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Wollen Sie mit dem Rauchen aufhören?

Bereits zahlreichen Rauchern ist es gelungen, mit dem Rauchen aufzuhören, indem sie zur E-Zigarette gewechselt sind. Bisher konnten Ärzte dies nicht empfehlen, da keine Belege durch klinische Studien vorlagen. Jüngste Untersuchungen bestätigen jedoch, dass E-Zigaretten wirklich ein wirksames Mittel sind, um Rauchern bei der Rauchentwöhnung zu helfen.
In der Studie, die im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde, wurden fast 900 Raucher, die aufhören wollten, zufällig einer von zwei Gruppen zugeordnet. Eine Gruppe erhielt eine Nikotinersatztherapie (NRT) – meist Kombinationen von Nikotinpflastern mit einem kürzer wirkenden Medikament wie Nikotinkaugummi, Inhalator oder Mundspray. Die andere Gruppe erhielt eine nachfüllbare E-Zigarette mit ein oder zwei Flaschen E-Liquid und lernte den Umgang mit dem Gerät.
Die Teilnehmer der Gruppe, die die E-Zigarette erhielten, wurden dazu motiviert, noch weitere Liquids mit Aromen und der Nikotinstärke ihrer Wahl zu kaufen. Beide Gruppen erhielten außerdem in den ersten vier Wochen Unterstützung.
Insbesondere starken Rauchern fällt die Umstellung sehr schwer. Sie fühlen sich eine Zeit lang schlecht und leiden unter dem Entzug. Sie sind oft gereizt und haben schlechte Laune. Es ist auffällig, dass die Gruppe, die E-Zigaretten verwendet, weniger dieser Symptome bemerkte als die Gruppe, die mit der Nikotinersatztherapie behandelt wurde. Sie fanden auch E-Zigaretten hilfreicher und befriedigender. Auf der anderen Seite fanden sie E-Zigaretten oder NRT nicht so befriedigend wie die klassischen Zigaretten.
Die Dampfer konnten aus ihrem Vorteil Nutzen ziehen. Am Ende der Studie zum Jahresende waren aus der Gruppe, die E-Zigaretten konsumierte, fast doppelt so viele Personen abstinent wie in der Vergleichsgruppe, die NRT verwendeten.
 

Der Unterschied ist groß

Als die Studie begann, nutzten die Teilnehmer beider Gruppen ihre Ersatzstoffe fast täglich. Im Laufe der Zeit zeigte sich allerdings ein starker Unterschied. Rund 40 % der Raucher, die in der E-Zigaretten-Gruppe war, dampfte auch noch nach einem Jahr, während nur 4 % der Vergleichsgruppe mit der NRT–Behandlung ihr Ersatzprodukt auch weiterhin verwendeten. In der E-Zigaretten-Gruppe lag der Anteil der Personen, die ein Jahr lang nicht rauchten, bei 80 %. Nur 4 % der Teilnehmer aus der NRT Gruppe schaffte es, ein Jahr lang rauchfrei zu bleiben.
In beiden Gruppen gab es auch Raucher, die nicht gänzlich aufhören konnten. Aber immerhin gab es in beiden Gruppen Teilnehmer, die ihren Tabakkonsum um mindestens 50 % reduzieren konnten. Allerdings lag ihr Anteil höher in der Gruppe der E-Zigaretten-Nutzer (13 %) im Vergleich zur NRT–Gruppe (7 %).
Könnte das Dampfen negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben, wenn es über einen längeren Zeitraum praktiziert wird? Diese Frage ist noch offen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Risiko des Dampfens im Vergleich zum Rauchen sich auf etwa 5 % beläuft. In einer Studie, die über zwei Jahre lief, konnte keine Auswirkung auf die Gesundheit festgestellt werden.
Die Tatsache, dass es vielen starken Rauchern gelungen ist, mit dem Dampfen ihrem Laster zu entsagen, ist positiv. Auch ehemalige Raucher, die mit NRT aufhören konnten, können das Risiko eines Rückfalls verringern, indem sie zur E-Zigarette greifen. Der längere Gebrauch der E-Zigarette kann auch dafür sorgen, dass die Entzugserscheinungen gemildert werden. So ist der Betroffene weniger gereizt und nimmt auch nicht so viel an Gewicht zu.
Ein weiterer Aspekt, der nicht zu verachte ist, ist auch die Tatsache, dass einige Raucher tatsächlich gern rauchen und dass das Dampfen dabei helfen kann, auch künftig diesen Genuss zu erleben.
Sicherlich konsumieren die ehemaligen Raucher auch weiterhin das Nervengift Nikotin, wenn sie auf E-Zigaretten umsteigen. Allerdings hat Nikotin nicht die größten negativen Auswirkungen auf die Gesundheit. Die schwersten Schäden werden durch die Chemikalien, die durch die Verbrennung des Tabaks freigesetzt werden, verursacht. Wie es scheint, haben Nikotinersatzprodukte wie Nikotinkaugummis, Nikotinspray oder Nikotinpflaster langfristig keine oder zumindest kaum negative Auswirkungen auf die Gesundheit, während das Rauchen bei etwa der Hälfte der Raucher mittleren Alters einen vorzeitigen Tod verursachen kann.
Um genauere Ergebnisse zu erhalten und um auch die langfristigen Auswirkungen des Dampfens auf die Gesundheit zu ermitteln, ist es notwendig, die Teilnehmer der Studie auch weiterhin zu beobachten. Mit den Daten zu den Langzeit-Dampfern ist es dann möglich, die Folgen und die Rückfallquote genauer zu bestimmen. Bis dahin können Ärzte ihre Patienten dahingehend beraten, dass es Anzeichen dafür gibt, dass das Dampfen dabei helfen kann, mit dem Rauchen aufzuhören.

Vom Rauchen aufs Dampfen umsteigen

Eine kürzlich in Großbritannien durchgeführte Studie sagt aus, dass Raucher, die zur elektronischen Zigarette gewechselt sind, weniger häufig rückfällig würden.
An Silvester, dem letzten Tag des Jahres, gibt es in der Regel gute Vorsätze, zum Beispiel mehr Sport, eine Diät, weniger Arbeit und vieles mehr. Auch der Vorsatz, mit dem Rauchen aufzuhören, gehört zu den Top-Favoriten. Das ist auch gut, denn schließlich gehört das Rauchen zu den häufigsten Todesursachen der Welt. Fakt ist, dass Tabak die einzige Substanz ist, die legal erworben werden kann und zugleich so gefährlich ist. Immerhin verstirbt einer von zwei Menschen an den Folgen des Rauchens.
Der gesundheitliche Aspekt ist natürlich wichtig. Doch es gibt zahlreiche weitere Gründe, warum sich viele Menschen entscheiden, mit dem Rauchen aufzuhören. Dazu gehören unter anderem die hohen Kosten für Zigaretten, der unangenehme Geruch und die Tatsache, dass das Rauchen in unserer Gesellschaft mittlerweile verpönt ist. Selbst unter Jugendlichen gilt die Zigarette inzwischen als „uncool“.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, mit dem Rauchen aufzuhören. Einige versuchen es auf dem harten Weg und rauchen einfach von einem Tag auf den anderen nicht mehr. Andere wiederum benötigen etwas Hilfe in Form von Medikamenten oder anderen Hilfsmitteln wie Nikotinpflastern, Kaugummis oder Inhalatoren.
 

