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25

Jul

2018

Dampf-Verbote im Ausland - Aktualisiert 2018


Wo Urlauber aufpassen müssen 

Falls Sie ein leidenschaftlicher Dampfer sind und Ihren Urlaub für dieses Jahr planen, sollten sie wissen, ob E-Zigaretten in Ihrem Urlaubsziel erlaubt sind. Und vielleicht auch, ob dort die gleiche Verfügbarkeit von Liquids und Ersatzzubehör gegeben ist. Lesen Sie in diesem Bericht von eGarage, in welchen Ländern Sie mit Problemen rechnen müssen, wenn Sie entspannt Ihre E-Zigarette genießen wollen. Dieser Beitrag wurde im März 2018 aktualisiert.

Vor allem in Südostasien, den Golfstaaten und Südamerika ist die Situation für Dampfer weiterhin angespannt. Auch in anderen Teilen der Welt, wie etwa in den Vereinigten Staaten oder in einigen europäischen Ländern, ist das Dasein als Dampfer ziemlich kostenintensiv und nicht immer möglich, während in Deutschland die Preise eher moderat erscheinen und dieses Thema liberaler gehandhabt wird. Wir können keine Garantie für die Vollständigkeit und Aktualität der hier bereitgestellten Informationen übernehmen. Weiterhin stellt sich weltweite Situation so dar, dass das Rauchen und Tabakprodukte im Allgemeinen weiterhin überall erlaubt und verfügbar sind und dadurch ein Umstieg auf eine weniger schädliche und gefährliche Alternative durch die Staatsregierungen erschwert oder sogar verhindert wird.

Was für Flugreisende aktuell besonders wichtig und interessant sein dürfte, ist die Tatsache, dass E-Zigaretten laut den Bestimmungen der internationalen Luftfahrtbehörde ICAO im aufgegebenen Reisegepäck NICHT erlaubt sind! Das Liquid einer E-Zigarette sollte von dieser entfernt werden, bevor Sie durch die Sicherheitskontrollen an Flughäfen gehen, wenn Sie E-Zigarette und Liquids im Handgepäck mitführen möchten.
 

Europäische Länder

Europäische Union: Wie in allen EU-Ländern gelten auch in Deutschland seit dem 20. Mai 2016 die Vorgaben der Brüsseler Tabak-Produkt-Richtlinie (TPD II). Darunter fällt auch ein Verbot großer Liquid-Flaschen, zudem werden Warnhinweise und Inhaltsangaben zur Vorschrift. Auch der Nikotingehalt ist nun begrenzt und die Produkte müssen vorher in einer Datenbank der Europäischen Union registriert werden. Seit dem 20. Mai 2017 sind alle nicht den Anforderungen entsprechenden Produkte nicht mehr frei im offiziellen Handel verfügbar.

Belgien: Aktuell finden hier die neuen EU-Regeln Anwendung, nachdem das Dampf-Verbot aufgehoben wurde.

Dänemark: Die Regulierung von E-Zigaretten wird in Dänemark strenger verfolgt als in anderen Ländern der Europäischen Union. Ein vollständiges Verbot wurde letztendlich aber nicht ausgesprochen, so dass bezüglich E-Zigaretten nicht alles faul ist im Staate Dänemark. Auch in diesem skandinavischen Königreich gelten nun die Regeln der Europäischen Union. Abschließend lässt sich sagen, dass E-Zigaretten hier im Verhältnis eher einfach zu erwerben sind.

Finnland: Auch Finnland orientiert sich an der neu erlassenen Richtlinie TPD. Es werden darüber hinausgehend sogar noch härte Verordnungen durchgesetzt. So wurde ein komplettes Werbeverbot für E-Zigaretten beschlossen und bereits in Kraft gesetzt. Auf Liquids wird eine verhältnismäßig hohe Steuer von 0,30 Euro/ml erhoben, was für eine kleine Flasche schon mehr als drei Euro ausmacht. Wichtig für Reisende aus Deutschland ist die Tatsache, dass in Finnland nur Tabak-Liquids erlaubt sind, was ungefähr so ist, als ob alkoholkranke Menschen ausschließlich nichtalkoholische Getränke mit dem Geschmack von Whiskey oder anderem harten Alkoholika kaufen dürfen. Sie sollten sich also Ihren eigenen Vorrat mitbringen!

