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25

Jun

2018

Anleitung für E-Zigaretten-Neulinge

Wie bei allen anderen Dingen, gibt es auch beim Einstieg in die Welt der E-Zigaretten einige Dinge zu beachten. Da die Technologie immer noch relativ neu ist, kann der Einstieg zum Teil etwas chaotisch sein, denn trotz der Fülle an Informationen sind qualitativ hochwertige Leitfäden für Einsteiger leider immer noch Mangelware. Stattdessen gibt es tausende von Blogs im Internet, von denen viele mehr Verwirrung stiften als Aufklärung liefern.

Mit der richtigen Anleitung ist der Einstieg in das Dampfen jedoch spielend einfach, zudem können dadurch viele Fehler vermieden werden, wie zum Beispiel die Wahl des falschen Modells von E-Zigarette oder des falschen Liquids. Auch bei der Benutzung gibt es einige wichtige Dinge zu beachten, um das Dampferlebnis so angenehm wie möglich zu gestalten.

Kauf der E-Zigarette

Die erste Entscheidung ist logischerweise, welche Art von E-Zigaretten man sich zulegen sollte. Es gibt heutzutage nämlich tausende von verschiedenen Modellen zur Auswahl, von einfach „Einsteigermodellen“, die ungefähr die Größe eines Kugelschreibers haben, bis zu den sogenannten Mods, die auf den ersten Blick recht klobig wirken und eher an eine Taschenlampe erinnern als an eine echte Zigarette. Sogar E-Zigarren oder E-Pfeifen sind heutzutage auf dem Markt erhältlich. Bei dieser unglaublichen Auswahl kann es für den Einsteiger sehr schwierig sein, das richtige Modell zu finden. Daher haben wir eine kleine Übersicht über die verschiedenen Varianten erstellt, um Neulingen den Einstieg in die Welt der elektronischen Zigaretten zu erleichtern.

E-Zigarette Starter Set 

Die beste Option für komplette Neulinge ist in der Regel ein E-Zigaretten-Starter Set. Darin ist alles enthalten, was man zum Dampfen braucht. Ein übliches Starter Set besteht in der Regel aus E-Zigarette, Akku, Ladekabel und Ersatz-Verdampferköpfen („Coils“).

Das Gute an den Starter Sets ist, das die Einzelteile alle zueinander passen und der Käufer damit nichts falsch machen kann. Zudem enthalten die Pakete fast immer eine Anleitung, in der die ersten Schritte einfach beschrieben sind und damit die Einrichtung und die erste Bedienung für Neulinge erheblich erleichtert wird.

Die Starter Sets gibt es zu vielen Arten von E-Zigaretten, daher muss auch bei der Auswahl des Starter Sets erst einmal entschieden werden, welches Modell überhaupt das richtige für den eigenen Bedarf ist. Die einzelnen Varianten von E-Zigaretten stellen wir deshalb im Folgenden ein wenig genauer vor.

Mini E-Zigarette

Die simpelste Variante der elektronischen Zigaretten ist die Mini E-Zigarette. Auf den ersten Blick sehen diese Geräte aus wie ganz normale Zigaretten. Im Inneren befindet sich jedoch ein kleiner Tank mit einem Verdampfer, sowie ein eingebauter Akku, der sich nicht austauschen lässt. Das Liquid wird meist durch Patronen eingeführt. Dies sind kleine Behälter, die mit Liquid befüllt und in die Mini E-Zigaretten gesteckt werden können. Zum Aufladen wird das Gerät über ein USB-Kabel mit dem Laptop oder einem Adapter verbunden.

Viele Menschen wählen diese Art von E-Zigarette zum Einstieg, da sie einer normalen Zigarette ähnlich sehen und die Bedienung und das Befüllen sehr einfach ist. Allerdings haben diese Modelle ein paar Nachteile: Zum einen ist die Dampfentwicklung in der Regel nicht annähernd so gut wie bei größeren Varianten. Das kann viele Einsteiger direkt davor abschrecken, zu E-Zigaretten zu wechseln, weil die erste Erfahrung nun mal die entscheidende ist. Zum anderen muss hier bei Problemen mit dem Akku oder Verdampfer immer gleich das gesamte Gerät ersetzt werden, es können keinerlei Ersatzteile gekauft werden.