Mit der E-Zigarette mit dem Rauchen aufhören

Und es gibt eine weitere Möglichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören: der Umstieg auf die E-Zigarette. Allerdings sind sich Experten immer noch nicht einig darüber, ob und wie schädlich das Dampfen ist. Studien, die eventuelle Langzeitfolgen beleuchten, sind immer noch im Gange. Die fehlende Aufklärung ist auch ursächlich dafür, dass sich nur wenige Menschen für den Umstieg vom Rauchen aufs Dampfen entschieden haben.
Über die Folgen des Rauchens gibt es bereits zahlreiche und umfangreiche Forschungsergebnisse. Das ist hinsichtlich des Dampfens nicht der Fall, denn die elektronische Zigarette ist gerade erst seit einem Jahrzehnt auf dem Markt. Es war also faktisch nicht möglich, Menschen in Forschungen einzubinden, die bereits seit längerer Zeit E-Zigaretten konsumieren und noch nie Tabak geraucht haben.
Public Health England, die britische Gesundheitsbehörde, berichtet, dass die E-Zigarette etwa um 95 % weniger schädlich ist als die klassische Tabakzigarette.
Professor John Newton, Director of Health Improvement bei Public Health England, sagt jedoch: „Unsere Position zu dieser Zahl ist, dass es sich um die beste verfügbare veröffentlichte Schätzung handelt. Es ist eine nützliche Zahl, aber keine genaue wissenschaftliche Schätzung.“
E-Zigaretten enthalten zwar nicht einige der gefährlichen Bestandteile wie Teer und Kohlenmonoxid, in der Tabakzigarette enthalten sind, dennoch kann es einige gefährliche Substanzen geben, zum Beispiel bestimmte Schwermetalle. Die mangelnde Regulierung erschwert die Forschung, da sich die Unterschiede zwischen den Marken auf die Forschungsergebnisse auswirken können.
 

Immer noch viele Wissenslücken

Schätzungen zufolge konsumieren 2,9 Millionen Menschen in Großbritannien regelmäßig E-Zigaretten. Dies geht aus einem aktuellen Parlamentsbericht hervor. Im Jahr 2016 nutzten laut dem Tabakkontrollplan, einer Initiative des Ministeriums für Gesundheit und Soziales, die darauf abzielt, das Rauchen in England zu reduzieren, schätzungsweise mehr als 470.000 Menschen E-Zigaretten, um mit dem Rauchen aufzuhören.
In dem Bericht wird jedoch nicht weiter ausgeführt, wie viele Personen, die E-Zigaretten als Hilfsmittel zur Raucherentwöhnung verwenden, dieses Ziel erreicht haben. Auch gibt es keine Studien hinsichtlich der Auswirkungen auf kleinere Venen und Arterien. Dies sind große Wissenslücken.
Newton sagt, er leite gerade eine Studie an der Sheffield Hallam University, in der die Vorteile und Risiken der Verwendung von E-Zigaretten zur Raucherentwöhnung untersucht werden. Die Wissenschaftler konzentrieren sich auf die kardiovaskuläre Gesundheit und untersuchen die Auswirkungen auf kleine Venen und Arterien.
Mit finanziellen Mitteln der Heart Research UK können die Studienteilnehmer ihre Fortschritte über einen Zeitraum von sechs Monaten überwachen. Die Teilnehmer werden in drei Gruppen eingeteilt: eine mit nikotinreichen E-Zigaretten, eine andere mit nikotinfreien E-Zigaretten und eine dritte Gruppe mit Nikotinersatztherapie, die von Sheffields Raucherentwöhnungsdiensten unterstützt wird.
Alle Teilnehmer erhalten eine identische Verhaltensunterstützung zur Raucherentwöhnung, die auf dem Unterstützungsrahmen der Raucherentwöhnungsdienste basiert. Voraussetzung ist, dass die Teilnehmer auch wirklich dazu bereit seien, mit dem Rauchen aufzuhören.
 

Endlich mit dem Rauchen aufhören

Das Forschungsteam misst im Rahmen der Studie den Cholesterinspiegel der Teilnehmer und ihre Nikotinabhängigkeit. Vorläufige Ergebnisse zeigen, dass Personen, die nach dem Zufallsprinzip den E-Zigaretten-Gruppen zugeordnet werden, mit hoher Wahrscheinlichkeit das Rauchen nicht wieder beginnen und ihren Versuch, mit dem Rauchen aufzuhören, im Rahmen des Studiengangs erfolgreich abschließen.
Um sicher zu gehen, werden die Teilnehmer am Ende in jene aufgeteilt, die erfolgreich waren und jene, die es nicht sind. Dabei wird auch geprüft, warum letztere Gruppe nicht erfolgreich abschließen konnte.
Es bleibt zu hoffen, dass die neuen Erkenntnisse in absehbarer Zeit dazu beitragen werden, neue Richtlinien für die Verwendung von E-Zigaretten zur Raucherentwöhnung festzulegen. Dabei ist auch wichtig, dass Raucher die Möglichkeit erhalten, sich besser zu informieren, um endlich mit dem Rauchen aufhören zu können.

Raucher, die zum Dampfen wechseln, sparen fast 400€ im Jahr

Eine kürzlich durchgeführte Studie in Großbritannien hat ergeben, dass Raucher, die zum Konsum der E-Zigarette wechseln, im Jahr fast 400€ sparen können.
Die Möglichkeit, Geld zu sparen, gehöre laut der Studie zu den wichtigsten Gründen, vom Rauchen zum Dampfen zu wechseln. Doch die Teilnehmer der Studie gaben noch weitere Vorzüge an.
Doch das Dampfen bringt noch weitere Vorzüge mit. Neben der Ersparnis wurde von den ehemaligen Rauchern auch der wesentlich bessere Geruch der Liquids angepriesen. Weiterhin sei der lästige Raucherhusten verschwunden.
Die Umfrage wurde bei 1.790 Briten durchgeführt, die entweder noch rauchten oder den Wechsel zum Dampfen bereits vollzogen hatten. Dabei stellte sich heraus, dass für rund die Hälfte der Befragten der finanzielle Aspekt im Vordergrund stehe.
Doch die Befragten gaben auch weitere Gründe an, die für das Dampfen sprächen. So sprachen viele Teilnehmer der Studie von einer Verbesserung der Zahngesundheit, drei von zehn Befragten erzählten, dass sie weniger Atemprobleme hätten.
43 % der Befragten sagten aus, dass sie sich weniger gestresst fühlten, nachdem sie auf das Dampfen umgestiegen seien. Zwei Drittel der ehemaligen Raucher sagten außerdem, dass sie nie wieder rauchen würden.
 

Anteil der Dampfer in Großbritannien steigt

Mittlerweile gibt es im Vereinigten Königreich mehr als drei Millionen Dampfer, Tendenz steigend. Für die Menschen bedeute dies einen lebensverändernden Abschnitt ihres Lebens, kommentierte Dr. Christian Jessen die Studie, nachdem er sich die Resultate der von der UK Vaping Industry Association (UKVIA) in Auftrag gegebenen Umfrage angesehen hatte. Allerdings förderte die Studie ein weiteres überraschendes Ergebnis zutage. Demnach hätten 40 % der Raucher noch nie versucht zu dampfen.
Dass sich der Umstieg auf die E-Zigarette durchaus lohnen kann, belegt die Tatsache, dass zahlreiche Menschen, die auf das Dampfen umgestiegen sind, das gesparte Geld beiseitegelegt hatten. Mit diesem Geld hätten sich viele einen Urlaub leisten können. Das wird klar, wenn man bedenkt, dass die Befragten durchschnittlich 5.216 Zigaretten im Jahr rauchten, bevor sie umstiegen.
Auf die Frage, ob die Dampfer die Umstellung auf E-Zigaretten denjenigen empfehlen könnten, die mit dem Rauchen aufhören wollen, antworteten 80 % positiv.
Wie die Ergebnisse der Studie zeigen, gibt es zahlreiche Gründe dafür, vom Rauchen auf das Dampfen umzusteigen. Die ungeheure Ersparnis dürfte auch für die Raucher in Deutschland eine Motivation sein, die die Entscheidung erleichtern könnte.
Auf der anderen Seite fehlen immer noch Langzeitstudien, die eventuelle Auswirkungen des Dampfens auf die Gesundheit zutage fördern. Darüber hinaus ist die E-Zigarette noch immer nicht reguliert, so dass vielerorts das Dampfen dem Rauchen gleichgestellt ist. Das birgt einen Konflikt, denn Menschen, die sich von ihrem Laster befreien wollen und die E-Zigarette als Substitution für sich entdeckt haben, kommen dadurch wieder in Kontakt mit ihrer Sucht. Dies sollte allerdings nach Möglichkeit vermieden werden.
Weiterhin ist der Dampfer den unangenehmen Folgen des Rauchens so ausgesetzt, das heißt, er muss den Rauch einatmen und den unangenehmen Geruch der Tabakzigarette ertragen. An dieser Stelle bedarf es neuer Regelungen, um auch dem Dampfer einen passenden Platz in der Gesellschaft zu bieten.
 

