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San Francisco: Sind E-Zigaretten bald verboten?

San Francisco, USA, könnte die erste amerikanische Großstadt werden, die E-Zigaretten verbietet. Die städtischen Aufsichtsbehörden stimmten für diese Maßnahme und verwiesen dabei auf den anteigenden Konsum Jugendlicher. Eine endgültige Entscheidung wird in der nächsten Woche erwartet.
Die Aufsichtsbehörde von San Francisco genehmigte die Änderung des Gesetzes hinsichtlich des Vertriebs von Tabakerzeugnissen. Dabei sind auch elektronische Zigaretten nicht nur inkludiert, sondern es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, denn die Geräte sollen für eine „wachsende Epidemie des Jugenddampfens“ verantwortlich sein.
Um die Gesetzesänderungen zum Abschluss zu bringen, ist eine weitere Abstimmung in der kommenden Woche notwendig. Erst dann können diese in Kraft treten. Allerdings äußerten die Aufsichtsbehörden auch ihre Besorgnis zu den möglichen Auswirkungen auf kleinere Unternehmen. Es soll daher die Einrichtung einer Arbeitsgruppe erfolgen, um die Maßnahme erfolgreich abzuschließen.
 

Studie: Konsum der E-Zigarette bei Jugendlichen gestiegen

In einer Studie der Zentren für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten vom Februar wurde festgestellt, dass im Jahr 2018 etwa 4,9 Millionen Schüler der Mittel- und Oberstufe dampften. Im Jahr davor waren es nur 3,6 Millionen. CDC-Direktor Robert R. Redfield sagte bei der Veröffentlichung der Studie, das Land müsse dazu beitragen, Kinder vor einem vermeidbaren Gesundheitsrisiko zu schützen.
Er sagte weiterhin, dass der Anstieg des Konsums der E-Zigarette bei jungen Menschen die Fortschritte bei der Reduzierung des Tabakkonsums junger Menschen zunichtemache. Eine neue Generation sei so gefährdet, in die Nikotinsucht zu fallen.


Kann das Verbot Jugendliche vom Dampfen abhalten?

Bonnie Halpern-Felsher, Professorin bei Stanford, die untersucht, wie sich E-Zigaretten auf junge Menschen auswirken, konnte nicht mit Sicherheit sagen, ob sich das Verbot auch auf das Konsumverhalten der Jugendlichen auswirken werde. Sie begrüße zwar die Maßnahme, allerdings sei dies nur ein Schritt zur Lösung des Problems. In vielerlei Hinsicht sei das Verbot eine Botschaft an die Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde der Vereinigten Staaten (FDA).
Im Jahre 2018 richtete sich die FDA an die E-Zigaretten-Hersteller und forderte diese dazu auf, den Verkauf an Minderjährige einzustellen. Dies solle sowohl für die Geräte als auch für die aromatisierten Dampferzeugnisse gelten.
Ein Sprecher der FDA sagte, dass die FDA bestrebt sei, den besorgniserregenden Konsum der E-Zigaretten bei Minderjährigen weiter zu bekämpfen. Dies umfasse die Einschränkung des Zugangs und der Attraktivität Jugendlicher für aromatisierte Tabakerzeugnisse wie E-Zigaretten, Maßnahmen gegen Hersteller und Einzelhändler, die diese Produkte illegal vermarkten oder an Minderjährige verkaufen, sowie die Aufklärung von Jugendlichen über die Gefahren von E-Zigaretten und anderen Tabak Produkten.


Das Verbot aus Sicht des Unternehmens Juul

Das in San Francisco ansässige E-Zigaretten-Unternehmen Juul betrachtet das Dampfen als eine gesündere Alternative zum Rauchen von Tabak. Juul hat erklärt, dass dennoch Schritte unternommen worden seien, um Kinder von der Verwendung seiner Produkte abzuhalten. Das Unternehmen gab in einer Erklärung bekannt, dass es seinen Online-Prozess zur Altersüberprüfung sicherer gestaltet und seine Instagram- und Facebook-Konten geschlossen habe, um das Dampfen von Personen unter 21 Jahren zu unterbinden.
Das Unternehmen gab zu bedenken, dass das Verbot der E-Zigaretten-Produkte dem Konsum nicht effektiv entgegenwirken könne. Vielmehr kämen dadurch die erwachsenen Raucher zu Schaden, für die die klassische Tabakzigarette fortan als einzige Option verfügbar sei. Dabei müsse man bedenken, dass Tabakprodukte jedes Jahr um die 40.000 Kalifornier töteten.
Ein Sprecher von Juul sagte weiterhin, dass ein Verbot der E-Zigaretten und der damit verbundenen Produkte nicht unbedingt den Gebrauch Minderjähriger verhindern könne.
Die Maßnahme in San Francisco bietet nun eine Bühne für die Kampagne für die E-Zigarette. Juul hatte bereits mit 500.000 US-Dollar zur Koalition für vernünftiges Dampfen beigetragen.
Das Unternehmen sagte weiterhin, dass man sich auch weiterhin darauf konzentrieren werde, dem Raucher eine gute Alternative zur Tabakzigarette zu bieten, denn Experten sind sich einig, dass die E-Zigarette weitaus weniger schädlich sei als die normale Zigarette, denn es seien nicht alle krebserregenden Nebenprodukte enthalten.
Noch steckt die Forschung in den Anfängen. Langzeitstudien über mögliche Schäden oder Folgen, die durch die E-Zigarette verursacht werden könnten, sind noch nicht abgeschlossen. Dennoch liegen bereits erste Erkenntnisse vor, dass das Dampfen für viele Raucher eine weniger schädliche Alternative zum Tabak darstellt. Es ist also durchaus möglich, dass sich ein Verbot der elektronischen Zigarette eher als kontraproduktiv erweisen könnte, da viele Menschen wieder auf die klassische Tabakzigarette zurückgreifen könnten. Könnte eine gute Aufklärungskampagne nicht viel mehr bewirken als ein Verbot?

Kampf gegen die E-Zigarette: Schule in Nebraska testet Schüler auf Nikotin

Die Schulverwaltung der Fairbury Junior-Senior High School im Südosten von Nebraska stellte einen alarmierenden Anstieg des Konsums von E-Zigaretten bei Schülern fest. In Toiletten, Umkleideräumen und anderenorts auf dem Schulgelände werde laut den Verantwortlichen der Schule gedampft.
Um diesem Trend entgegenzuwirken, greifen die Verantwortlichen nun zu einer drastischen Maßnahme: Ab Herbst diesen Jahres werden alle Schüler, die an außerschulischen Aktivitäten teilnehmen, einem zufälligen Nikotintest unterzogen. Dies solle für jene Schüler gelten, die an Arbeitsgemeinschaften wie Sport- oder Musikgruppen teilnähmen.
Stephen Grizzle, der Schulleiter der Fairbury Schule, sagte, es handle sich um ein riesiges Problem. Es sei sehr naiv zu glauben, die Schüler konsumierten keine E-Zigaretten. Er sagte weiterhin, dass er eine Schule schaffen wolle, in der es keine schädlichen Substanzen gebe. Mit dieser Maßnahme solle den Schülern dabei geholfen werden, die richtige Entscheidung zu treffen.
 