Aus diesen Gründen empfehlen wir in der Regel den meisten Einsteigern, direkt mit einem anspruchsvolleren Modell zu beginnen. Auch wenn diese ein kleines bisschen mehr Arbeit zum Start benötigen, hat der Benutzer auf lange Sicht wesentlich mehr von ihnen, und kann zudem direkt mit einem wesentlich besseren Dampferlebnis in die Welt der elektronischen Zigaretten aufbrechen.

Vaping Pen

Der sogenannte Vaping Pen ist ein wenig größer als die Mini E-Zigarette und sieht ungefähr so aus wie ein Filzstift oder Kugelschreiber. Auch diese Modelle werden gerne von Einsteigern genutzt, da sie immer noch recht unauffällig aussehen und ebenfalls relativ einfach zu bedienen sind. Zudem haben sie ein paar entscheidende Vorteile gegenüber den Mini E-Zigaretten: So lassen sich bei diesen Modellen der Akku und Verdampfer austauschen, was die Lebensdauer des Gerätes enorm erhöht und dem Nutzer zudem wesentlich mehr Freiheiten bietet, was die Wahl der Komponenten betrifft.

Ein Vaping Pen besteht in der Regel aus einem austauschbaren Akku, einem Tank für das Liquid und einem Verdampfer, der ebenfalls austauschbar ist. Der Benutzer füllt das Liquid in den Tank, schraubt Verdampfer und Akku fest und kann loslegen. Damit ist der Vaping Pen im Prinzip nicht viel komplizierter als die Mini E-Zigarette und ist insgesamt für die meisten Benutzer eine sinnvollere Wahl.

Mods

Schließlich kommen wir zu den Mods, den ausgereiftesten und anspruchsvollsten Modellen von E-Zigaretten, bei denen der Benutzer nicht nur alle Teile austauschen kann, sondern sogar Kontrolle über die Spannung und Wattleistung des Gerätes sowie die Temperatur des entwickelten Dampfes hat. Das Wort Mod stammt übrigens von modifiziert, da diese Geräte dadurch entstanden, dass manche Dampfer mehr Kontroller über bestimmte Funktionen der elektronischen Zigaretten haben wollten, die die handelsüblichen Versionen ihnen nicht boten. Daraufhin modifizierten sie diese Geräte und passten sie ihren Wünschen an. Mittlerweile gibt es eine Reihe von Mods im Handel zu kaufen, und diese Variante ist die mit Abstand beliebteste bei eingefleischten Dampfern.

Obwohl die Mods auf den ersten Blick wie die falsche Wahl für Anfänger aussehen, können sie auch für diese Personen durchaus am meisten Sinn machen. Die Einrichtung und Steuerung ist nämlich lange nicht so kompliziert, wie es viele Menschen vermuten, und die Mods bieten eine Vielzahl von Vorteilen gegenüber den anderen Modellen. So kann die Dampfentwicklung durch die umfangreichen Optionen ganz genau an die eigenen Bedürfnisse sowie an die Art des gewählten Liquids angepasst werden. Manche Menschen bevorzugen zum Beispiel einen kräftigen, voluminösen Dampf, während andere es lieber sanfter und leichter mögen. Genauso verlangen manche Liquids höhere Wattleistungen, um einen ordentlichen Dampf zu erzeugen. All dies kann mit Mods ganz einfach kontrolliert werden. Außerdem haben Mods in der Regel auch allgemein eine wesentlich bessere Dampferzeugung und können somit eine bessere Erfahrung liefern. Und abschließend ist die Lebensdauer bei dieser Art von E-Zigarette am höchsten, da die Teile meistens besser verarbeitet sind und alle Komponenten problemlos ausgetauscht werden können.