E-Zigaretten bieten zahlreiche Vorteile

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Umstieg auf die E-Zigarette nur Vorteile mit sich bringt. Zu erwähnen ist neben der Kostenreduzierung der angenehme Geruch der Liquids. Diese gibt es in allen möglichen Geschmacksrichtungen wie Früchte, Karamell, Schokolade und viele mehr. Ein Vorzug ist auch, dass sich der Anteil des Nikotins individuell anpassen und im Laufe der Zeit auch reduzieren lässt. Es gibt auch ehemalige Raucher, die nur noch Liquids ohne Nikotin dampfen. Das bedeutet, die Nikotinentwöhnung findet Schritt für Schritt statt.
Was die Kosten angeht, so können Dampfer sich ihre Liquids auch selbst zusammenmischen. Das benötigte Zubehör ist in zahlreichen Fachgeschäften und Online-Shops erhältlich. Erfahrene Dampfer haben so nicht nur Geld gespart, sondern auch ein interessantes neues Hobby gefunden. Inzwischen gibt es sogar Dampfer-Communitys im Internet, wo sich die Fans der E-Zigarette austauschen  können.
Konsumenten berichten auch über weitere kosmetische Vorzüge des Dampfens. So haftet kein unangenehmer Geruch mehr an Kleidung, Tapeten und Gardinen, auch der gelbliche Belag gehört der Vergangenheit an. Volle Aschenbecher oder verbrannte Sofakissen sind dadurch ebenfalls verbannt.

Kolumbien verbietet Dampfen in Bars und Restaurants

In Kolumbien ist es jetzt verboten, in Bars und Restaurants zu dampfen. Zuwiderhandlungen werden mit Geldbußen von bis zu 500 US-Dollar bestraft.
Nach Diskussionen und Verhandlungen, die einige Monate dauerten, hat der Stadtrat von Kolumbien nun eine umfassende Aktualisierung der Rauchverbotsverordnung verabschiedet. Der Konsum von elektronischen Zigaretten ist an Orten wie Bars und Restaurants nun, genau wie der Konsum der klassischen Tabakzigarette, untersagt. 
Die neue Regelung wurde am 7. Mai 2019 einstimmig verabschiedet, nachdem bereits seit Anfang des Jahres Gespräche über die Verschärfung des Rauchverbots stattgefunden hatten. Das letzte Gesetz zum Rauchverbot wurde im Jahre 2006 erlassen.
Der Konsum der E-Zigaretten wie der beliebten Juul-Geräte nahm in den letzten Jahren dramatisch zu. Insbesondere Jugendliche haben das Dampfen für sich entdeckt.


Rauchen und Dampfen an öffentlichen Plätzen verboten

Die neu verabschiedete Verordnung definiert das Rauchen als „Inhalation, Ausatmen, Verbrennen oder Mitführen einer brennenden oder erhitzten Zigarette, Zigarre, Pfeife, Wasserpfeife oder eines anderen brennenden oder erhitzten Tabak- oder Pflanzenprodukts oder einer Flüssigkeit oder Substanz in allen Formen, die zur Inhalation vorgesehen ist. Das Verbot schließt auch die Verwendung eines elektronischen Geräts ein, das Aerosol oder Dampf erzeugt. Das Rauchen und Dampfen am Arbeitsplatz sowie in allen städtischen Einrichtungen sind untersagt.
Dem Nachrichtenmagazin Free Times gegenüber wies der Stadtrat Duvall darauf hin, dass sich das neue Gesetz auf alle öffentlichen Bereiche der Stadt beziehe. So sei das Dampfen auch bei öffentlichen Veranstaltungen im Freien nicht gestattet. Dies gelte beispielsweise für das alljährliche Hip-Hop Family Day Konzert oder den beliebten Soda City Market.
Es scheine sich als gängige Praxis durchgesetzt zu haben, nicht zu rauchen, wenn andere Leute in der Nähe seien, kommentierte der Politiker. Dies gelte etwa für Soda City. Dort sei das Rauchen früher zwar nicht verboten gewesen, aber es sei im Laufe der Zeit zur Gewohnheit geworden, dort nicht zu rauchen. Nun könne vom Gesetz her nicht geraucht oder gedampft werden.
Die neue Rauchverbotsverordnung bezieht sich auch auf die Hotels der Stadt. Während früher in 25 % der Zimmer das Rauchen erlaubt war, ist es nun in allen Zimmern verboten.
Duval kommentierte, dass sein erstmals eingereichter Vorschlag diesbezüglich 10 % der Hotelkapazitäten aufführe, wo das Rauchen zugelassen sein solle. Nun habe die Hotelbranche sich dazu entschlossen, das Rauchen gänzlich zu verbieten. So zeige sich, wie die öffentliche Meinung sich innerhalb von 15 Jahren verändert habe. 
Das neue Gesetz sieht auch eine Strafe bei Übertretung der Verordnung vor. Zuvor betrug die Geldstrafe 25 US-Dollar. Jetzt soll es ein dreistufiges Strafsystem geben. Bei der ersten Übertretung sollen 100 US-Dollar fällig werden. Der zweite Verstoß soll 200 US-Dollar Geldbuße nach sich ziehen. Bei der dritten Zuwiderhandlung sollen 500 US-Dollar Strafe gezahlt werden.
 

Anstieg des Konsums von E-Zigaretten bei Jugendlichen

Der Konsum nikotinhaltiger E-Zigaretten ist insbesondere bei Teenagern immer beliebter geworden. Laut der South Carolina Youth Tobacco Survey 2017 des SC Department of Health and Environmental Control habe der Anteil der Jugendlichen, die E-Zigaretten konsumieren, diejenigen sogar übertroffen, die klassische Tabakzigaretten rauchten. Es komme zum ersten Mal vor, dass in dieser Altersgruppe das Dampfen die traditionellen Zigaretten übertroffen hätten.
Duvall sagte, dass insbesondere die Tatsache, dass der Anteil jugendlicher Konsumenten der E-Zigarette der Stein des Anstoßes dafür gewesen sei, das Rauchverbot in der Stadt zu verschärfen.
Er sagte: „Das Dampfen ist für die Teenager zu einer Sucht geworden. Wenn man eine derartige Zunahme der Dampfens bereits unter Leuten sieht, die noch in der High School sind, dann ist es an der Zeit, etwas dagegen zu tun.“
 

E-Zigaretten: Unternehmen mit großem Einfluss

Dampfen und E-Zigaretten waren in diesem Jahr ein besonders heiß diskutiertes Thema in den Midlands. Dabei geht es nicht nur um die Verbote und Einschränkungen, sondern es ist auch zu einem wirtschaftlichen Problem geworden.
Wie die The Post and Courier schrieb, erwäge Juul die Eröffnung einer Produktionsstätte in den Midlands in der Nähe des Columbia Metropolitan Airports. Nach Angabe von Regierungsvertretern könnte das Unternehmen mehr als 800 Mitarbeiter beschäftigen. Anti-Raucher-Aktivisten sind besorgt über den möglichen Einfluss, den Juul ausüben könnte.

