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18

Jun

2018

Akkus in E-Zigaretten

Wie viele andere elektronische Geräte, verwenden natürlich auch E-Zigaretten Akkus, um den Verdampfer mit Energie zu versorgen. Der Akku ist dabei eines von drei Hauptmodulen, die in den meisten elektronischen Zigaretten verbaut sind: Verdampfer (auch Vaporisator genannt), Liquid-Tank und Akku. Die Leistung und Qualität eines Akkus sind ausschlaggebend dafür, wie gut die Dampfentwicklung in der E-Zigarette ist und wie lange diese benutzt werden kann, bevor sie wieder aufgeladen werden muss. Daher empfiehlt es sich immer, einen Akku von einem bekannten Hersteller zu verwenden.

Möglichkeiten zur Aktivierung von Akkus

In den meisten Modellen von elektronischen Zigaretten wird der Akku auf eine von zwei Arten aktiviert. Eine Methode ist, dass der Nutzer einfach am Mundstück saugt und der dadurch entstehende Sog über einen Unterdruckschalter den Akku und Verdampfer aktiviert (FairSmoke Akku).Bei der anderen Methode wird der Akku auf altmodische Weise über einen Schalter aktiviert. Sobald der Benutzer den Knopf drückt, werden Verdampfer und Akku aktiviert und das Gerät beginnt, Liquid im Tank zu verdampfen.

Akkueinheiten und Akkuträger

Bei E-Zigaretten werden zwei Bauweisen unterschieden: Akkueinheit und Akkuträger. Bei den Akkueinheiten ist der Akku fest mit dem Verdampfer und den anderen Komponenten der E-Zigarette verbunden. Dadurch können die einzelnen Bestandteile des Geräts nicht ausgetauscht werden, und wenn zum Beispiel der Verdampfer abgenutzt ist oder der Akku eine Fehlstörung hat, muss das komplette Gerät ersetzt werden. Damit wird diese Bauweise in der Regel nur bei Einwegmodellen verwendet, die recht billig in der Anschaffung und nur für einen vorübergehenden Betrieb vorgesehen sind. Die Akkueinheiten haben zudem noch anderen Nachteile: so hat der Benutzer keinerlei Kontrolle über die Wattleistung oder die Temperaturentwicklung im Verdampfer. Der Vorteil von Akkueinheiten ist, dass die Geräte sehr Anwenderfreundlich sind und sich der Benutzer keinerlei Sorgen um die Kompatibilität von Akku und E-Zigarette machen muss.

Bei den Akkuträgern dagegen können alle Komponenten der E-Zigarette ausgetauscht werden. So kann der Nutzer zum Beispiel selbst entscheiden, welche Art von Akku oder Verdampfer er in seinem Gerät verwenden will. Zudem bieten die Akkuträger (auch mit dem englischen Begriff Mods bezeichnet) noch viele weitere Vorteile. Zum Beispiel kann der Nutzer hierbei viele Parameter der elektronischen Zigarette kontrollieren. Durch die Kontrolle der Wattleistung zum Beispiel kann der elektrische Widerstand von verschiedenen Verdampfern ausgeglichen werden. Dieser wird in Ohm (Ω) ausgedrückt und ist bei jedem Verdampfer anders. Je höher der Widerstand, desto mehr Wattleistung sollte der Akku an den Verdampfer liefern. Über die Kontrolle der Temperaturentwicklung im Verdampfer kann der Nutzer zudem die Dampfentwicklung in Abhängigkeit des verwendeten Liquids perfekt kontrollieren. Da jede Mischung von PG und VG bei einer anderen Temperatur die optimale Dampfentwicklung erreicht, sind die Akkuträger bei erfahrenen Dampfern daher die mit Abstand beliebteste Variante.

Akkutypen bei elektronischen Zigaretten

Im Allgemeinen gibt es zwei verschiedene Arten von Akkus für E-Zigaretten. Zum einen gibt es Modelle, bei denen die Akkus ausgetauscht werden können und wie große Batterien aussehen, die man aus Taschenlampen oder anderen elektrischen Geräten kennt. Diese haben natürlich den Vorteil, dass der Akku bei Abnutzung sehr leicht ausgetauscht werden kann. Zudem kann der Benutzer hier selbst entscheiden, von welchem Hersteller der Akku kommt. Zum Beispiel kann so ein Akku von Samsung oder Sony für ein Gerät eines anderen Herstellers verwendet werden. Ganz wichtig ist hierbei jedoch, dass der Benutzer immer den richtigen Akku für das eigene Gerät verwendet. Ansonsten kann es nämlich zu gefährlichen Fehlstörungen kommen.

