahren nach der Einführung von E-Zigaretten verbreitet wurden.
Mittlerweile gibt es jedoch Ergebnisse zu mehreren Langzeitstudien, die eindeutig darauf schließen lassen, dass E-Zigaretten nicht annähernd so schädlich sind wie normale Zigaretten. Auch die Inhaltsstoffe der Liquids wurden mittlerweile gründlich erforscht. Damit wissen wir heute, dass diese kaum Stoffe enthalten, die für den menschlichen Körper schädlich sind. Tatsächlich bestehen die Liquids zum Großteil aus Stoffen, die auch in der Lebensmittelproduktion eingesetzt werde.
Der Irrglaube bezüglich E-Zigaretten ist daher nicht nur falsch, sondern sogar gefährlich. Schließlich haben die Vorurteile zur Folge, dass viele Menschen niemals von normalen auf elektronische Zigaretten umsteigen. Und das könnte auf lange Sicht viele Leben kosten.
 

Experten raten zur Aktiven Nutzung von E-Zigaretten

Zum Glück ist langsam ein Umdenken im Gange. So häufen sich die Aussagen von Gesundheitsexperten, die Menschen dazu anregen, der neuen Technologie zu vertrauen und sie als eine gute Alternative zu normalen Zigaretten zu sehen. Eine neue Studie der University of Exeter und der University of Melbourne, die von Cancer Research UK finanziert wurde, kam zu genau diesem Ergebnis.
Die an der Studie beteiligten Wissenschaftler sprachen kürzlich eine Empfehlung für Nichtraucherdienste aus, E-Zigaretten aktiver einzusetzen, um Rauchern beim Aufhören zu helfen. Viele dieser Einrichtungen seien sich der Bedeutung von E-Zigaretten zwar bewusst, verpassten es aber, die neuen Erkenntnisse an die Raucher weiterzugeben.
Dr. Hannah Farrimond, von der University of Exeter, die zusammen mit Prof. Charles Abraham die Studie leitete, sagte dazu: „Es gibt echte Möglichkeiten für die Nichtraucherdienste, E-Zigaretten aktiver zu nutzen, um Menschen dabei zu helfen, mit dem Rauchen aufzuhören. Aber damit dies geschieht, muss die Politik im ganzen Land konsequent sein, und die Menschen müssen bewährte Praktiken austauschen und wissen was andere tun. Dies ist besonders wichtig angesichts der Kürzungen im Haushalt des Rates, die zu einer erheblichen Verringerung der Dienstleistungen geführt haben.“
Laut den Forschern seien viele Mitarbeiter der Nichtraucherdienste noch zu nervös bezüglich der gesundheitlichen Folgen von E-Zigaretten. Durch Studien wie ihre wollen sie dazu beitragen, diese Nervosität zu lindern und die allgemeine Meinung über die neue Technologie endgültig ins neue Licht zu rücken. Und sie sind damit nicht alleine.
Viele andere Einrichtungen wie zum Beispiel Public Health England (PHE) und das National Centre for Smoking Cessation and Training (NCSCT) im Vereinigten Königreich betonten erst kürzlich, dass E-Zigaretten aktiver in den Nichtraucherdiensten eingesetzt werden sollten. Nach ihnen haben sich die verhaltensbasierte Unterstützung von Menschen sowie die Pharmakotherapie als die effektivste Methode erwiesen, um Menschen zu helfen, ihre Sucht zu besiegen.
Laut Dr. Farrimond sei „anzunehmen, dass die Arbeit zur Raucherentwöhnung nur dann erfolgreich sein kann, wenn sie über Fachkliniken hinausgeht, die nur wenige Raucher besuchen, und mit gefährdeten Bevölkerungsgruppen in ihren Gemeinden in Kontakt kommt. Initiativen zur Unterstützung der Raucherentwöhnung könnten in psychiatrischen Einrichtungen, in kommunalen Einrichtungen der psychischen Gesundheit, in Suchtzentren, in Gemeindezentren und in rauchfreien Krankenhäusern stattfinden. E-Zigaretten haben das Potenzial, es den Nichtraucherdiensten zu ermöglichen, ausgegrenzte und schwerer zu behandelnde Raucher anders zu behandeln.“
Es dürfte wohl noch eine Weile dauern, bis die Vorteile der E-Zigaretten in unserer Gesellschaft komplett akzeptiert sind. Doch so schneller das der Fall wird, desto mehr Leben könnten auf dem Weg gerettet werden.

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