Dampfen vs. Rauchen

Sicher haben Sie bereits viel über E-Zigaretten gehört. Wenn Sie auf das Dampfen umsteigen wollen, um mit dem Rauchen aufzuhören, sollten Sie sich einige Faktoren etwas genauer anschauen.
 

Fakten zum Dampfen

Die elektronische Zigarette ist noch recht neu auf dem Markt. Etwa seit einem Jahrzehnt ist es möglich, die E-Zigarette zu kaufen. Es gibt immer noch viele Menschen, die nur sehr wenig darüber wissen. Im Folgenden sollen einige Aspekte hinsichtlich des Rauchens und des Dampfens erläutert und verglichen werden. So werden Sie ein besseres Verständnis zu den Unterschieden und Gemeinsamkeiten erhalten.
Aufgrund fehlender Statistiken und Nachforschungen zum Thema blieben am Anfang lange Zeit viele Fragen unbeantwortet. Doch in den letzten Jahren hat sich viel getan. Zahlreiche namhafte Forscher haben ihre Studien zu diesem Thema veröffentlicht, um die verschiedenen Theorien, die rund um das Dampfen kursieren, zu beleuchten.
Das Dampfen ist noch recht neu und aktuell laufen viele Studien noch. Daher wird das Dampfen häufig in dieselbe Kategorie eingeordnet wie das Rauchen der klassischen Tabakzigarette. Doch mit der Zeit werden auch die derzeit ausgeführten Studien abgeschlossen, so dass Dampfer bald mehr Freiheit genießen werden als Raucher.
Beim Vergleich zwischen dem Dampfen und dem Rauchen sind einige Aspekte zu berücksichtigen, die im folgenden Artikel aufgeführt werden.


Dampfen vs. Rauchen: die chemische Zusammensetzung

Ob Sie Ihrer Lunge verbrannten Rauch oder Dampf zuführen, beides kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Die gesundheitlichen Auswirkungen des Rauchens sind bereits bekannt. Was das Dampfen betrifft, so sind die Studien noch nicht gänzlich abgeschlossen. Doch einige gesundheitliche Auswirkungen, sowohl beim Rauchen als auch beim Dampfen, konnten von den Forschern bereits festgestellt werden.
 

Die Chemikalien beim Rauchen

Beim Verbrennen von Tabak werden Tausende von Substanzen freigesetzt. Über 20 dieser Stoffe stehen in engem Zusammenhang mit der Entstehung von Krebs. Im Folgenden werden einige der karzinogenen Stoffe aufgelistet:
  • Cyanwasserstoff
  • Formaldehyd
  • Blei
  • Arsen
  • Ammoniak
  • Benzol
  • Kohlenmonoxid
  • Nitrosamine
  • Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe

Darüber hinaus ist im Tabak auch der Suchtstoff Nikotin enthalten. Wenn Menschen von sich sagen, sie sind vom Rauchen abhängig, dann meinen sie die Abhängigkeit von Nikotin.
Wie bereits oben erwähnt, können viele der im Tabak enthaltenen Chemikalien, die durch dessen Verbrennung freigesetzt werden, schwere Erkrankungen zur Folge haben. Dazu gehören Krebs, Herz- und Lungenerkrankungen.
 

Chemikalien beim Dampfen

Beim Dampfen wird in diesem Sinne nichts verbrannt. Diese Tatsache schließt bereits einige der oben angeführten Schadstoffe aus. Untersuchungen der entstehenden Dämpfe haben ergeben, dass es einen signifikanten Unterschied gibt, was die Anzahl der freigesetzten Karzinogene betrifft.
Hier sind einige der im Dampf enthaltenen Chemikalien:
  • Propylenglykol
  • Pflanzliches Glycerin
  • Acetaldehyd
  • Nitrosamine

Darüber hinaus enthält der Dampf auch den Suchtstoff Nikotin.
Alle anderen Chemikalien stehen in Zusammenhang mit den Aromastoffen. Viele dieser Chemikalien enthalten Stoffe, die sich auch in Lebensmitteln befinden und daher normalerweise als unbedenklich eingestuft werden können. Doch welche Wirkung haben die Stoffe, wenn sie verdampft werden? In diesem Bereich sind noch keine Studien verfügbar, so dass sich die Wissenschaft noch in einer Grauzone befindet. Langfristige Auswirkungen sind bis dato noch nicht bekannt.
Die University of California San Francisco’s Center for Tobacco Control Research and Education konnte neun Chemikalien im Dampf von E-Zigaretten identifizieren, die auf der Liste der Karzinogene und Reproduktionstoxine stehen. Doch nicht in jedem Liquid, das zum Dampfen verwendet wird, sind diese Stoffe auch enthalten. Ebenso sollte beachtet werden, dass diese Anmerkung nur dazu gedacht ist, auf potenzielle Gefahren aufmerksam zu machen und den Nutzer nicht aktiv vom Dampfen abhalten soll. An dieser Stelle sind noch weitere Studien erforderlich.
 

Gesundheit und Sicherheit

Wenn Rauchen und Dampfen miteinander verglichen werden, welche Variante ist die sicherste für den Verbraucher?
 

Rauchen und Sicherheit

Um die Risiken des Rauchens einzugrenzen, wurden zahlreiche Gesetze erlassen, um die Gesundheit der Menschen zu schützen. Die häufigsten Bedenken gab es in Zusammenhang mit Bränden. Zahlreiche Menschen starben durch von Zigaretten entstandene Brände, viele weitere erlitten schwere Verletzungen. Durch verschärfte Gesetzte konnte zwischen 1980 und 2011 ein Rückgang der Vorfälle verzeichnet werden.
 

Dampfen und Sicherheit

Beim Dampfen sind die Risiken bedeutend geringer. Dennoch kann es zu Vorfällen kommen, zum Beispiel durch Explosionen der Batterien bei minderwertigen Geräten. Dies kann sowohl beim Gebrauch geschehen als auch beim Laden und beim Transport der Verdampfer.
Mittlerweile sind die Geräte optimiert und die Kontrollen verschärft worden, so dass die Gefahr, die von den Verdampfern ausgehen kann, sich verringert hat.
 

Dampfen vs. Rauchen: die Kosten

Da die Anschaffung der Verdampfer teilweise kostenintensiv ist, wird das Dampfen häufig als teure Option betrachtet. Allerdings ist dies so nicht ganz richtig. Es gibt viele Statistiken über die Kosten des Rauchens. Ein durchschnittlicher Raucher investiert in Zigaretten 3.120 US-Dollar jährlich.
Ein Dampfer-Starter-Kit kostet rund 50 US-Dollar. In die Liquids werden wöchentlich etwa 15 U-Dollar investiert, was umgelegt auf das Jahr eine Gesamtsumme von 720 US-Dollar ergibt. Das bedeutet, Dampfen ist viel günstiger als Rauchen.
 

Rauchen oder Dampfen?