Anstieg des E-Zigaretten Konsums bei Schülern

Rauchen ist im Allgemeinen ein Problem, aber das Dampfen ist aktuell sehr stark verbreitet. Der Bezirk und die Schule dienen einer ländlichen Gemeinde mit etwa 3.900 Einwohnern im Südosten von Nebraska. Die neue Richtlinie für Nikotintests sei im vergangenen Monat vom Board of Education genehmigt worden, fügte der Schulleiter hinzu.
Dabei wolle man, dass diese Aktion als proaktive Maßnahme verstanden werde. Man wolle die Kinder nicht bestrafen, sondern ihnen einen Grund dafür geben, Nein zu Nikotin zu sagen.
Rauchen ist in allen Bereichen und in jeglicher Form auf dem Schulgelände bereits untersagt. Doch man verspricht sich nun von der Maßnahme, dass die Tests auch Auswirkungen auf den Nikotinkonsum außerhalb der Schule haben werden.
Nach Ansicht von Gesundheitsexperten sei der Anstieg des Konsums der elektronischen Zigaretten in Fairbury ein Anzeichen einer landesweiten Epidemie des Dampfens von Jugendlichen.
Eine Umfrage des Disease Control and Prevention aus dem Jahre 2018 ergab, dass 3,05 Millionen Schüler der High School sowie 570.000 Schüler der Middle School bereits E-Zigaretten konsumiert hatten. Die Autoren der Studie führen dies auf die hohe Beliebtheit der E-Zigaretten der Marke Juul zurück, die einem USB-Stick gleichen. Der Vorteil dieser Produkte liegt in der Möglichkeit, sie diskret verwenden zu können. Außerdem gibt es die Liquids in verschiedenen Geschmacksrichtungen, die Jugendliche ansprechen.


Wie soll der Nikotintest durchgeführt werden?

Einmal im Monat werden 20 bis 25 Kinder in Fairbury nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, um durch einen Urintest auf Nikotin untersucht zu werden, sagte Schulleiter Grizzle. Sollte sich herausstellen, dass Nikotin konsumiert worden ist, wird der betreffende Schüler zehn Tage von der Teilnahme an den außerschulischen Aktivitäten suspendiert.
Bei einem wiederholten Vorfall müssen schon 45 Tage ausgesetzt werden. Darüber hinaus werde der Schüler dazu verpflichtet, sich auf eigene Kosten von einem zertifizierten Drogenberater oder von einem zugelassenen Psychiater untersuchen zu lassen. Bei einem dritten Verstoß sollen die betreffenden Schüler 12 Monate lang nicht mehr an außerschulischen Aktivitäten teilnehmen dürfen.
Grizzle sagte dazu, dass das Dampfen nicht nur ungesund sei, sondern auch gegen das Gesetz verstoße. Daher sollten Jugendliche nicht in der Lage sein, diese Produkte zu kaufen. Außerdem könnten sich die Schüler so mehr auf den Unterricht konzentrieren, wenn sie sich nicht mehr damit beschäftigten, wann und wo sie dampfen könnten.


Jugendliche und E-Zigaretten in den USA

Zahlreiche Bundesstaaten in den USA haben bereits Versuche unternommen, den Konsum von E-Zigaretten Jugendlicher zu unterbinden. Mindestens ein Dutzend Staaten setzten bereits das Mindestalter für den Kauf von Tabakprodukten auf 21 hoch. In Nebraska sind E-Zigaretten für Konsumenten ab dem 18. Lebensjahr legal. Doch der Gesetzgeber unternimmt gerade Versuche, das Alter auf 19 hochzusetzen.
Dr. Sharon Levy, Kinderärztin und Leiterin des Programms für jugendlichen Substanzkonsum und Sucht im Boston Children's Hospital, sagte, die meisten Jugendlichen hätten keine Ahnung, wie gefährlich das Dampfen sein kann.
Die Wissenschaftlerin führte aus, dass Nikotin in den E-Zigaretten enthalten sei. Aber der Unterschied liege darin, auf welche Weise das Nikotin abgegeben werde. Es sei nach Levys Aussage möglich, schneller eine höhere Dosis zu konsumieren. Beim Dampfen nähmen die Teenager hauptsächlich Nikotin zu sich, aber die Geräte könnten auch mit Marihuana befüllt werden.
Die unter Jugendlichen beliebte Marke Juul könne mit hohen Dosen an Nikotin konsumiert werden. Levy führte aus, dass es auch darum problematisch sei, da man noch nicht wisse, wie sich das Nikotin der E-Zigaretten auf lange Sicht auf das Gehirn der Jugendlichen auswirken könne.

Fünf wahre Fakten zum Dampfen

Zahlreiche Raucher wollen ihr Laster aufgeben. Befragungen haben ergeben, dass 7 von 10 Rauchern gern aufhören wollen. In der Regel wollen sie dies aus gesundheitlichen Gründen tun, denn das Rauchen schadet fast allen Organen des Körpers. Dazu gehören unter anderem Herzerkrankungen. Fast ein Drittel der Todesfälle aufgrund von Herzleiden gehen auf das Rauchen oder auf das Passivrauchen zurück.
Darüber hinaus ist das Rauchen kostenintensiv und hat zahlreiche kosmetische Nachteile, zum Beispiel der unangenehme Geruch, die Zigarettenkippen, die sich in den Aschenbechern häufen und die Verfärbung von Zähnen, Gardinen und Tapeten.
Nun gibt es die elektronische Zigarette, um den Übergang vom Rauchen in ein rauchfreies Leben zu erleichtern. Doch ist der Konsum von E-Zigaretten wirklich die ideale Lösung? Ist das Dampfen wirklich besser als die klassischen Tabakprodukte? Dazu äußerte sich Michael Blaha, M.D., M.P.H., Direktor für klinische Forschung am Johns Hopkins Ciccarone Center zur Vorbeugung von Herzerkrankungen.
 

Wahrheit Nr. 1: Das Dampfen ist weniger schädlich als die klassische Tabakzigarette

In der E-Zigarette wird Nikotin, das aus Tabak gewonnen wird, erhitzt. Aromen und andere Chemikalien, mit denen man den Dampf erzeugt, werden hinzugefügt. Diese Stoffe werden eingeatmet.
Eine herkömmliche Tabakzigarette enthält 7.000 Chemikalien, von denen viele hochgiftig sind. Welche Chemikalien genau im Dampf der E-Zigarette enthalten sind, ist noch nicht genau bekannt. Dennoch sagte Blaha dazu, dass kein Zweifel daran bestehe, dass der Dampf der E-Zigarette weniger schädliche Chemikalien enthalte als die klassische Tabakzigarette.
 

Wahrheit Nr. 2: Dampfen ist immer noch schädlich für die Gesundheit

Der Hauptwirkstoff in normalen Zigaretten sowie bei E-Zigaretten ist Nikotin. Das ist ein Nervengift, das stark abhängig machen kann. Wer das Verlangen nach Nikotin ignoriert, hat mit Entzugserscheinungen zu kämpfen. Nikotin ist auch giftig, denn es erhöht den Blutdruck und erhöht den Adrenalinspiegel. Das hat eine Erhöhung der Herzfrequenz zur Folge, was die Gefahr eines Herzinfarkts erhöht.
Es gibt immer noch viele unbekannte Faktoren. Dazu gehört auch die Frage, was in den Dämpfen enthalten ist und wie sich diese Stoffe langfristig auf die Gesundheit auswirken. Blaha sagte, dass die Menschen verstehen müssten, dass E-Zigaretten potenziell schädlich für die Gesundheit seien.
 

Wahrheit Nr. 3: Elektronische Zigaretten machen genauso süchtig wie die klassischen Tabakzigaretten

Sowohl elektronische Zigaretten als auch die klassischen Tabakzigaretten enthalten Nikotin. Das Nervengift kann laut Untersuchungen ebenso süchtig machen wie Heroin oder Kokain. Blaha sagte, dass viele E-Zigaretten-Konsumenten noch mehr Nikotin zu sich nähmen als beim Rauchen einer Tabakzigarette, indem entweder Liquids mit höherer Nikotinkonzentration gekauft würden oder die Spannung erhöht werde, um mehr Nikotin zu inhalieren.