Norwegen: Konsumenten von E-Zigaretten brauchen in Norwegen keine Angst zu haben, kriminalisiert zu werden. Allerdings ist dort der Verkauf von nikotinhaltigen Liquids verboten. Es gibt einen von uns recherchierten Importeur, der von sich behauptet, dennoch Nikotin-Liquids nach Norwegen zu versenden, was aber aktuell wohl illegal zu sein scheint. Bei der Einreise mit nikotinhaltigen Liquids im Gepäck scheint es allerdings keine Probleme durch die norwegischen Behörden zu geben. Es wird in diesem skandinavischen Königreich darüber debattiert, das Quasi-Verbot für E-Zigaretten in absehbarer Zeit möglicherweise aufzuheben, ein genaueres Datum dafür steht aber noch nicht fest.

Österreich: Für viele Österreich-Reisende mag es überraschend oder geradezu schockierend sein, dass dort im Prinzip ein E-Zigarettenmonopol besteht und Produkte ausschließlich bei Trafiken, den lokalen Verkaufsstellen von Tabakprodukten, gekauft werden dürfen. Das österreichische Verfassungsgericht hat diesen Plan aber verhindert. In Österreich können Dampfer auch noch in Fachgeschäften einkaufen. Allerdings bleibt der  Handel über das Internet weiterhin verboten! Das entsprechende Gesetz wurde vom höchsten Gericht bestätigt.

Polen: Ähnlich verhält es sich in Polen, denn auch dort herrscht ein Verbot des Online-Handels von E-Zigaretten und Liquids. Zudem wird am 1. Januar 2019 eine hohe Steuer auf Liquids eingeführt.

Schweden: In dem skandinavischen Land streiten die Gerichte noch darüber, ob Liquids für E-Zigaretten als Medizinprodukte angesehen werden können oder nicht. Das Rauchen von E-Zigaretten ist prinzipiell nämlich nicht verboten. Zudem gibt es einen offenen Verkauf von nikotinhaltigen Liquids, sowohl online als auch in Geschäften.

Schweiz: Das Dampfen ist in der Schweiz zwar erlaubt, es herrscht dort aber ein Verbot für den Verkauf von nikotinhaltigen Liquids. Viele Schweizer bestellen nikotinhaltige Liquids deswegen im Ausland, wobei bis zu 150ml pro Person und Bestellung erlaubt sind. Urlaubern und Reisenden wird das aber wenig helfen, so dass das Mitbringen eigener Vorräte ratsam ist für diejenigen, die Nikotin brauchen.

Spanien: Die beliebteste Urlaubsziel der Deutschen ist auch ein guter Ort für Dampfer. Es herrscht zwar das übliche Rauchverbot in öffentlichen Räumen, E-Zigaretten und Liquids sind nichts desto trotz aber legal. Es gibt sehr viele Läden und Kaufgelegenheiten für E-Zigarettenprodukte.
 

Länder außerhalb Europas

Argentinien: In Argentinien herrscht seit 2011 herrscht ein vollständiges Verbot für den  Verkauf und den Import von E-Zigaretten. Tabakzigaretten hingegen unterliegen weiterhin keiner strengen Regulierung. Als etwas fadenscheinige Begründung wird von offiziellen Stellen gesagt, dass es noch keinen wirklichen Nachweis darüber gibt, dass E-Zigaretten Rauchern wirklich dabei helfen, sich vom Tabak lossagen zu können und mit dem Rauchen aufzuhören. Der Tabakanbau und die Tabakindustrie ist sehr relevant für die Wirtschaft des südamerikanischen Landes, was großen Einfluss auf diese Politik haben dürfte. Das Verbot von E-Zigaretten besteht aktuell immer noch, wie uns auf Anfrage an  dort lebende Ausländer versichert wurde. Allerdings scheint das Dampfen selbst mitgebrachter E-Zigaretten und Liquids ohne größere Probleme möglich zu sein. Des Weiteren gibt es einen Schwarzmarkt für E-Zigaretten und Menschen nutzen auch die Möglichkeit im Internet Dampf-Produkte zu bestellen, was allerdings auch dem Verbot unterliegt.

Australien: In Australien sind E-Zigaretten erlaubt, nikotinhaltige Liquids hingegen nicht. Um im Australien-Urlaub Nikotin dampfen zu können, muss man sich seinen eigenen Vorrat mitbringen. Allerdings bedarf es nach einer kürzlich erfolgten Gesetzesänderungen eine medizinischen Ausnahmegenehmigung, die man schon vor der Reise beantragen muss! Dies gaben die offiziellen Behörden Australiens im Oktober 2017 bekannt, welche zudem besonderen Wert darauf legten, dass auch kleine mitgebrachte Mengen für den privaten Konsum ohne diese Genehmigung illegal sind. Probleme bei der Einreise mit Nikotin-Liquids haben zwar die wenigsten Urlauber, es bleibt aber weiterhin illegal. Bei einem längeren Aufenthalt auf dem fünften Kontinent bestehen aber Möglichkeiten, das Verbot zu umgehen. Der Import geringer Mengen per Post ist anscheinend erlaubt. Ein noch nicht abschließend entschiedenes Parlamentsverfahren prüft noch, ob eine Änderung bezüglich der Bestimmungen vorgenommen werden muss.