Einem vom britischen Gesundheitsministerium gesponserten und von Public Health England herausgegebenen Bericht zufolge sind E-Zigaretten um 95 % sicherer als Tabakzigaretten. Der Bericht erkennt auch ihr Potenzial als einen tragfähigen Ansatz zur Raucherentwöhnung an.
Zwar genießt die elektronische Zigarette in den USA einen weniger guten Ruf, doch nach Aussage der American Heart Association (AHA) kann der Umstieg auf die E-Zigarette Rauchern helfen, mit dem Rauchen aufzuhören.
 

Dampfen und das Gesetz

Wenn es um rechtliche Fragen geht, kommt es immer wieder zu Diskussionen zwischen den Gegnern und den Befürwortern. Rauchen ist in öffentlichen Gebäuden bereits lange verboten. Was das Dampfen betrifft, gibt es mitunter große Unterschiede. Hier sollte man sich hinsichtlich der Gesetzeslage der jeweiligen Länder informieren.
Wenn man das Dampfen und das Rauchen vergleicht, sind verschiedene Aspekte zu berücksichtigen. Was noch nicht geklärt ist, das sind die Langzeitfolgen, die das Dampfen nach sich ziehen kann. Das ist allerdings etwas, was nur die Zeit beantworten kann.

Sind E-Zigaretten wirklich eine sicherere Alternative zu Tabakzigaretten?

Die ersten E-Zigaretten erschienen vor 15 Jahren. Im Jahr 2004 wurde die Technologie in China erfunden und daraufhin auf der ganzen Welt vermarktet. Die elektronische Zigarette sollte endlich eine sichere Alternative für Raucher bieten, damit diese relativ einfach ihre Sucht bekämpfen könnten. Über die Jahre wurden die Geräte immer populärer, und im Jahr 2016 verwendeten bereits rund 3,2% der volljährigen Personen in den USA regelmäßig elektronische Zigaretten.
Doch leider sind es nicht nur die volljährigen Personen, die die neue Technologie mit offenen Armen empfangen haben. Auch bei Minderjährigen sind die Geräte mittlerweile sehr beliebt. So ist die Popularität von E-Zigaretten unter Jugendlichen in den USA zwischen 2011 und 2015 um unglaubliche 900 Prozent gestiegen. Mittlerweile sind elektronische Zigaretten bei den Jugendlichen sogar beliebter als herkömmliche Tabakzigaretten.
Diese Entwicklung wirft einige wichtige Fragen auf: zuerst einmal natürlich, ob E-Zigaretten wirklich sicherer sind als Zigaretten mit Tabak. Und zweitens, ob die Millionen an Jugendlichen, die derzeit regelmäßig E-Zigaretten verwenden, stattdessen normale Zigaretten rauchen würden oder nicht.
 

Funktionsweise von E-Zigaretten

E-Zigaretten sind elektronische Geräte, die eine Flüssigkeit (das sogenannte E-Liquid) erhitzen, um daraus Dampf zu produzieren, den der Nutzer einatmet. Die meisten Liquids enthalten Nikotin, es gibt aber auch Varianten ohne Nikotingehalt.
Da bei E-Zigaretten im Gegensatz zu herkömmlichen Tabakzigaretten kein Verbrennungsprozess stattfindet, werden die Geräte weithin als sicherer betrachtet. Der Großteil der Giftstoffe von normalen Zigaretten werden dadurch freigesetzt, dass der Tabak zusammen mit dem Papier verbrannt und der Rauch eingeatmet wird.
 

Aufbau und Komponenten von E-Zigaretten

Die meisten E-Zigaretten bestehen aus 4 Komponenten: Einer Batterie, einem Tank für das Liquid, einem Verdampfer und einem Mundstück. Der Nutzer befüllt den Tank mit Liquid und löst dann auf Knopfdruck den Verdampfer aus, während er durch das Mundstück den Dampf einatmet.
 


Vorteile von E-Zigaretten

Der größte Vorteil von E-Zigaretten ist logischerweise, dass sie Rauchern eine relativ gesündere Alternative zu Tabakzigaretten bieten und dabei trotzdem das Bedürfnis nach Nikotin befriedigen. Daher werden E-Zigaretten von vielen Gesundheitsexperten und -einrichtungen als eine Hilfe für Raucher empfohlen, die mit dem Rauchen aufhören wollen.
Zum Beispiel kam das Centers for Disease Control and Prevention (CDC) in den USA zum Schluss, dass E-Zigaretten eine vorteilhafte Alternative für Raucher bieten können, vorausgesetzt, dass diese nicht schwanger sind und das Rauchen komplett durch elektronische Zigaretten ersetzen.
Auch bei den minderjährigen Personen kann die Technologie vorteilhaft sein, falls diese ansonsten mit dem Rauchen normaler Zigaretten angefangen hätten. Da die Raten an jugendlichen Rauchern seit Jahren stark fallen, scheint dies auch der Fall zu sein.
 


Gefahren von E-Zigaretten

So ermutigend die oben beschriebenen Vorteile auch sein mögen, bergen E-Zigaretten leider auch einige Gefahren. So sind die Geräte zwar sicherer als normale Zigaretten, aber für die menschliche Gesundheit nicht komplett ungefährlich. Das Einatmen des Liquid-Dampfes kann zu Schäden der Lunge führen. Zudem kann das Liquid aus Versehen verschluckt werden, was ebenfalls gefährlich für die Gesundheit des Nutzers sein kann.
Ein weiteres Problem von E-Zigaretten ist, dass die meisten Nutzer Liquids mit Nikotingehalt verwenden. Da Nikotin eine stark süchtig machende Substanz ist, sehen viele Gesundheitsexperten eine Gefahr darin, die Nutzung der Geräte zu verharmlosen. Vor allem schwangere Frauen und minderjährige Personen sollten daher auf das Nutzen von E-Zigaretten verzichten, da diese Personen am meisten durch die Folgen des Konsums von Nikotin gefährdet sind.
 


Fazit

Die E-Zigarette ist ohne Frage ein positive Technologie. Wenn man alleine die Millionen von Rauchern bedenkt, die mittlerweile regelmäßig elektronische Zigaretten verwenden, anstatt normale Tabakzigaretten zu rauchen, wird schnell klar, dass die Geräte unzählige Leben retten werden.
Gleichzeitig sollte die Technologie aber auch nicht verharmlost werden, da auch die Nutzung von E-Zigaretten einige Gefahren mit sich bringt. Vor allem minderjährige Personen und Schwangere sollten daher komplett auf die Nutzung von E-Zigaretten verzichten. Auch Personen, die noch keine normalen Zigaretten rauchen, sollten von der elektronischen Alternative die Finger lassen.
Das sinnvollste Fazit zum Thema E-Zigaretten ist daher, dass elektronische Zigaretten eine tolle Alternative für Raucher sind, um relativ einfach ihre Sucht zu bekämpfen und dabei kaum Entzugserscheinungen zu erleben. Solange die Personen komplett auf das Rauchen normaler Zigaretten verzichten, können sie so ihre Chancen auf ein gesünderes Leben enorm erhöhen.
Wer dagegen noch nicht raucht, der sollte nicht mit dem Konsum von elektronischen Zigaretten beginnen, da diese ebenfalls gesundheitsschädlich sein können. 