Wahrheit Nr. 4: Elektronische Zigaretten sind nicht das beste Mittel zur Raucherentwöhnung

Obwohl sie als Hilfsmittel zur Raucherentwöhnung vermarktet werden, haben E-Zigaretten keine Zulassung durch die Food and Drug Administration als Mittel zur Raucherentwöhnung erhalten.
Eine Studie, die kürzlich durchgeführt wurde, ergab, dass die meisten Menschen, die die Absicht hatten, mit E-Zigaretten von ihrer Sucht loszukommen, weiterhin rauchten, allerdings sowohl Tabakzigaretten als auch elektronische.


Wahrheit Nr. 5: Eine neue Generation ist süchtig nach Nikotin

Unter Jugendlichen sind E-Zigaretten beliebter als jedes traditionelle Tabakprodukt. Im Jahr 2015 berichtete der US-amerikanische Chirurg, dass der Konsum von E-Zigaretten bei Schülern um 900 % zugenommen habe und 40 Prozent der jungen E-Zigaretten-Konsumenten höchstwahrscheinlich niemals normalen Tabak geraucht hätten.
Laut Blaha gebe es drei Gründe, warum die E-Zigaretten besonders für junge Menschen so attraktiv seien. Erstens glaubten viele Jugendliche, dass das Dampfen weitaus weniger schädlich sei als das Rauchen. Zweitens seien E-Zigaretten weitaus preisgünstiger als Zigaretten. Der dritte Faktor, der das Dampfen für junge Menschen so attraktiv mache, seien die vielen Aromen. Den Liquids seien etwa Geschmacksrichtungen wie Apfelkuchen und Wassermelone hinzugefügt worden. Dies spreche laut dem Wissenschaftler junge Konsumenten besonders an.
Ein weiterer Grund für den Wechsel zur E-Zigarette liege auch darin, dass das Dampfen keine unangenehmen Gerüche verbreitet. Ohne den Geruch verringere das Dampfen auch das negative Stigma des Rauchens.
Blaha fügte hinzu, dass ihn besonders die Tatsache beunruhige, dass auch Menschen, die sonst nie geraucht hätten, zur E-Zigarette griffen. Insbesondere bei Jugendlichen sei dies zu beobachten.
Es sei die eine Sache, wenn man vom Rauchen zum Dampfen wechselt, um die Sucht zu bekämpfen, sagte Blaha. Allerdings sei es etwas völlig anderes, wenn man mit dem Dampfen in den Konsum von Nikotin einsteige. Dies könne unter anderem auch dazu führen, dass später zusätzlich traditionelle Tabakerzeugnisse konsumiert würden.

Dampfen ist weniger schädlich als Rauchen

Das Dampfen, also der Konsum von E-Zigaretten, wird auf der ganzen Welt immer populärer. Eine neue Studie von Respiratory Research wurde durchgeführt und ergab, dass das Dampfen, unabhängig davon, ob Aromastoffe hinzugefügt werden, weniger schädlich für die Lunge sind als die traditionelle Tabakzigarette.
Um das Dampfen mit dem Rauchen zu vergleichen, ist das Verständnis hinsichtlich der Funktion des Verdampfers notwendig. Die E-Zigaretten sind batteriebetriebene Geräte, die das in den Liquids enthaltene Nikotin durch Erhitzen freisetzen. Der Gebrauch der E-Zigaretten, allgemein unter der Bezeichnung „Dampfen“ bekannt, erlangt insbesondere bei jüngerem Publikum immer höhere Popularität. Doch auch langjährige Raucher sehen in den elektronischen Zigaretten ihre Chance, das Laster abzulegen. Weiterhin ist das Dampfen für viele Menschen aufgrund der zahlreichen Aromen und Geschmacksrichtungen wie Früchte, Schokolade, Karamell, etc. attraktiv.
Auch ehemalige Raucher greifen vermehrt zur E-Zigarette, die als sichere und gesündere Alternative zum Rauchen angepriesen wird. Aktuell werden zahlreiche Studien zum Dampfen durchgeführt. Doch die möglichen langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen des Dampfens sind noch nicht bekannt.
 

Mögliche Folgen des Dampfens auf die Gesundheit

Die Stoffe, die im Dampf enthalten sind, können aufgrund ihrer geringen Größe leicht in die Lunge gelangen. Eine Reihe von Studien befassen sich damit, wie der Dampf der E-Zigaretten die Zellen der Atemwege und die Funktion der Lunge beeinflussen. Die meisten dieser Untersuchungen haben ergeben, dass der Dampf der E-Zigarette im Vergleich zum Rauch der klassischen Tabakzigarette weniger giftig ist.
Allerdings sollte an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass der Dampf der E-Zigaretten sich durchaus negativ auf die Lebensfähigkeit der Zellen auswirken kann, abhängig von der Dosis und dem den Liquids hinzugefügten Aromen. Dieser Aspekt mit seinen Auswirkungen fand bei den Untersuchungen bis dato eher weniger Beachtung. Bisher wurde nicht berücksichtigt, ob dem Liquid Früchtearomen oder andere Geschmacksrichtungen hinzugefügt wurden.
 

Eine neue Art der Studie

Lungensurfactant ist eine Mischung aus Lipiden und Proteinen, die die Alveolarregion der Lunge auskleidet. Die Hauptfunktion dieser Tensidschicht besteht darin, die Oberflächenspannung der Alveolarflüssigkeit zu verringern, wodurch die Atemarbeit verringert und ein Zusammenfallen der Alveolarflüssigkeit verhindert wird.
Tensid ist entscheidend für die Lungenfunktion. Frühgeborene, die ohne Tensid geboren wurden, leiden unter Atemnot und müssen mit einem exogenen Tensid behandelt werden. Lungensurfactant kommt mit allen eingeatmeten Partikeln in Kontakt, einschließlich derjenigen aus E-Zigarettendämpfen. Die Forschung zielte darauf ab zu verstehen, ob der Dampf der E-Zigaretten die Fähigkeit des Tensids beeinflusst, die Oberflächenspannung zu verringern.
In der Studie wurde Tensidmodell der Kalbslungen-Tensidextrakt Infasurf verwendet, der auch bei der Behandlung von Frühgeborenen Einsatz findet. In der Versuchsreihe wurde Infasurf platziert, um das Tensid zu komprimieren. So konnte die Lungenfunktion nachgeahmt und die Oberflächenspannung gemessen werden.
Es wurde anschließend beobachtet, wie sich das Tensid verändert, wenn es reiner Luft, dem Dampf von E-Zigaretten mit verschiedenen Geschmacksrichtungen und dem Rauch von herkömmlichen Tabakzigaretten ausgesetzt ist. Die Verwendung verschiedener Aromen war wichtig, da es sich gezeigt hat, dass die Änderung des Aromas die Chemikalien im E-Zigaretten-Dampf verändert.
 

E-Zigaretten-Dampf und kritische Lungenfunktion

Die Studie ergab, dass der Dampf von E-Zigaretten unabhängig von seinem Aroma die Fähigkeit des Tensids, die Oberflächenspannung zu verringern, nicht beeinträchtigt. Im Gegensatz dazu hemmten herkömmliche Zigaretten signifikant die Fähigkeit des Tensids, die Oberflächenspannung zu verringern.
Der Dampf einer E-Zigarette beeinträchtigt die Tensidfunktion also nicht, da die E-Zigarette verdampft, aber nicht verbrennt. Allerdings können geringfügige Änderungen des Tensids nach der Exposition von E-Zigaretten auftreten. Es kann auch zu Änderungen der Oberflächenspannung führen, wenn eine höhere Dosis E-Zigarettendampf zugeführt wird.
 