Brasilien: Auch im größten und bevölkerungsreichsten Land Lateinamerikas ist der Handel mit E-Zigaretten verboten. Der brasilianische Staat begründet dies mit der Tatsache, dass die gesundheitlichen Risiken noch nicht abschließend geklärt seien. Es besteht aber vielerorts - vor allem in größeren Städten - die Möglichkeit, Liquids und E-Zigaretten zu erwerben. Zudem gibt es wohl auch keine großen Probleme, wenn Sie sich Ihren eigenen Vorrat mitbringen.

Brunei: E-Zigaretten sind in dem Königreich vollständig verboten und die staatlichen Behörden warnen davor, gegen dieses Verbot zu verstoßen. Wer in der Öffentlichkeit E-Zigaretten dampft, muss mit einer Strafe von bis zu 5.000 US-Dollar rechnen.

China: Das Mutterland des Dampfens hat E-Zigaretten nicht verboten und der Markt wächst und wächst. Eventuell ist mit örtlichen und regionalen Beschränkungen zu rechnen. Zum Beispiel ist das Dampfen oft dort nicht gestattet, wo auch das Rauchen verboten ist.

Dubai: Der Handel und Import von E-Zigaretten sowie Liquids ist auch hier für Touristen verboten. In einem Forum wird zwar behauptet, dass die Botschaft in London behauptete, dass es keine Beschränkungen für E-Zigaretten gibt. Das stimmt aber offenbar nicht: Viele Urlauber hatten Probleme bei der Einreise, wie in Urlaubsforen berichtet wird.

Hong Kong: Liquids mit einem beachtlichen Anteil an Nikotin gelten hier als Medikamente und mit ihnen sind strikte Verkaufsauflagen verbunden. Für Reisende und Urlauber ist es deshalb vor Ort kaum möglich, sich mit Liquids mit Nikotin einzudecken. Ein komplettes Verbot wird von den zuständigen Behörden diskutiert und könnte noch im Jahr 2018 umgesetzt werden.

Japan: E-Zigaretten sind in Japan zwar erlaubt, Liquids mit Nikotingehalt jedoch verboten. Es scheint kaum möglich zu sein, irgendwo im Land E-Zigarettenprodukte legal zu erwerben. Selbst der Bezug über den internationalen Internet-Versandhandel scheint den Dampfern nicht mehr möglich zu sein. An Flughäfen ist mit Kontrollen und Beschlagnahmungen zu rechnen, sollte man E-Zigaretten oder Liquids bei sich haben. Dies ist auch einer der Hauptgründe, warum das als Pseudo-Alternative bezeichnete IQOS hier einigermaßen erfolgreich ist.

Jordanien: Die Einfuhr und das Mitbringen von E-Zigaretten und Liquids in das arabische Land ist illegal. Auch der Handel mit Produkten und Zubehör ist offenbar verboten, da in Jordanien heute keine Geschäfte gefunden werden konnten, die E-Zigaretten-Produkte im Angebot hatten oder verkauften, wie wir es noch im Jahr 2016 erleben konnten.

Kambodscha: Es besteht immer noch ein Verbot für E-Zigaretten in Kambodscha. Es gibt zwar einen illegalen Markt, aber es ist für Touristen und Reisende ratsam, sich davon fernzuhalten. Wir konnten nicht abschließend klären, ob man bei der Einreise durch das Mitführen von E-Zigaretten und Liquids selbst Probleme bekommt. Der Konsum von E-Zigaretten ist jedoch per Gesetz verboten.

Kanada: In Kanada ist das Dampfen erlaubt. In einigen kanadischen Provinzen bestehen allerdings relativ strenge Vorschriften, welche die Regelung des Verkaufs und der Werbung von E-Zigaretten betreffen. An vielen Orten ist das Dampfen in der Öffentlichkeit verboten, wie einige Berichte aus der Provinz Ontario zeigen. Die kanadische Regierung arbeitet zur Zeit and einer einheitlichen Bundesgesetzgebung zur Regulierung des Konsums von E-Zigaretten.

Katar: In dem Golf-Staat herrscht ein vollständiges Verkaufs- und Einfuhrverbot (lesen Sie hier das offizielle Dokument der Zollbehörde). Touristen könnte also einiges an Ärger bei der Einreise bevorstehen, sollten sie E-Zigaretten mit sich führen und ins Land bringen.

