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19

Nov

2018

Die E-Zigarette: so umstritten wie eh und je

Wohl kaum eine andere Technologie war in den letzten Jahren so umstritten wie die E-Zigarette. Für die einen ist sie das Wundermittel, mit dem Raucher endlich ihre Sucht besiegen und ihre Chancen auf ein langes Leben vergrößern können. Für die anderen dagegen ist sie nur eine weitere Form von Suchtmittel, das wahrscheinlich sogar noch schlimmer ist als herkömmliche Zigaretten.
Wer von den beiden Lagern Recht hat? Das wird wohl nur die Zukunft zeigen. Allerdings gibt es bereits jetzt die ersten Erkenntnisse, die darauf schließen lassen, dass elektronische Zigaretten nicht annähernd so schädlich sind wie Zigaretten mit Tabak.
Die sich häufenden Beweise für die Vorteile von E-Zigaretten überzeugen immer mehr Raucher, auf die wohl vernünftigere Alternative umzusteigen. Vor allem in den USA erfreuen sich E-Zigaretten im Moment daher einer extrem großen Beliebtheit. Während das im Prinzip etwas Gutes ist, hat es aber auch einen negativen Effekt: E-Zigaretten sind bei den Jugendlichen mittlerweile nämlich so beliebt, dass viele Kritiker sie als ein Einstiegsmittel zum normalen Rauchen sehen.
Heute wollen wir einen Blick auf die Situation in den USA werfen und versuchen zu erläutern, ob E-Zigaretten wirklich gesünder sind und ob sie wirklich eine große Gefahr für viele Jugendliche darstellen.
 

Neue Erkenntnisse über E-Zigaretten

Seit ihrer Erfindung musste die E-Zigarette mit sehr vielen negativen Vorurteilen umgehen. Bereits kurz nachdem die ersten Geräte über die Ladentheke wanderten erschienen bereits die ersten Berichte im Internet, die vor den Gefahren der neuen Technologie warnten. Laut diesen Berichten seien E-Zigaretten mindestens genauso ungesund wie normale Tabakzigaretten. Das zeige schon die Tatsache, dass die Liquids aus vielen ungesunden Chemikalien beständen.
Doch schon ein kurzer Blick auf die Inhaltsstoffe der Liquids zeigt, dass diese zum Großteil komplett ungefährlich sind. Der Hauptstoff der Liquids, Propandiol, wird zum Beispiel als Zusatzstoff in der Lebensmittelproduktion eingesetzt und ist nach EU-Vorgaben nachweislich komplett unbedenklich für die menschliche Gesundheit. Auch für die Aromen der Liquids werden handelsübliche Lebensmittelaromen benutzt – die genauso beim Backen oder in der Produktion von Süßigkeiten verwendet werden.
Eine noch viel klarere Sprache als die Liste der Inhaltsstoffe sprechen jedoch die Ergebnisse von unterschiedlichen Studien, die die Langzeitfolgen des Konsums von E-Zigaretten auf den menschlichen Körper untersuchten. Die Ergebnisse dieser Studien waren so vielversprechend, dass die Amerikanische Krebsgesellschaft mittlerweile darauf hinweist, dass E-Zigaretten wesentlich ungefährlicher sind als normale Tabakzigaretten.
Auch Dr. Scott Gottlieb von der U.S. Food and Drug Administration ist sich mittlerweile sicher, dass das Gesundheitsrisiko für die volljährige Bevölkerung in den USA minimiert werden könnte, wenn viele von ihnen auf elektronische Zigaretten umsteigen würden.  



 

Die E-Zigarette – Gefahr für Jugendliche?

Nur gute Nachrichten also – oder etwa doch nicht? Laut Kritikern gibt es mittlerweile nämlich eine ganz andere Gefahr von E-Zigaretten. Und zwar die Nutzung durch Jugendliche. Bei jungen Menschen in den USA sind die elektronischen Geräte mittlerweile beliebter als herkömmliche Tabakprodukte. Diese Tatsache ruft viele Menschen auf den Plan, die sich Sorgen um die amerikanischen Teenager machen.
Ein Unternehmen, das dabei besonders unter Beschuss steht, ist das Startup Juul aus Kalifornien. Sie produzieren die derzeit beliebteste E-Zigarette in den USA, die unter dem gleichen Namen vertrieben wird. Dabei handelt es sich um ein rechteckiges Metallgerät, das auf den ersten Blick wie ein überdimensionaler USB Stick aussieht.
Der Ärger, den viele Menschen mit Juul haben, hängt mit der ursprünglichen Marketingstrategie des Unternehmens zusammen. Laut vielen Kritikern war dieses nämlich eindeutig auf ein junges Publikum zugeschnitten. Die grellen Farben, coolen Geschmäcker und hippen Menschen in den Anzeigen hätten viele Jugendliche überzeugt, sich selbst eines der angesagten Geräte zu besorgen.
In der Tat ist Juul bei Jugendlichen besonders beliebt. Und die Verantwortlichen der Marketingkampagne geben mittlerweile zu, dass die Aktion ein Fehler war und dass sie sie gerne rückgängig machen würden. Laut Mitbegründer James Monsees will das Unternehmen nämlich auf gar keinen Fall, dass Minderjährige ihre Produkte konsumieren. Ihre Mission bestände ausschließlich daraus, Rauchern eine gesündere Alternative anzubieten.
 

Selbst Phillip Morris steigt in das Geschäft der E-Zigaretten ein

Der wohl deutlichste Beweis dafür, dass E-Zigaretten die bessere Alternative sind, kommt derzeit übrigens von Phillip Morris. Der Tabakriese vertreibt mittlerweile nämlich ein Produkt, das Tabak in einer Flüssigkeit verdampfen lässt, anstatt ihn durch einen Verbrennungsprozess in Rauch zu verwandeln. Und gibt offen zu, dass der Konsum der elektronischen Geräte das Krebsrisiko im Vergleich zum Rauchen herkömmlicher Zigaretten um Längen reduzieren würde.

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