E-Zigaretten sind weniger schädlich als die traditionelle Tabakzigarette

Der Dampf der E-Zigarette verändert nicht die Fähigkeit des Tensids, die Oberflächenspannung zu verringern, beeinflusst jedoch seine Mikrostruktur. Doch obwohl die E-Zigaretten im Vergleich zu herkömmlichen Zigaretten das Tensid weniger beeinträchtigen, sollte das beobachtete Fehlen von Änderungen der Tensidfunktion nach dem Konsum von elektronischen Zigaretten nicht als nicht vorhandene Lungentoxizität wahrgenommen werden. Es ist immer noch nicht bekannt, ob die E-Zigarette die Tensidproduktion durch Zellen oder deren Sekretion beeinflussen könnte.
Es sind immer noch zahlreiche Studien notwendig, um die Auswirkungen des Dampfens auf die Produktion, Sekretion und Funktion von Tensiden zu ermessen und die pulmonale Toxizität der E-Zigaretten zu verstehen.
Dennoch zeigen diese ersten Untersuchungen und Versuchsreihen, dass die E-Zigarette erheblich weniger schädlich ist als die klassische Tabakzigarette. Dies gibt Millionen Rauchern neue Hoffnung, mit der E-Zigarette die ersten Schritte in ein gesünderes Leben zu starten.

Wollen Sie mit dem Rauchen aufhören?

Bereits zahlreichen Rauchern ist es gelungen, mit dem Rauchen aufzuhören, indem sie zur E-Zigarette gewechselt sind. Bisher konnten Ärzte dies nicht empfehlen, da keine Belege durch klinische Studien vorlagen. Jüngste Untersuchungen bestätigen jedoch, dass E-Zigaretten wirklich ein wirksames Mittel sind, um Rauchern bei der Rauchentwöhnung zu helfen.
In der Studie, die im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde, wurden fast 900 Raucher, die aufhören wollten, zufällig einer von zwei Gruppen zugeordnet. Eine Gruppe erhielt eine Nikotinersatztherapie (NRT) – meist Kombinationen von Nikotinpflastern mit einem kürzer wirkenden Medikament wie Nikotinkaugummi, Inhalator oder Mundspray. Die andere Gruppe erhielt eine nachfüllbare E-Zigarette mit ein oder zwei Flaschen E-Liquid und lernte den Umgang mit dem Gerät.
Die Teilnehmer der Gruppe, die die E-Zigarette erhielten, wurden dazu motiviert, noch weitere Liquids mit Aromen und der Nikotinstärke ihrer Wahl zu kaufen. Beide Gruppen erhielten außerdem in den ersten vier Wochen Unterstützung.
Insbesondere starken Rauchern fällt die Umstellung sehr schwer. Sie fühlen sich eine Zeit lang schlecht und leiden unter dem Entzug. Sie sind oft gereizt und haben schlechte Laune. Es ist auffällig, dass die Gruppe, die E-Zigaretten verwendet, weniger dieser Symptome bemerkte als die Gruppe, die mit der Nikotinersatztherapie behandelt wurde. Sie fanden auch E-Zigaretten hilfreicher und befriedigender. Auf der anderen Seite fanden sie E-Zigaretten oder NRT nicht so befriedigend wie die klassischen Zigaretten.
Die Dampfer konnten aus ihrem Vorteil Nutzen ziehen. Am Ende der Studie zum Jahresende waren aus der Gruppe, die E-Zigaretten konsumierte, fast doppelt so viele Personen abstinent wie in der Vergleichsgruppe, die NRT verwendeten.
 

Der Unterschied ist groß

Als die Studie begann, nutzten die Teilnehmer beider Gruppen ihre Ersatzstoffe fast täglich. Im Laufe der Zeit zeigte sich allerdings ein starker Unterschied. Rund 40 % der Raucher, die in der E-Zigaretten-Gruppe war, dampfte auch noch nach einem Jahr, während nur 4 % der Vergleichsgruppe mit der NRT–Behandlung ihr Ersatzprodukt auch weiterhin verwendeten. In der E-Zigaretten-Gruppe lag der Anteil der Personen, die ein Jahr lang nicht rauchten, bei 80 %. Nur 4 % der Teilnehmer aus der NRT Gruppe schaffte es, ein Jahr lang rauchfrei zu bleiben.
In beiden Gruppen gab es auch Raucher, die nicht gänzlich aufhören konnten. Aber immerhin gab es in beiden Gruppen Teilnehmer, die ihren Tabakkonsum um mindestens 50 % reduzieren konnten. Allerdings lag ihr Anteil höher in der Gruppe der E-Zigaretten-Nutzer (13 %) im Vergleich zur NRT–Gruppe (7 %).
Könnte das Dampfen negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben, wenn es über einen längeren Zeitraum praktiziert wird? Diese Frage ist noch offen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Risiko des Dampfens im Vergleich zum Rauchen sich auf etwa 5 % beläuft. In einer Studie, die über zwei Jahre lief, konnte keine Auswirkung auf die Gesundheit festgestellt werden.
Die Tatsache, dass es vielen starken Rauchern gelungen ist, mit dem Dampfen ihrem Laster zu entsagen, ist positiv. Auch ehemalige Raucher, die mit NRT aufhören konnten, können das Risiko eines Rückfalls verringern, indem sie zur E-Zigarette greifen. Der längere Gebrauch der E-Zigarette kann auch dafür sorgen, dass die Entzugserscheinungen gemildert werden. So ist der Betroffene weniger gereizt und nimmt auch nicht so viel an Gewicht zu.
Ein weiterer Aspekt, der nicht zu verachte ist, ist auch die Tatsache, dass einige Raucher tatsächlich gern rauchen und dass das Dampfen dabei helfen kann, auch künftig diesen Genuss zu erleben.
Sicherlich konsumieren die ehemaligen Raucher auch weiterhin das Nervengift Nikotin, wenn sie auf E-Zigaretten umsteigen. Allerdings hat Nikotin nicht die größten negativen Auswirkungen auf die Gesundheit. Die schwersten Schäden werden durch die Chemikalien, die durch die Verbrennung des Tabaks freigesetzt werden, verursacht. Wie es scheint, haben Nikotinersatzprodukte wie Nikotinkaugummis, Nikotinspray oder Nikotinpflaster langfristig keine oder zumindest kaum negative Auswirkungen auf die Gesundheit, während das Rauchen bei etwa der Hälfte der Raucher mittleren Alters einen vorzeitigen Tod verursachen kann.
Um genauere Ergebnisse zu erhalten und um auch die langfristigen Auswirkungen des Dampfens auf die Gesundheit zu ermitteln, ist es notwendig, die Teilnehmer der Studie auch weiterhin zu beobachten. Mit den Daten zu den Langzeit-Dampfern ist es dann möglich, die Folgen und die Rückfallquote genauer zu bestimmen. Bis dahin können Ärzte ihre Patienten dahingehend beraten, dass es Anzeichen dafür gibt, dass das Dampfen dabei helfen kann, mit dem Rauchen aufzuhören.

Vom Rauchen aufs Dampfen umsteigen

Eine kürzlich in Großbritannien durchgeführte Studie sagt aus, dass Raucher, die zur elektronischen Zigarette gewechselt sind, weniger häufig rückfällig würden.
An Silvester, dem letzten Tag des Jahres, gibt es in der Regel gute Vorsätze, zum Beispiel mehr Sport, eine Diät, weniger Arbeit und vieles mehr. Auch der Vorsatz, mit dem Rauchen aufzuhören, gehört zu den Top-Favoriten. Das ist auch gut, denn schließlich gehört das Rauchen zu den häufigsten Todesursachen der Welt. Fakt ist, dass Tabak die einzige Substanz ist, die legal erworben werden kann und zugleich so gefährlich ist. Immerhin verstirbt einer von zwei Menschen an den Folgen des Rauchens.
Der gesundheitliche Aspekt ist natürlich wichtig. Doch es gibt zahlreiche weitere Gründe, warum sich viele Menschen entscheiden, mit dem Rauchen aufzuhören. Dazu gehören unter anderem die hohen Kosten für Zigaretten, der unangenehme Geruch und die Tatsache, dass das Rauchen in unserer Gesellschaft mittlerweile verpönt ist. Selbst unter Jugendlichen gilt die Zigarette inzwischen als „uncool“.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, mit dem Rauchen aufzuhören. Einige versuchen es auf dem harten Weg und rauchen einfach von einem Tag auf den anderen nicht mehr. Andere wiederum benötigen etwas Hilfe in Form von Medikamenten oder anderen Hilfsmitteln wie Nikotinpflastern, Kaugummis oder Inhalatoren.
 