Bei der anderen Variante ist der Akku direkt mit dem Verdampfer der E-Zigarette verbunden. Dadurch kann der Akku nicht ausgetauscht werden, und bei Abnutzung oder sonstigen Defekten muss das ganze Gerät ersetzt werden. Andererseits besteht hier nicht die Gefahr, dass ein falscher Akku im Gerät verwendet wird. Diese Methode wird vor allem bei Einsteigermodellen verwendet, bei den sogenannten „Mods“ werden in der Regel immer austauschbare Batterien eingesetzt.

Eine weitere Unterscheidung bei den verschiedenen Akkutypen ist, ob der Akku getaktet, ungetaktet oder geregelt ist. Bei getakteten Akkus wird immer die exakt gleiche Leistung produziert, unabhängig von Nutzungsdauer und Restladung. Diese Art von Akku ist am häufigsten in elektronischen Zigaretten zu finden. Bei ungetakteten Akkus hingegen wird am Anfang eine höhere Leistung produziert, die dann immer schwächer wird, bis der Akku vollständig entladen ist. Diese Art von Akku ist in E-Zigaretten nur selten zu finden. Schließlich gibt es noch geregelte Akkus, bei denen die Leistung manuell eingestellt werden kann. So kann die Dampfentwicklung für verschiedene Verdampferköpfe (sogenannte „Coils“) reguliert werden. Coils mit höherem Wiederstand (ausgedrückt in Ω) benötigen eine höhere Akkuleistung, um die selbe Menge an Dampf zu produzieren. Diese Art von Akku wird vor allem in anspruchsvolleren Modellen wie den Mods eingesetzt und von vielen Fans von E-Zigaretten bevorzugt, da sie ihnen wesentlich mehr Freiheit bietet, die optimale Dampfentwicklung zu erzeugen.

Während es viele verschiedene Typen von Akkus gibt, sind heutzutage fast alle von ihnen Lithium-Ionen-Akkus. Diese Art von Batterie wird heute in fast allen elektrischen Geräten eingesetzt, von Handys über Laptops bis hin zu elektrischen Autos. Sie liefert mehrere Vorteile gegenüber älteren Technologien. So können Lithium-Ionen-Akkus nicht nur wesentlich mehr Energie speichern und sind zudem leichter, sondern haben auch viel längere Lebensdauern und müssen zudem nicht jedes Mal vollständig entleert werden, um langfristig optimale Leistungen zu erbringen. Bei älteren Technologien wie NiCa- oder NiMH-Akkus musste der Nutzer diese nämlich bei jedem Ladezyklus komplett entleeren und anschließen komplett aufladen, um eine schnellere Abnutzung zu vermeiden. Ein weiterer Vorteil der Lithium-Ion-Akkus ist, dass sie nach Erhalt des Produktes direkt eingesetzt werden können und nicht erst komplett geladen werden müssen. Auch wenn manche Hersteller dies trotzdem noch empfehlen, gibt es dafür im Prinzip keinen Grund, denn für die Technologie macht es keinen Unterschied.

Beim Entladen sollten Benutzer bei Lithium-Ionen-Akkus jedoch darauf achten, dass sie diese niemals vollständig entleeren. Sobald die Spannung nämlich unter ungefähr 2,5 Volt fällt, kann es zu Problemen mit der Erkennung durch das Gerät kommen und die Lebensdauer der Batterie extrem verkürzt werden. So kann bereits ein solcher Fall eine Reduktion der Lebensdauer von bis zu 20% verursachen. Um dies zu vermeiden empfiehlt es sich, die Lithium-Ionen-Akkus möglichst jeden Tag vollständig zu laden. Die Maximalladung beträgt bei diesen Akkus in der Regel 4,2 Volt, beim Stand von 2,8 Volt sollten sie spätestens wieder aufgeladen werden. Bei regelmäßigem Gebrauch sollten die meisten E-Zigaretten so eine durchschnittliche Laufzeit von zwei bis vier Stunden aufweisen.

Auch wenn der Akku längere Zeit nicht verwendet wird, sollte er vor dem ersten Gebrauch wieder aufgeladen werden, da er sich mit der Zeit von selbst entleert. Weiterhin ist bei längeren Lagerzeiten zu empfehlen, dass der Akku vorher nicht zu 100% aufgeladen wird. Dies kann nämlich die Lebensdauer des Akkus beeinträchtigen, da eine höhere Spannung den Alterungsprozess beschleunigt. Zusätzlich zu diesen Tipps sollten Akkus selbstverständlich immer an kühlen und trockenen Orten und zudem nicht zusammen gelagert werden, sondern immer voneinander getrennt.


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