Mods sind die teuerste Variante von elektronischen Zigaretten, doch die Kosten halten sich trotzdem meist in Grenzen. So kann ein Starterpaket für einen guten Mod meist für weit unter 100 Euro erstanden werden. Wenn man bedenkt, wie viel Geld das Rauchen normaler Zigaretten kostet, dann sind solche Summen nicht wirklich hoch. Zumal die längere Lebensdauer von Mods sogar bedeuten kann, dass der Benutzer auf lange Sicht Geld gegenüber den anderen Varianten spart.

E-Zigaretten Zubehör

Neben der eigentlichen E-Zigarette gibt es natürlich auch eine Reihe von Zubehör, durch das der Benutzer sein Dampferlebnis verbessern kann. Beispiele für Zubehör für E-Zigaretten sind Mundstücke (sogenannte Drip Tips), zum Beispiel aus Metall, Glas oder Stein, Aufbewahrungstaschen für E-Zigarette und Zubehör, Liquid Filter, Verschlusskappen für die Mundstücke, sowie Gummibänder, die um den Glastank gewickelt werden und diesen dadurch beim Herunterfallen des Gerätes vor Brüchen schützen. Alle diese Zubehörteile können in jedem E-Zigaretten Onlineshop gekauft werden.

E-Zigaretten Ersatzteile

Neben Zubehör braucht ein Dampfer natürlich auch ab und zu Ersatzteile. Vor allem die Verdampferköpfe, aber auch die Filter von E-Zigaretten haben einen relativ hohen Verschleiß und müssen in der Regel (und bei sachgemäßer Verwendung) alle 4 bis 6 Wochen ersetzt werden. Andere Ersatzteile sind Akkus, Glastanks, Dichtungsgummis und Mundstücke. Selbstverständlich sind die Ersatzteile nur für Vaping Pens und Mods verfügbar, bei Mini E-Zigaretten muss wie gesagt immer das gesamte Gerät ausgetauscht werden. Genau wie das Zubehör sind die Ersatzteile in jedem guten E-Zigaretten Onlineshop verfügbar.

Wahl des Liquids

Bei der Wahl des geeigneten Liquids gibt es ein paar Dinge zu beachten: zum einen bestimmt das Verhältnis von PG und VG, wie dick der erzeugte Dampf ist und welchen Geschmack er hat. Liquids mit einem höheren VG-Gehalt an VG produzieren einen dickeren Dampf und schmecken süßer als Liquids mit einem höheren Gehalt an PG. Wer seine Liquids selber mischt, kann das Verhältnis von PG und VG natürlich sehr einfach kontrollieren, allen anderen Benutzern wird empfohlen, kleine Mengen von verschiedenen Liquids zu kaufen und so die beste Mischung für den eigenen Geschmack zu finden.

Der andere Faktor ist der Nikotingehalt des Liquids. Dieser bestimmt nämlich nicht nur, wie viel Nikotin der Benutzer bei jedem Zug konsumiert, sondern wirkt sich auch auf die Dampfentwicklung aus. Liquids mit einem Nikotingehalt von mehr als 12mg erzeugen in der Regel einen recht unangenehmen Dampf, der bei den meisten Benutzern ein Kratzen im Rachen verursacht.

Verwendung der elektronischen Zigaretten

Wer zum ersten Mal eine elektronische Zigarette bestellt, wird sich am Anfang vielleicht etwas überfordert fühlen. Mit dem Dampfen anzufangen ist nämlich ein klein wenig schwerer als sich eine normale Zigarette anzuzünden. Mit der Anleitung der Startersets bekommt man die Geräte zwar in der Regel zum Laufen, doch es gibt noch eine Reihe von Tipps, die man beim Dampfen beachten sollte, um häufige Fehler zu vermeiden. Mit diesem Guide wollen wir Anfängern daher dabei helfen, so gut wie möglich in die Welt der E-Zigaretten einzusteigen.