Mit der E-Zigarette mit dem Rauchen aufhören

Und es gibt eine weitere Möglichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören: der Umstieg auf die E-Zigarette. Allerdings sind sich Experten immer noch nicht einig darüber, ob und wie schädlich das Dampfen ist. Studien, die eventuelle Langzeitfolgen beleuchten, sind immer noch im Gange. Die fehlende Aufklärung ist auch ursächlich dafür, dass sich nur wenige Menschen für den Umstieg vom Rauchen aufs Dampfen entschieden haben.
Über die Folgen des Rauchens gibt es bereits zahlreiche und umfangreiche Forschungsergebnisse. Das ist hinsichtlich des Dampfens nicht der Fall, denn die elektronische Zigarette ist gerade erst seit einem Jahrzehnt auf dem Markt. Es war also faktisch nicht möglich, Menschen in Forschungen einzubinden, die bereits seit längerer Zeit E-Zigaretten konsumieren und noch nie Tabak geraucht haben.
Public Health England, die britische Gesundheitsbehörde, berichtet, dass die E-Zigarette etwa um 95 % weniger schädlich ist als die klassische Tabakzigarette.
Professor John Newton, Director of Health Improvement bei Public Health England, sagt jedoch: „Unsere Position zu dieser Zahl ist, dass es sich um die beste verfügbare veröffentlichte Schätzung handelt. Es ist eine nützliche Zahl, aber keine genaue wissenschaftliche Schätzung.“
E-Zigaretten enthalten zwar nicht einige der gefährlichen Bestandteile wie Teer und Kohlenmonoxid, in der Tabakzigarette enthalten sind, dennoch kann es einige gefährliche Substanzen geben, zum Beispiel bestimmte Schwermetalle. Die mangelnde Regulierung erschwert die Forschung, da sich die Unterschiede zwischen den Marken auf die Forschungsergebnisse auswirken können.
 

Immer noch viele Wissenslücken

Schätzungen zufolge konsumieren 2,9 Millionen Menschen in Großbritannien regelmäßig E-Zigaretten. Dies geht aus einem aktuellen Parlamentsbericht hervor. Im Jahr 2016 nutzten laut dem Tabakkontrollplan, einer Initiative des Ministeriums für Gesundheit und Soziales, die darauf abzielt, das Rauchen in England zu reduzieren, schätzungsweise mehr als 470.000 Menschen E-Zigaretten, um mit dem Rauchen aufzuhören.
In dem Bericht wird jedoch nicht weiter ausgeführt, wie viele Personen, die E-Zigaretten als Hilfsmittel zur Raucherentwöhnung verwenden, dieses Ziel erreicht haben. Auch gibt es keine Studien hinsichtlich der Auswirkungen auf kleinere Venen und Arterien. Dies sind große Wissenslücken.
Newton sagt, er leite gerade eine Studie an der Sheffield Hallam University, in der die Vorteile und Risiken der Verwendung von E-Zigaretten zur Raucherentwöhnung untersucht werden. Die Wissenschaftler konzentrieren sich auf die kardiovaskuläre Gesundheit und untersuchen die Auswirkungen auf kleine Venen und Arterien.
Mit finanziellen Mitteln der Heart Research UK können die Studienteilnehmer ihre Fortschritte über einen Zeitraum von sechs Monaten überwachen. Die Teilnehmer werden in drei Gruppen eingeteilt: eine mit nikotinreichen E-Zigaretten, eine andere mit nikotinfreien E-Zigaretten und eine dritte Gruppe mit Nikotinersatztherapie, die von Sheffields Raucherentwöhnungsdiensten unterstützt wird.
Alle Teilnehmer erhalten eine identische Verhaltensunterstützung zur Raucherentwöhnung, die auf dem Unterstützungsrahmen der Raucherentwöhnungsdienste basiert. Voraussetzung ist, dass die Teilnehmer auch wirklich dazu bereit seien, mit dem Rauchen aufzuhören.
 

Endlich mit dem Rauchen aufhören

Das Forschungsteam misst im Rahmen der Studie den Cholesterinspiegel der Teilnehmer und ihre Nikotinabhängigkeit. Vorläufige Ergebnisse zeigen, dass Personen, die nach dem Zufallsprinzip den E-Zigaretten-Gruppen zugeordnet werden, mit hoher Wahrscheinlichkeit das Rauchen nicht wieder beginnen und ihren Versuch, mit dem Rauchen aufzuhören, im Rahmen des Studiengangs erfolgreich abschließen.
Um sicher zu gehen, werden die Teilnehmer am Ende in jene aufgeteilt, die erfolgreich waren und jene, die es nicht sind. Dabei wird auch geprüft, warum letztere Gruppe nicht erfolgreich abschließen konnte.
Es bleibt zu hoffen, dass die neuen Erkenntnisse in absehbarer Zeit dazu beitragen werden, neue Richtlinien für die Verwendung von E-Zigaretten zur Raucherentwöhnung festzulegen. Dabei ist auch wichtig, dass Raucher die Möglichkeit erhalten, sich besser zu informieren, um endlich mit dem Rauchen aufhören zu können.

Raucher, die zum Dampfen wechseln, sparen fast 400€ im Jahr

Eine kürzlich durchgeführte Studie in Großbritannien hat ergeben, dass Raucher, die zum Konsum der E-Zigarette wechseln, im Jahr fast 400€ sparen können.
Die Möglichkeit, Geld zu sparen, gehöre laut der Studie zu den wichtigsten Gründen, vom Rauchen zum Dampfen zu wechseln. Doch die Teilnehmer der Studie gaben noch weitere Vorzüge an.
Doch das Dampfen bringt noch weitere Vorzüge mit. Neben der Ersparnis wurde von den ehemaligen Rauchern auch der wesentlich bessere Geruch der Liquids angepriesen. Weiterhin sei der lästige Raucherhusten verschwunden.
Die Umfrage wurde bei 1.790 Briten durchgeführt, die entweder noch rauchten oder den Wechsel zum Dampfen bereits vollzogen hatten. Dabei stellte sich heraus, dass für rund die Hälfte der Befragten der finanzielle Aspekt im Vordergrund stehe.
Doch die Befragten gaben auch weitere Gründe an, die für das Dampfen sprächen. So sprachen viele Teilnehmer der Studie von einer Verbesserung der Zahngesundheit, drei von zehn Befragten erzählten, dass sie weniger Atemprobleme hätten.
43 % der Befragten sagten aus, dass sie sich weniger gestresst fühlten, nachdem sie auf das Dampfen umgestiegen seien. Zwei Drittel der ehemaligen Raucher sagten außerdem, dass sie nie wieder rauchen würden.
 