Kolumbien: Die Situation in dem Andenstaat ist etwas unübersichtlich und lässt sich nicht richtig deuten. Zum einen kann es bei der Einreise an Flughäfen zu kleineren Komplikationen und Vorfällen kommen, zum anderen scheint man im Land selbst nicht Problemen rechnen zu müssen. Es gibt Möglichkeiten und Orte für Dampfer, bei denen Sie Liquids mit Nikotin kaufen können.

Malaysia: In dem südostasiatischen Staat besteht seit neuestem ein flächendeckendes Verbot für den Verkauf von E-Zigaretten. Von Komplikationen bei der Einfuhr von E-Zigaretten und Liquids ist allerdings bisweilen nichts weiter bekannt, und auch die Online-Händler und Shops sind weiterhin in Betrieb und gehen ihren Geschäften nach.

Mexiko: Im größten Land Mittelamerikas herrscht ein vollständiges Verbot von E-Zigaretten, der Handel und Konsum ist nicht erlaubt. Zudem könnte der Zoll den Einreisenden beim Betreten des Landes Probleme machen. Zu befürchten ist jedoch selten etwas, denn die betreffenden Gesetze werden kaum durchgesetzt und angewendet. Für Urlauber eine zwiespältige Sache und mit Blick auf das Dampfen ein eher unsicheres Reiseziel!

Oman: Im Oman ist der Handel mit E-Zigaretten und Liquids nach neuesten Entscheidungen nicht gestattet. Es ist abschließend nicht sicher zu sagen, ob auch die Einfuhr in das Land verboten ist. Der Schwarzmarkthandel im arabischen Sultanat wächst und floriert allerdings durch das ausgesprochene Verbot.

Singapur: Der kleine Stadtstaat in Südostasien hat eine allgemein rigide Gesetzgebung, die auch vor dem Dampfen und den Dampfern keinen Halt macht. Der Konsum und Besitz von E-Zigaretten ist strengstens verboten und wird mit hohen Strafen wie 10.000 Singapur-Dollar oder einem halben Jahr Gefängnis beim erstmaligen Verstoß belegt.

Taiwan: Der Verkauf und die Einfuhr von E-Zigaretten ist in Taiwan zwar verboten, allerdings drohen Dampfern keine empfindlichen Strafen. Uns berichtete ein in Taiwan lebender Leser, dass man in dem Inselstaat eigentlich ohne Problem alles nötige kaufen kann, was man zum Dampfen braucht. Es kann höchstens dazu kommen, dass Einreisenden ihr E-Zigaretten-Equipment abgenommen wird, was deutschen Staatsbürgern für gewöhnlich nicht passiert, da diese kaum bis gar nicht bei der Einreise kontrolliert werden.

Thailand: Das Mitbringen von E-Zigaretten und Liquids nach Thailand ist verboten, was erneut von der nationalen Zollbehörde bestätigt wurde. Das Dampfen ist in Teilen der thailändischen Gesellschaft sehr beliebt, wie Sie auch in diesem Forum sehen können, allerdings stehen den Konsumenten von E-Zigaretten in Thailand einige Hürden entgegen. Einfuhrsendungen werden z.B. vom Zoll und anderen Behörden beschlagnahmt. In den touristischen Ballungszentren ist es allerdings, wie auch aus Reiseberichten zu erfahren ist, möglich, Liquids und Zubehör für E-Zigaretten zu bekommen. Auf der anderen Seite gibt es die Geschichte eines Schweizer Staatsbürgers, der in Thailand verhaftet wurde, weil er in der Öffentlichkeit dampfte und Equipment zum Dampfen bei sich hatte, wie auf der Facebook-Seite des Schweizer E-Zigaretten-Herstellers nachzulesen ist.

USA: Der Konsum von E-Zigaretten ist in den USA grundsätzlich weiterhin erlaubt. Strengere Bestimmungen standen zur Debatte, wurden jedoch nicht weiter forciert. Die zuständige Regulierungsbehörde FDA sieht das Dampfen inzwischen vielmehr als Möglichkeit, dass die Bürger der USA mehr und mehr mit dem Rauchen aufhören. Der Handel von Liquids mit Nikotin ist erlaubt, es bestehen aber in mehreren US-Bundesstaaten rechtliche Beschränkungen. Der Verkauf an Minderjährige ist meistens untersagt, genauso wie die Werbung für E-Zigaretten. Auch kann das Dampfen in öffentlichen Räumen, ähnlich wie bei normalen Zigaretten, durch strikte Bestimmungen reguliert sein. Die Bestimmungen und Vorschriften der einzelnen US-amerikanischen Bundesstaaten finden Sie hier.


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