Installation

Nachdem man seine E-Zigarette ausgepackt hat, sollte man in der Regel überprüfen, ob der Akku bereits aufgeladen ist. Zwar muss der Akku nicht bei 100% sein, aber es sollten immer mehr als 20% Ladung vorhanden zu sein, um die Lebensdauer so lange wie möglich zu erhalten. Anschließend muss der Tank mit Liquid gefüllt werden. In der Regel ist dies sehr einfach und bedarf keiner großen Erklärung.

Als nächstes muss der Verdampfer für die ersten Züge vorbereitet werden. Das nennt sich auf Englisch „prime“ und funktioniert normalerweise so: abhängig von der Art des Verdampfers wird eine kleine Menge Liquid von oben oder von der Seite in den Verdampfer eingeträufelt, um die darin enthaltene Watte mit Liquid vollzusaugen. Wer nämlich direkt den „trockenen“ Verdampfer einbaut und damit den ersten Zug nimmt, der bekommt in der Regel einen sogenannten „Dry Hit“, also einen trockenen Zug. Dieser schmeckt nicht nur äußerst unangenehm, sondern kann auch den Verdampfer nachhaltig beschädigen. Alternativ zum Träufeln kann man den Verdampfer auch durch andere Methoden primen. Zum Beispiel kann man bei manchen Modellen alle Komponenten der E-Zigarette ganz normal zusammenschrauben, den Tank füllen und dann ohne den Verdampfer zu betätigen ein paar Züge nehmen. Dadurch wird Liquid in den Verdampfer gezogen, in dem sich dann die Watte vollsaugt. Die besten Methoden zum Primen hängen vom verwendeten Verdampfer ab. Für alle gängigen Modelle gibt es umfassende Anleitungen im Internet zu finden.

Erste Züge

Sobald der Verdampfer geprimt ist, kann man mit dem Dampfen beginnen. Für Neulinge empfiehlt es sich, am Anfang nur ganz sanfte Züge zu nehmen, um zu starke „Hits“ zu vermeiden. So kann man langsam ein Gefühl für die E-Zigarette entwickeln und bei jedem Zug ein bisschen fester ziehen, bis man die richtige Stärke für den eigenen Geschmack gefunden hat. Genauso muss man bei Mods die richtige Wattzahl und Temperatur für den verwendeten Verdampfer und das gewählte Liquid finden. Auch hierzu gibt es im Internet zahlreiche Anleitungen.

E-Zigaretten Refills

Wenn man eine Weile gedampft hat, wird es irgendwann Zeit, den Liquid-Tank aufzufüllen. Dazu schraubt man in der Regel ganz einfach den Tank auf und füllt das Liquid aus der Flasche in den Tank. Bei manchen Liquids geschieht dies auch über eine Pipette. Ganz wichtig: Nach dem Nachfüllen des Liquids sollte man sich gründlich die Hände waschen, da die Flüssigkeiten auf keinen Fall ins Auge kommen sollte!

Wechseln der Verdampfer von E-Zigaretten

Je nach der Häufigkeit, mit der der Benutzer dampft, muss in der Regel nach ca. 4 bis 6 Wochen der Verdampfer gewechselt werden. Man merkt normalerweise selbst, wann der Verdampfer den Geist aufgegeben hat. Dann ist die Dampfentwicklung nur noch sehr schwach und der Dampf hat einen leicht verbrannten Geschmack.

Beim Wechseln des Verdampfers bietet es sich an, den Tank und das Mundstück gründlich auszuwaschen. Manche Dampfer schwören darauf, alle wasserfesten Teile für eine Weile in Spülwasser einzulegen. Nach der Reinigung sollte alles gründlich abgetrocknet werden, bevor der neue Verdampfer in die E-Zigarette eingebaut wird. Und natürlich sollten alle neuen Verdampfer vor der ersten Benutzung ordnungsgemäß geprimt werden.


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