Anteil der Dampfer in Großbritannien steigt

Mittlerweile gibt es im Vereinigten Königreich mehr als drei Millionen Dampfer, Tendenz steigend. Für die Menschen bedeute dies einen lebensverändernden Abschnitt ihres Lebens, kommentierte Dr. Christian Jessen die Studie, nachdem er sich die Resultate der von der UK Vaping Industry Association (UKVIA) in Auftrag gegebenen Umfrage angesehen hatte. Allerdings förderte die Studie ein weiteres überraschendes Ergebnis zutage. Demnach hätten 40 % der Raucher noch nie versucht zu dampfen.
Dass sich der Umstieg auf die E-Zigarette durchaus lohnen kann, belegt die Tatsache, dass zahlreiche Menschen, die auf das Dampfen umgestiegen sind, das gesparte Geld beiseitegelegt hatten. Mit diesem Geld hätten sich viele einen Urlaub leisten können. Das wird klar, wenn man bedenkt, dass die Befragten durchschnittlich 5.216 Zigaretten im Jahr rauchten, bevor sie umstiegen.
Auf die Frage, ob die Dampfer die Umstellung auf E-Zigaretten denjenigen empfehlen könnten, die mit dem Rauchen aufhören wollen, antworteten 80 % positiv.
Wie die Ergebnisse der Studie zeigen, gibt es zahlreiche Gründe dafür, vom Rauchen auf das Dampfen umzusteigen. Die ungeheure Ersparnis dürfte auch für die Raucher in Deutschland eine Motivation sein, die die Entscheidung erleichtern könnte.
Auf der anderen Seite fehlen immer noch Langzeitstudien, die eventuelle Auswirkungen des Dampfens auf die Gesundheit zutage fördern. Darüber hinaus ist die E-Zigarette noch immer nicht reguliert, so dass vielerorts das Dampfen dem Rauchen gleichgestellt ist. Das birgt einen Konflikt, denn Menschen, die sich von ihrem Laster befreien wollen und die E-Zigarette als Substitution für sich entdeckt haben, kommen dadurch wieder in Kontakt mit ihrer Sucht. Dies sollte allerdings nach Möglichkeit vermieden werden.
Weiterhin ist der Dampfer den unangenehmen Folgen des Rauchens so ausgesetzt, das heißt, er muss den Rauch einatmen und den unangenehmen Geruch der Tabakzigarette ertragen. An dieser Stelle bedarf es neuer Regelungen, um auch dem Dampfer einen passenden Platz in der Gesellschaft zu bieten.
 

E-Zigaretten bieten zahlreiche Vorteile

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Umstieg auf die E-Zigarette nur Vorteile mit sich bringt. Zu erwähnen ist neben der Kostenreduzierung der angenehme Geruch der Liquids. Diese gibt es in allen möglichen Geschmacksrichtungen wie Früchte, Karamell, Schokolade und viele mehr. Ein Vorzug ist auch, dass sich der Anteil des Nikotins individuell anpassen und im Laufe der Zeit auch reduzieren lässt. Es gibt auch ehemalige Raucher, die nur noch Liquids ohne Nikotin dampfen. Das bedeutet, die Nikotinentwöhnung findet Schritt für Schritt statt.
Was die Kosten angeht, so können Dampfer sich ihre Liquids auch selbst zusammenmischen. Das benötigte Zubehör ist in zahlreichen Fachgeschäften und Online-Shops erhältlich. Erfahrene Dampfer haben so nicht nur Geld gespart, sondern auch ein interessantes neues Hobby gefunden. Inzwischen gibt es sogar Dampfer-Communitys im Internet, wo sich die Fans der E-Zigarette austauschen  können.
Konsumenten berichten auch über weitere kosmetische Vorzüge des Dampfens. So haftet kein unangenehmer Geruch mehr an Kleidung, Tapeten und Gardinen, auch der gelbliche Belag gehört der Vergangenheit an. Volle Aschenbecher oder verbrannte Sofakissen sind dadurch ebenfalls verbannt.

Kolumbien verbietet Dampfen in Bars und Restaurants

In Kolumbien ist es jetzt verboten, in Bars und Restaurants zu dampfen. Zuwiderhandlungen werden mit Geldbußen von bis zu 500 US-Dollar bestraft.
Nach Diskussionen und Verhandlungen, die einige Monate dauerten, hat der Stadtrat von Kolumbien nun eine umfassende Aktualisierung der Rauchverbotsverordnung verabschiedet. Der Konsum von elektronischen Zigaretten ist an Orten wie Bars und Restaurants nun, genau wie der Konsum der klassischen Tabakzigarette, untersagt. 
Die neue Regelung wurde am 7. Mai 2019 einstimmig verabschiedet, nachdem bereits seit Anfang des Jahres Gespräche über die Verschärfung des Rauchverbots stattgefunden hatten. Das letzte Gesetz zum Rauchverbot wurde im Jahre 2006 erlassen.
Der Konsum der E-Zigaretten wie der beliebten Juul-Geräte nahm in den letzten Jahren dramatisch zu. Insbesondere Jugendliche haben das Dampfen für sich entdeckt.


Rauchen und Dampfen an öffentlichen Plätzen verboten

Die neu verabschiedete Verordnung definiert das Rauchen als „Inhalation, Ausatmen, Verbrennen oder Mitführen einer brennenden oder erhitzten Zigarette, Zigarre, Pfeife, Wasserpfeife oder eines anderen brennenden oder erhitzten Tabak- oder Pflanzenprodukts oder einer Flüssigkeit oder Substanz in allen Formen, die zur Inhalation vorgesehen ist. Das Verbot schließt auch die Verwendung eines elektronischen Geräts ein, das Aerosol oder Dampf erzeugt. Das Rauchen und Dampfen am Arbeitsplatz sowie in allen städtischen Einrichtungen sind untersagt.
Dem Nachrichtenmagazin Free Times gegenüber wies der Stadtrat Duvall darauf hin, dass sich das neue Gesetz auf alle öffentlichen Bereiche der Stadt beziehe. So sei das Dampfen auch bei öffentlichen Veranstaltungen im Freien nicht gestattet. Dies gelte beispielsweise für das alljährliche Hip-Hop Family Day Konzert oder den beliebten Soda City Market.
Es scheine sich als gängige Praxis durchgesetzt zu haben, nicht zu rauchen, wenn andere Leute in der Nähe seien, kommentierte der Politiker. Dies gelte etwa für Soda City. Dort sei das Rauchen früher zwar nicht verboten gewesen, aber es sei im Laufe der Zeit zur Gewohnheit geworden, dort nicht zu rauchen. Nun könne vom Gesetz her nicht geraucht oder gedampft werden.
Die neue Rauchverbotsverordnung bezieht sich auch auf die Hotels der Stadt. Während früher in 25 % der Zimmer das Rauchen erlaubt war, ist es nun in allen Zimmern verboten.
Duval kommentierte, dass sein erstmals eingereichter Vorschlag diesbezüglich 10 % der Hotelkapazitäten aufführe, wo das Rauchen zugelassen sein solle. Nun habe die Hotelbranche sich dazu entschlossen, das Rauchen gänzlich zu verbieten. So zeige sich, wie die öffentliche Meinung sich innerhalb von 15 Jahren verändert habe. 
Das neue Gesetz sieht auch eine Strafe bei Übertretung der Verordnung vor. Zuvor betrug die Geldstrafe 25 US-Dollar. Jetzt soll es ein dreistufiges Strafsystem geben. Bei der ersten Übertretung sollen 100 US-Dollar fällig werden. Der zweite Verstoß soll 200 US-Dollar Geldbuße nach sich ziehen. Bei der dritten Zuwiderhandlung sollen 500 US-Dollar Strafe gezahlt werden.
 