Regierung sagt: E-Zigaretten um bis zu 95% weniger schädlich als Tabakzigaretten

Auch wenn sich das Image von E-Zigaretten in den letzten Jahren stetig verbessert hat, muss die Technologie nach wie vor mit vielen Vorurteilen kämpfen. So denken viele Menschen immer noch, dass der Konsum von E-Zigaretten genauso schädlich ist wie das Rauchen von herkömmlichen Tabakzigaretten.
Diese Vorurteile führen zu mehreren Problemen. Einmal halten sie viele Menschen davon ab, auf E-Zigaretten umzusteigen und dadurch einen großen Schritt zu einem gesünderen Leben zu machen. Und gleichzeitig sorgen die Vorurteile dafür, dass Nutzer von E-Zigaretten in der Gesellschaft ein genauso schlechtes Image wie Raucher haben. Zum Beispiel ist die Nutzung von elektronischen Zigaretten an öffentlichen Orten wie Restaurants oder in Zügen immer noch untersagt, obwohl sie rechtlich gesehen erlaubt wären.
Den Regierungen sind diese Vorurteile ein Dorn im Auge. Ihr Anliegen ist schließlich, dass die Bevölkerung so gesund wie möglich lebt, da Krankheiten wie Lungenkrebs oder Schlaganfälle hohe gesellschaftliche Kosten verursachen. Aus diesen Gründen hat die Regierung von England nun den Kampf gegen die Vorurteile gegenüber E-Zigaretten aufgenommen. In einer neuen Studie zeigen sie ein für alle Mal, dass elektronische Zigaretten nicht annähernd so schädlich sind wie Tabakzigaretten.

 

Studie zeigt: E-Zigaretten spielen in einer ganz anderen Liga

In der Studie, die von Public Health England (PHE) durchgeführt wurde, ist das Ergebnis eindeutig: E-Zigaretten sind bis zu 95% weniger schädlich als herkömmliche Zigaretten. Diese Zahlen sind so eindeutig, dass mittlerweile wirklich kein Zweifel mehr daran bleiben sollte, dass der Umstieg auf E-Zigaretten langfristig enorme Vorteile für die menschliche Gesundheit bietet.
Die Forscher der Studie stellten durch Umfragen außerdem fest, dass fast die Hälfte aller Raucher entweder denken, dass E-Zigaretten genauso schädlich sind wie Tabakzigaretten, oder sich der gesundheitlichen Vorteile von elektronischen Zigaretten zumindest nicht vollständig bewusst sind.
Um dies zu ändern, hat die Regierung des Landes zusammen mit Public Health England Maßnahmen unternommen, um die Bevölkerung besser über die tatsächlichen Folgen des Konsums von elektronischen Zigaretten aufzuklären.
 


Public Health England produziert Film mit einer Demonstration von E-Zigaretten

Zu diesem Zweck produzierte PHE einen Film, der die Folgen des Rauchens mit denen des Inhalierens vom Dampf von E-Zigaretten vergleicht. Zwei der Gesundheitsexperten von PHE, Dr. Lion Shahab und Dr. Rosemary Leonard, zeigen in dem Film, welche Mengen an krebserregenden Stoffen sich in einem Monat in den Lungen eines durchschnittlichen Rauchers ansammeln. Gleichzeitig zeigen sie im Vergleich, welche Effekte der Konsum von E-Zigaretten auf die Lunge hat.
Im Film füllen die Forscher drei Gläser mit Wolle. An diese Gläser sind drei verschiedene Mechanismen angeschlossen, die kontinuierlich Luft durch die Gläser pumpen. Einer davon mischt regelmäßig Rauch in die Luft, der zweite mischt den Dampf einer E-Zigarette zur Luft, und der dritte pumpt reine Luft durch das Glas, um zur Kontrolle aufzuzeigen, was ohne den Konsum beider Alternativen geschieht.
Nach Ende des Experiments ist das Glas mit dem Tabakrauch komplett braun. Sowohl die Wolle als auch das Glas und sogar der Gummischlauch, aus dem der Rauch in das Glas gepumpt wurde, sind durch den Teer des Zigarettenrauchs stark braun gefärbt.
Im Vergleich dazu ist das Glas mit dem E-Zigaretten-Dampf fast unverändert. Die Watte hat eine sehr leichte Verfärbung, die durch den Farbstoff des E-Liquids verursacht wurde. An Glas oder Schlauch ist keine Änderung zu erkennen, genauso wie beim Glas mit purer Luft, das komplett unverändert ist.
Professor John Newton, Direktor von Health Improvement bei PHE, betonte, wie eindrucksvoll diese visuelle Demonstration die Effekte der beiden Alternativen demonstriert. Zusammen mit den Ergebnissen der Studie, nach denen vermutet wird, dass E-Zigaretten zu 95% weniger schädlich sind, sollte damit kein Zweifel mehr bestehen, welche großen Unterschiede zwischen herkömmlichen und elektronischen Zigaretten bestehen.
 

Fazit

Maßnahmen wie die oben beschriebene sind eine tolle Methode, um mit den Vorurteilen gegenüber E-Zigaretten endgültig aufzuräumen. Da wir nicht sehen können, was beim Rauchen oder beim Konsum von E-Zigaretten in unseren Lungen geschieht, sind visuelle Demonstrationen vielleicht die beste Methode, um Menschen klar aufzuzeigen, wie groß die Unterschiede zwischen den beiden Alternativen wirklich sind.
Es bleibt zu hoffen, dass die Vorurteile gegen elektronische Zigaretten so schnell wie möglich aus dem Weg geräumt werden. Nur so bekommen die Millionen von Raucher, die wegen den Vorurteilen nicht auf E-Zigaretten umsteigen, auf lange Sicht eine bessere Chance auf ein gesünderes Leben.

Vielerorts ist die E-Zigarette verboten

Politiker in San Francisco haben ein Gesetz vorgeschlagen, das vorsieht, den Verkauf von E-Zigaretten zu verbieten, bis die Auswirkungen auf die Gesundheit geklärt sind. Dieses Gesetz scheint das erste dieser Art zu sein, mit dem Ziel, den stetig ansteigenden Konsum von E-Zigaretten durch Jugendliche einzudämmen.
Die Food and Drug Administration (FDA) – die nationale Aufsichtsbehörde – veröffentlichte Vorschläge zu Richtlinien, wie Unternehmen bis zum Jahre 2021 ihre E-Zigaretten und die dazugehörenden Produkte bewerten lassen könnten.
Doch kommt diese Gesetzesvorlage nicht ein wenig zu spät? Diesbezüglich äußerte sich Dennis Herrera, einer der Co-Autoren des Gesetzes, das nun noch verabschiedet werden muss. Man hätte derartige Bewertungen veranlassen sollen, bevor die Produkte auf den Markt gekommen seien, sagte er. Die FDA wurde nun dazu aufgefordert, die Auswirkungen der E-Zigaretten in Studien zu untersuchen.
Allerdings wurden auch die Stimmen der Kritiker laut, denn durch ein derartiges Gesetz könnte es für Menschen, die von ihrer Nikotinsucht loskommen wollen, viel schwerer werden.


Sind E-Zigaretten eine Gefahr für Jugendliche?

Aktivisten, die sich gegen das Dampfen zusammengeschlossen haben, kritisieren, dass sich die Unternehmen speziell an junge Menschen richteten, indem sie Produkte mit wohlschmeckenden Aromen anböten.
Und wirklich, nach Angaben der US-amerikanischen Zentren für Seuchenkontrolle und -prävention stieg die Anzahl der Jugendlichen, die angaben, Tabakprodukte konsumiert zu haben, zwischen 2017 und 2018 um 36 % an. Dies sei auf die Zunahme des Konsums von E-Zigaretten zurückzuführen.
Experten sind der Meinung, dass einige E-Zigaretten sehr attraktiv für Jugendliche seien, denn sie sähen besonders schick aus und seien in den verschiedensten Farben und Designs erhältlich. Sie könnten diskret verwendet werden, da sie keinen unangenehmen Geruch hinterließen, und die Liquids seien in zahlreichen Geschmacksrichtungen erhältlich, zum Beispiel Frucht- oder Karamellaromen, was auf Jugendliche eine besondere Anziehungskraft zu haben scheint. Ein weiterer Grund für die hohe Attraktivität der E-Dampf-Produkte könnte die leichte Verfügbarkeit sein. Außerdem sind diese Produkte weitaus günstiger als herkömmliche Zigaretten.
Im Jahre 2018 verbot San Francisco als erste Stadt in den Vereinigten Staaten den Verkauf von aromatisierten Tabakprodukten und Liquids. Der Konsum von Dampfern ist auch auf Spielplätzen untersagt.
Juul, einer der größten und beliebtesten Hersteller von Verdampfern, sieht sich in Bedrängnis und kritisierte an dieser Maßnahme, dass der Staat zwar den Konsum von E-Zigaretten verböte, es allerdings immer noch zulasse, dass echte Tabakzigaretten in den Regalen stünden, die immerhin mehr als 480.000 US-Amerikaner jährlich töteten.
 