Anstieg des Konsums von E-Zigaretten bei Jugendlichen

Der Konsum nikotinhaltiger E-Zigaretten ist insbesondere bei Teenagern immer beliebter geworden. Laut der South Carolina Youth Tobacco Survey 2017 des SC Department of Health and Environmental Control habe der Anteil der Jugendlichen, die E-Zigaretten konsumieren, diejenigen sogar übertroffen, die klassische Tabakzigaretten rauchten. Es komme zum ersten Mal vor, dass in dieser Altersgruppe das Dampfen die traditionellen Zigaretten übertroffen hätten.
Duvall sagte, dass insbesondere die Tatsache, dass der Anteil jugendlicher Konsumenten der E-Zigarette der Stein des Anstoßes dafür gewesen sei, das Rauchverbot in der Stadt zu verschärfen.
Er sagte: „Das Dampfen ist für die Teenager zu einer Sucht geworden. Wenn man eine derartige Zunahme der Dampfens bereits unter Leuten sieht, die noch in der High School sind, dann ist es an der Zeit, etwas dagegen zu tun.“
 

E-Zigaretten: Unternehmen mit großem Einfluss

Dampfen und E-Zigaretten waren in diesem Jahr ein besonders heiß diskutiertes Thema in den Midlands. Dabei geht es nicht nur um die Verbote und Einschränkungen, sondern es ist auch zu einem wirtschaftlichen Problem geworden.
Wie die The Post and Courier schrieb, erwäge Juul die Eröffnung einer Produktionsstätte in den Midlands in der Nähe des Columbia Metropolitan Airports. Nach Angabe von Regierungsvertretern könnte das Unternehmen mehr als 800 Mitarbeiter beschäftigen. Anti-Raucher-Aktivisten sind besorgt über den möglichen Einfluss, den Juul ausüben könnte.

Dampfen vs. Rauchen

Sicher haben Sie bereits viel über E-Zigaretten gehört. Wenn Sie auf das Dampfen umsteigen wollen, um mit dem Rauchen aufzuhören, sollten Sie sich einige Faktoren etwas genauer anschauen.
 

Fakten zum Dampfen

Die elektronische Zigarette ist noch recht neu auf dem Markt. Etwa seit einem Jahrzehnt ist es möglich, die E-Zigarette zu kaufen. Es gibt immer noch viele Menschen, die nur sehr wenig darüber wissen. Im Folgenden sollen einige Aspekte hinsichtlich des Rauchens und des Dampfens erläutert und verglichen werden. So werden Sie ein besseres Verständnis zu den Unterschieden und Gemeinsamkeiten erhalten.
Aufgrund fehlender Statistiken und Nachforschungen zum Thema blieben am Anfang lange Zeit viele Fragen unbeantwortet. Doch in den letzten Jahren hat sich viel getan. Zahlreiche namhafte Forscher haben ihre Studien zu diesem Thema veröffentlicht, um die verschiedenen Theorien, die rund um das Dampfen kursieren, zu beleuchten.
Das Dampfen ist noch recht neu und aktuell laufen viele Studien noch. Daher wird das Dampfen häufig in dieselbe Kategorie eingeordnet wie das Rauchen der klassischen Tabakzigarette. Doch mit der Zeit werden auch die derzeit ausgeführten Studien abgeschlossen, so dass Dampfer bald mehr Freiheit genießen werden als Raucher.
Beim Vergleich zwischen dem Dampfen und dem Rauchen sind einige Aspekte zu berücksichtigen, die im folgenden Artikel aufgeführt werden.


Dampfen vs. Rauchen: die chemische Zusammensetzung

Ob Sie Ihrer Lunge verbrannten Rauch oder Dampf zuführen, beides kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Die gesundheitlichen Auswirkungen des Rauchens sind bereits bekannt. Was das Dampfen betrifft, so sind die Studien noch nicht gänzlich abgeschlossen. Doch einige gesundheitliche Auswirkungen, sowohl beim Rauchen als auch beim Dampfen, konnten von den Forschern bereits festgestellt werden.
 

Die Chemikalien beim Rauchen

Beim Verbrennen von Tabak werden Tausende von Substanzen freigesetzt. Über 20 dieser Stoffe stehen in engem Zusammenhang mit der Entstehung von Krebs. Im Folgenden werden einige der karzinogenen Stoffe aufgelistet:
  • Cyanwasserstoff
  • Formaldehyd
  • Blei
  • Arsen
  • Ammoniak
  • Benzol
  • Kohlenmonoxid
  • Nitrosamine
  • Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe

Darüber hinaus ist im Tabak auch der Suchtstoff Nikotin enthalten. Wenn Menschen von sich sagen, sie sind vom Rauchen abhängig, dann meinen sie die Abhängigkeit von Nikotin.
Wie bereits oben erwähnt, können viele der im Tabak enthaltenen Chemikalien, die durch dessen Verbrennung freigesetzt werden, schwere Erkrankungen zur Folge haben. Dazu gehören Krebs, Herz- und Lungenerkrankungen.
 

Chemikalien beim Dampfen

Beim Dampfen wird in diesem Sinne nichts verbrannt. Diese Tatsache schließt bereits einige der oben angeführten Schadstoffe aus. Untersuchungen der entstehenden Dämpfe haben ergeben, dass es einen signifikanten Unterschied gibt, was die Anzahl der freigesetzten Karzinogene betrifft.
Hier sind einige der im Dampf enthaltenen Chemikalien:
  • Propylenglykol
  • Pflanzliches Glycerin
  • Acetaldehyd
  • Nitrosamine

Darüber hinaus enthält der Dampf auch den Suchtstoff Nikotin.
Alle anderen Chemikalien stehen in Zusammenhang mit den Aromastoffen. Viele dieser Chemikalien enthalten Stoffe, die sich auch in Lebensmitteln befinden und daher normalerweise als unbedenklich eingestuft werden können. Doch welche Wirkung haben die Stoffe, wenn sie verdampft werden? In diesem Bereich sind noch keine Studien verfügbar, so dass sich die Wissenschaft noch in einer Grauzone befindet. Langfristige Auswirkungen sind bis dato noch nicht bekannt.
Die University of California San Francisco’s Center for Tobacco Control Research and Education konnte neun Chemikalien im Dampf von E-Zigaretten identifizieren, die auf der Liste der Karzinogene und Reproduktionstoxine stehen. Doch nicht in jedem Liquid, das zum Dampfen verwendet wird, sind diese Stoffe auch enthalten. Ebenso sollte beachtet werden, dass diese Anmerkung nur dazu gedacht ist, auf potenzielle Gefahren aufmerksam zu machen und den Nutzer nicht aktiv vom Dampfen abhalten soll. An dieser Stelle sind noch weitere Studien erforderlich.
 

Gesundheit und Sicherheit

Wenn Rauchen und Dampfen miteinander verglichen werden, welche Variante ist die sicherste für den Verbraucher?
 

Rauchen und Sicherheit

Um die Risiken des Rauchens einzugrenzen, wurden zahlreiche Gesetze erlassen, um die Gesundheit der Menschen zu schützen. Die häufigsten Bedenken gab es in Zusammenhang mit Bränden. Zahlreiche Menschen starben durch von Zigaretten entstandene Brände, viele weitere erlitten schwere Verletzungen. Durch verschärfte Gesetzte konnte zwischen 1980 und 2011 ein Rückgang der Vorfälle verzeichnet werden.
 

Dampfen und Sicherheit

Beim Dampfen sind die Risiken bedeutend geringer. Dennoch kann es zu Vorfällen kommen, zum Beispiel durch Explosionen der Batterien bei minderwertigen Geräten. Dies kann sowohl beim Gebrauch geschehen als auch beim Laden und beim Transport der Verdampfer.
Mittlerweile sind die Geräte optimiert und die Kontrollen verschärft worden, so dass die Gefahr, die von den Verdampfern ausgehen kann, sich verringert hat.
 

Dampfen vs. Rauchen: die Kosten

Da die Anschaffung der Verdampfer teilweise kostenintensiv ist, wird das Dampfen häufig als teure Option betrachtet. Allerdings ist dies so nicht ganz richtig. Es gibt viele Statistiken über die Kosten des Rauchens. Ein durchschnittlicher Raucher investiert in Zigaretten 3.120 US-Dollar jährlich.
Ein Dampfer-Starter-Kit kostet rund 50 US-Dollar. In die Liquids werden wöchentlich etwa 15 U-Dollar investiert, was umgelegt auf das Jahr eine Gesamtsumme von 720 US-Dollar ergibt. Das bedeutet, Dampfen ist viel günstiger als Rauchen.
 

Rauchen oder Dampfen?

Einem vom britischen Gesundheitsministerium gesponserten und von Public Health England herausgegebenen Bericht zufolge sind E-Zigaretten um 95 % sicherer als Tabakzigaretten. Der Bericht erkennt auch ihr Potenzial als einen tragfähigen Ansatz zur Raucherentwöhnung an.
Zwar genießt die elektronische Zigarette in den USA einen weniger guten Ruf, doch nach Aussage der American Heart Association (AHA) kann der Umstieg auf die E-Zigarette Rauchern helfen, mit dem Rauchen aufzuhören.
 

Dampfen und das Gesetz

Wenn es um rechtliche Fragen geht, kommt es immer wieder zu Diskussionen zwischen den Gegnern und den Befürwortern. Rauchen ist in öffentlichen Gebäuden bereits lange verboten. Was das Dampfen betrifft, gibt es mitunter große Unterschiede. Hier sollte man sich hinsichtlich der Gesetzeslage der jeweiligen Länder informieren.
Wenn man das Dampfen und das Rauchen vergleicht, sind verschiedene Aspekte zu berücksichtigen. Was noch nicht geklärt ist, das sind die Langzeitfolgen, die das Dampfen nach sich ziehen kann. Das ist allerdings etwas, was nur die Zeit beantworten kann.

Sind E-Zigaretten wirklich eine sicherere Alternative zu Tabakzigaretten?

Die ersten E-Zigaretten erschienen vor 15 Jahren. Im Jahr 2004 wurde die Technologie in China erfunden und daraufhin auf der ganzen Welt vermarktet. Die elektronische Zigarette sollte endlich eine sichere Alternative für Raucher bieten, damit diese relativ einfach ihre Sucht bekämpfen könnten. Über die Jahre wurden die Geräte immer populärer, und im Jahr 2016 verwendeten bereits rund 3,2% der volljährigen Personen in den USA regelmäßig elektronische Zigaretten.
Doch leider sind es nicht nur die volljährigen Personen, die die neue Technologie mit offenen Armen empfangen haben. Auch bei Minderjährigen sind die Geräte mittlerweile sehr beliebt. So ist die Popularität von E-Zigaretten unter Jugendlichen in den USA zwischen 2011 und 2015 um unglaubliche 900 Prozent gestiegen. Mittlerweile sind elektronische Zigaretten bei den Jugendlichen sogar beliebter als herkömmliche Tabakzigaretten.
Diese Entwicklung wirft einige wichtige Fragen auf: zuerst einmal natürlich, ob E-Zigaretten wirklich sicherer sind als Zigaretten mit Tabak. Und zweitens, ob die Millionen an Jugendlichen, die derzeit regelmäßig E-Zigaretten verwenden, stattdessen normale Zigaretten rauchen würden oder nicht.
 

Funktionsweise von E-Zigaretten

E-Zigaretten sind elektronische Geräte, die eine Flüssigkeit (das sogenannte E-Liquid) erhitzen, um daraus Dampf zu produzieren, den der Nutzer einatmet. Die meisten Liquids enthalten Nikotin, es gibt aber auch Varianten ohne Nikotingehalt.
Da bei E-Zigaretten im Gegensatz zu herkömmlichen Tabakzigaretten kein Verbrennungsprozess stattfindet, werden die Geräte weithin als sicherer betrachtet. Der Großteil der Giftstoffe von normalen Zigaretten werden dadurch freigesetzt, dass der Tabak zusammen mit dem Papier verbrannt und der Rauch eingeatmet wird.
 

Aufbau und Komponenten von E-Zigaretten

Die meisten E-Zigaretten bestehen aus 4 Komponenten: Einer Batterie, einem Tank für das Liquid, einem Verdampfer und einem Mundstück. Der Nutzer befüllt den Tank mit Liquid und löst dann auf Knopfdruck den Verdampfer aus, während er durch das Mundstück den Dampf einatmet.
 


Vorteile von E-Zigaretten

Der größte Vorteil von E-Zigaretten ist logischerweise, dass sie Rauchern eine relativ gesündere Alternative zu Tabakzigaretten bieten und dabei trotzdem das Bedürfnis nach Nikotin befriedigen. Daher werden E-Zigaretten von vielen Gesundheitsexperten und -einrichtungen als eine Hilfe für Raucher empfohlen, die mit dem Rauchen aufhören wollen.
Zum Beispiel kam das Centers for Disease Control and Prevention (CDC) in den USA zum Schluss, dass E-Zigaretten eine vorteilhafte Alternative für Raucher bieten können, vorausgesetzt, dass diese nicht schwanger sind und das Rauchen komplett durch elektronische Zigaretten ersetzen.
Auch bei den minderjährigen Personen kann die Technologie vorteilhaft sein, falls diese ansonsten mit dem Rauchen normaler Zigaretten angefangen hätten. Da die Raten an jugendlichen Rauchern seit Jahren stark fallen, scheint dies auch der Fall zu sein.
 


Gefahren von E-Zigaretten

So ermutigend die oben beschriebenen Vorteile auch sein mögen, bergen E-Zigaretten leider auch einige Gefahren. So sind die Geräte zwar sicherer als normale Zigaretten, aber für die menschliche Gesundheit nicht komplett ungefährlich. Das Einatmen des Liquid-Dampfes kann zu Schäden der Lunge führen. Zudem kann das Liquid aus Versehen verschluckt werden, was ebenfalls gefährlich für die Gesundheit des Nutzers sein kann.
Ein weiteres Problem von E-Zigaretten ist, dass die meisten Nutzer Liquids mit Nikotingehalt verwenden. Da Nikotin eine stark süchtig machende Substanz ist, sehen viele Gesundheitsexperten eine Gefahr darin, die Nutzung der Geräte zu verharmlosen. Vor allem schwangere Frauen und minderjährige Personen sollten daher auf das Nutzen von E-Zigaretten verzichten, da diese Personen am meisten durch die Folgen des Konsums von Nikotin gefährdet sind.
 


Fazit

Die E-Zigarette ist ohne Frage ein positive Technologie. Wenn man alleine die Millionen von Rauchern bedenkt, die mittlerweile regelmäßig elektronische Zigaretten verwenden, anstatt normale Tabakzigaretten zu rauchen, wird schnell klar, dass die Geräte unzählige Leben retten werden.
Gleichzeitig sollte die Technologie aber auch nicht verharmlost werden, da auch die Nutzung von E-Zigaretten einige Gefahren mit sich bringt. Vor allem minderjährige Personen und Schwangere sollten daher komplett auf die Nutzung von E-Zigaretten verzichten. Auch Personen, die noch keine normalen Zigaretten rauchen, sollten von der elektronischen Alternative die Finger lassen.
Das sinnvollste Fazit zum Thema E-Zigaretten ist daher, dass elektronische Zigaretten eine tolle Alternative für Raucher sind, um relativ einfach ihre Sucht zu bekämpfen und dabei kaum Entzugserscheinungen zu erleben. Solange die Personen komplett auf das Rauchen normaler Zigaretten verzichten, können sie so ihre Chancen auf ein gesünderes Leben enorm erhöhen.
Wer dagegen noch nicht raucht, der sollte nicht mit dem Konsum von elektronischen Zigaretten beginnen, da diese ebenfalls gesundheitsschädlich sein können. 

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