Wo ist das Dampfen erlaubt? - Die Gesetzeslage in Deutschland

In Deutschland haben viele Raucher das Dampfen als Alternative zur Tabakzigarette für sich entdeckt. Zahlreiche teilweise starke Raucher haben es dank der E-Zigarette bereits geschafft, ihren Tabakkonsum zu reduzieren oder gar gänzlich einzustellen.
Die klassische Tabakzigarette gilt als out, die E-Zigarette ist stark im Kommen. Allerdings ist nicht genau geklärt, wo das Dampfen erlaubt ist und wo nicht. Es herrscht die immer noch weit verbreitete Meinung vor, dass das Dampfen doch niemandem schade und auch keine Geruchsbelästigung entstünde. Auch das Gesetz ist in diesem Fall eindeutig: Das Dampfen einer Zigarette fällt nicht unter das Nichtraucherschutzgesetz, heißt es in einem Beschluss des Oberverwaltungsgerichts.
Aber wie sieht es in der Realität aus? Mitunter könnte den ehemaligen Rauchern das Leben wahrlich schwer gemacht werden, denn in vielen Büros ist das Dampfen bereits untersagt und die Dampfer werden auf die Raucherbereiche verwiesen. Die Dampfer hingegen fühlen sich diskriminiert und unverstanden, da sie doch versuchten, vom Rauchen loszukommen. Separate Bereiche für Dampfer gibt es hingegen nicht.
Zwar ist es seitens des Gesetzes nicht geregelt, aber viele Einrichtungen und Unternehmen integrieren das Verbot des Dampfens mittlerweile in ihre Hausordnung, zum Beispiel die Deutsche Bahn und andere öffentliche Transporteinrichtungen. An Flughäfen und auch in Flugzeugen ist der Konsum der E-Zigarette untersagt.
Für den Dampfer, der von der Tabakzigarette umgestiegen ist, könnte die aktuelle Situation frustrierend sein, schließlich haben viele den E-Zigaretten den Vorzug gegeben, da sie der Meinung waren, dass sie ungestört überall dampfen könnten.
Die gesundheitlichen Auswirkungen der elektronischen Zigaretten sind noch nicht geklärt, da noch keine nachhaltigen Langzeitstudien vorliegen. Die aktuelle Situation dürfte wahrscheinlich so lange anhalten, bis endgültig feststeht, ob die E-Zigarette wirklich so schädlich ist, wie die Kritiker behaupten. Es stellt sich allerdings die Frage, wie die Kritiker reagieren könnten, wenn sich am Ende der Studien herausstellt, dass die E-Zigarette wirklich weitaus weniger schädlich ist als die klassische Tabakzigarette.

Verführen Aromen Jugendliche zum Konsum von E-Zigaretten?

Im vergangenen Jahr hat die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) ein Verkaufsverbot für elektronische Zigaretten mit Frucht- und Bonbongeschmack erlassen. Betroffen von diesem Verbot sind der Einzelhandel und Tankstellen. Das bedeutet, dass an diesen Verkaufsstellen nur Tabak-, Minz- und Menthol-Aromen verkauft werden dürfen.
Spezielle Vape-Shops sind davon allerdings nicht betroffen. Mit der Maßnahme will die FDA dem Anstieg des Konsums von E-Zigaretten bei Jugendlichen entgegenwirken. Für die Hersteller und Vertreiber der Aromen könnte dies allerdings ein herber Verlust sein.
Als weiteren Schutz für Minderjährige will die FDA nun auch strengere Vorschriften zur Altersverifizierung für den Online-Verkauf von E-Zigaretten und den dazugehörigen Liquids einführen.

Frucht- und Schoko-Aromen beliebt bei Jugendlichen

Samir Soneji vom Darthmouth College in New Hampshire, USA, führte eine Studie durch, um herauszufinden, welche Altersgruppen bestimmten Geschmacksrichtungen den Vorzug geben. Hierbei fanden die Wissenschaftler heraus, dass das Angebot verschiedener Aromen auf Jugendliche eine viel größere Wirkung hat als auf Erwachsene.
Weil die Aromen nach Früchten oder Süßigkeiten schmeckten, konsumierten Teenager und auch junge Erwachsene eher E-Zigaretten als ältere Menschen. Mehr als 90 % der Teenager gaben an, dass sie dem Dampfen aufgrund der Aromen den Vorzug gäben. Bei entsprechender Befragung der älteren Konsumenten wurden andere Gründe angeführt, etwa gesundheitliche Motivationen, aber auch der finanzielle Aspekt wurde erwähnt. Außerdem bevorzugten Erwachsene eher Tabak-Aromen.

Warum werden diese Maßnahmen durchgeführt?

Die Regierung musste handeln, denn Daten haben ergeben, dass insbesondere unter Jugendlichen der Konsum von E-Zigaretten stark angestiegen sei. Die FDA sprach von einem Zuwachs von mehr als 75 %. Scott Gottlieb, der FDA-Kommissar, sprach von einem allgegenwärtigen und gefährlichen Trend unter Teenagern. Dieses Wachstum kann auch an dem Anstieg der Verkaufszahlen von Juul illustriert werden.
Zwischen 2016 und 2018 stieg dessen Verkauf von Dampfgeräten von 2,2 Millionen auf 16,2 Millionen an. Im vergangenen Jahr drohte die Regierung bereits damit, Juul und weitere vier Trendmarken zu verbieten, sollten die Hersteller keine Maßnahmen ergreifen, um die Verwendung der Geräte durch Jugendliche zu verhindern. Den größten Einfluss der Einschränkungen dürfte die Liquids betreffen, die in Drogerien in zahlreichen Geschmacksrichtungen erhältlich waren, unter anderem Mango, Minze, Fruchtaromen und Creme.


Schutz von Kindern und Jugendlichen

In Deutschland sind die Auflagen, die dem Schutz von Kindern und Jugendlichen dienen, sehr streng. Es ist in Deutschland generell verboten, Dampfgeräte und Liquids an Minderjährige abzugeben. Beim Online Kauf muss der Empfänger sein Alter durch Vorlage der Ausweispapiere verifizieren.
Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte kritisiert die großangelegten Kampagnen für die E-Zigaretten, denn es wird befürchtet, dass das Rauchen damit wieder salonfähig gemacht werden könnte, was die jahrelange Aufklärungsarbeit wieder zunichtemachen könnte.
Darüber hinaus seien nach Aussage des Verbands die E-Zigaretten alles andere als harmlos, denn in den Liquids seien neben künstlichen Aromastoffen auch Geschmacksstoffe und Nikotin enthalten. Der Verband fordert aus diesem Grunde auch für die E-Zigarette das komplette Werbeverbot, wie es bereits für Zigaretten der Fall ist.
Eine weitere Studie des Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel sagt aus, dass das Dampfen den Jugendlichen den Umstieg zur Tabakzigarette erleichtern könnte. Schüler der zehnten Klasse wurden ein halbes Jahr lang beobachtet. 22 % der Teilnehmer begannen mit dem Rauchen von Tabakzigaretten, nachdem sie zuerst E-Zigaretten konsumiert hatten. In der Vergleichsgruppe der absoluten Nichtraucher griffen nur 10 % zum Glimmstängel.
Allerdings gibt es noch sehr viele Aspekte, die noch nicht vollständig geklärt sind. Zahlreiche Dampfer wissen nicht, wo sie dampfen können und wo nicht. Allgemein gilt: es gibt kein Gesetz, das das Dampfen in öffentlichen Bereichen oder Gebäuden verbietet. Dies obliegt individuell dem Hausrecht. Trotzdem hat sich das Verbot des Dampfens in vielen Bereichen bereits durchgesetzt, obwohl dadurch keine Geruchsbelästigung entsteht.

Die E-Zigarette und ihre Vorzüge

Nun sollte die E-Zigarette nicht vollends verteufelt werden, denn für zahlreiche ehemalige Raucher stellt sie einen adäquaten Ersatz zur Tabakzigarette dar. Viele Raucher konnten es schaffen, sich das Rauchen damit abzugewöhnen. Auch wenn die Umstellung für einige Menschen sich schwierig gestaltete, beschrieben zahlreiche ehemalige Raucher, dass ihnen mit Hilfe der E-Zigarette der Verzicht auf das Rauchen leichter gefallen sei, da man auch hierbei etwas in der Hand halte und Rauch aus dem Mund austrete, wodurch das Rauchen simuliert wird.
Es ist richtig, dass es besser ist, vollends auf das Rauchen oder Dampfen zu verzichten, aber die E-Zigarette ist für viele Menschen, die aus dem Tabakkonsum aussteigen möchten, eine gute Option.

Britische Studie bestätigt: Dampfen ist besser als Rauchen

Die Diskussion darüber, ob das Dampfen besser für die Gesundheit ist als Rauchen, wird sehr kontrovers diskutiert. In Deutschland sehen Kritiker eine große Gefahr im Konsum der elektronischen Zigarette.
Ein Viertel der Raucher sagt aus, dass sie das Dampfen nicht ausprobieren wollten, da es ihrer Meinung nach genauso schädlich sei wie die klassische Tabakzigarette. Im Rahmen einer Studie des Yorkshire Cancer Research wurden 844 Raucher und 1.156 ehemalige Raucher befragt. Dabei ging hervor, dass zahlreiche Raucher den elektronischen Zigaretten gegenüber immer noch misstrauisch seien.
Die Studie brachte außerdem als Ergebnis, dass der typische Raucher etwa seit 22 Jahren rauche und es durchschnittlich viermal vergeblich versucht habe, mit dem Rauchen aufzuhören. Als Gründe für den Misserfolg, sich von der Sucht zu verabschieden, wurden unter anderem Stress, Gruppendruck und fehlende Unterstützung angeführt.
Obwohl der National Health Service den Rauchern empfiehlt, sich Unterstützung von einem Raucherentwöhnungs-Dienst zu holen, da die Erfolgsaussichten viermal größer seien, sagten 44 % der Raucher, dass es immer noch die beste Methode sei, einfach von heute auf morgen aufzuhören.
Allerdings wurde auch ermittelt, dass einer von zehn ehemaligen Rauchern es durch das Dampfen geschafft habe, mit dem Rauchen aufzuhören. Dabei hätten sie im Schnitt 337,80 Britische Pfund jährlich gespart.

Warum wollen viele mit dem Rauchen aufhören?

Die Teilnehmer gaben auch an, was sie dazu veranlasse, mit dem Rauchen aufzuhören. Dabei waren Mehrfachangaben möglich. 43 % sagten, Rauchen sei inzwischen zu teuer und sie wollten aus finanziellen Gründen aufhören. 30 % seien besorgt um ihre Gesundheit und wollten ihren Lebensstil ändern.
Für 23 % war der Druck, der von Freunden und Familie ausging, die entscheidende Motivation. 20 % gaben an, dass sie Eltern oder Großeltern geworden seien und sich aus diesem Grunde von der Sucht lösen wollten. Der Tod eines Familienangehörigen oder eines engen Freundes war für 16 % der Befragten der Auslöser.

Yorkshire Cancer Research bestätigt: Dampfen ist weniger schädlich als Rauchen

Dr. Kathryn Scott, die Leiterin der Studie, sagte, dass die elektronische Zigarette ein hervorragendes Mittel sei, mit dem Rauchen aufzuhören und fügte hinzu, dass das Dampfen um 95 % weniger schädlich sei. Doch nur weniger als die Hälfte aller Raucher sei sich dieser Tatsache bewusst.
Allerdings sei jeder Mensch anders. Daher empfiehlt die Wissenschaftlerin, zusätzliche Unterstützung im Rahmen eines Raucherentwöhnungs-Programms zu suchen.
In Deutschland hingegen sind sich Experten nicht einig. Die Deutsche Krebshilfe und die Bundesärztekammer äußerten sich kritisch dem Dampfen gegenüber und unterstreichen, dass auch der Konsum der E-Zigarette bedenklich sei.

Dampfen ist eine echte Alternative

Allein in Deutschland wollen rund 10 Millionen Menschen gern mit dem Rauchen aufhören. Allerdings schaffen es nur drei von 100 Rauchern, wirklich dauerhaft das Rauchen einzustellen. Die meisten greifen früher oder später wieder zur Zigarette.
Angebote, die gegen die Nikotinsucht angehen sollen, gibt es viele: Nikotinpflaster, Nikotinkaugummis oder bestimmte Hypnosetechniken. Doch kann dies wirklich helfen? Oder könnte die E-Zigarette eine echte Alternative sein?
Es ist hilfreich, sich zuerst den Unterschied zwischen dem Rauchen und dem Dampfen zu vergegenwärtigen. Dieser liegt beim Erhitzungsprozess. Eine elektronische Zigarette funktioniert mit einem Verdampfer, der die Flüssigkeit, das sogenannte Liquid, erhitzt. Es findet also keine Verbrennung wie bei einer Zigarette statt.
Dadurch, dass keine Verbrennung stattfindet, werden auch weniger Schadstoffe freigesetzt. Allerdings bemerken Kritiker, dass dennoch Nikotin enthalten sei und demnach auch in den Körper aufgenommen werde. Nikotin ist ein Gift, das sowohl körperlich als auch psychisch abhängig macht.
Doch die Fakten können nicht übersehen werden. Wird eine herkömmliche Zigarette verbrannt, entstehen 4.800 Schadstoffe, unter anderem Teer, Ammoniak und Benzol. Diese Stoffe gelangen in den Körper. Beim Dampfen werden hingegen nur das Nikotin sowie die Trägersubstanzen inhaliert.
Peter Hajek, der als klinischer Psychologe an der Queen Mary University in London tätig ist, sagte, dass das Dampfen eine sichere Alternative auf dem Weg zur Rauchfreiheit sei. Er sehe insbesondere Gefahren darin, dass Beweise falsch interpretiert und dargelegt würden, um den Raucher vor dem Konsum der E-Zigarette zu warnen. Für den Wissenschaftler sei dies eine vertane Chance, Leben zu retten.
Ob das Dampfen als alternative zum Rauchen in Frage kommt, muss jeder, der mit dem Rauchen aufhören möchte, selbst entscheiden. Die E-Zigarette hat bereits vielen Rauchern bei der Umstellung geholfen. Am Ende hängt der Erfolg allerdings von dem Willen und der Selbstdisziplin des Rauchers ab.

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